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Sektorziele, Jahresemissionsmengen, Bundes-Klimaschutzgesetz, KSG, Treibhausgasneutralität, Klimaziele, Defossilisierung, Senken
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Pagel, M., Schultz, K., Pfeiffer, D., Voß-Stemping, J., Steinbrenner, J., Lünenbürger, B., Lange, M., Lambrecht, M., Hölting, P., Kleemann, J., Kahrl, A., Balzer, F., Sorg, D., Schwetje, A., Obermaier, N., Purr, K., Werlein, M., Herbener, R., & Weyland, M. (2025). Bis 2040 Treibhausgase um mindestens 90 Prozent mindern – So kann es gehen! Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8262
Zusammenfassung deutsch
Welche Treibhausgasminderungen bis 2040 sieht das Umweltbundesamt als notwendig an? Und wie können diese erreicht werden?Aus Sicht des Umweltbundesamtes sollte bis 2040 die Erzeugung von Treibhausgasemissionen auf mindestens 90 Prozent gemindert werden, um das Ziel der Netto-Treibhausgasneutralität laut dem Bundes-Klimaschutzgesetz im Jahr 2045 zu erreichen.Dieses Papier zeigt die dafür notwendigen Schritte und ebnet den nachhaltigen Weg in ein treibhausgasneutrales Wirtschaftssystem. Für die Bereiche Energie, Verkehr, Gebäude, Industrie, Landwirtschaft, Abfall- und Abwasserwirtschaft sowie LULUCF (Senken) und langfristige technische Negativemissionen werden sektorübergreifende und sektorspezifische Klimaschutzmaßnahmen und -instrumente erörtert, die schnellstmöglich zu implementieren sind, um diese Minderungsziele zu erreichen.
Organisationseinheiten
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Verbundene Publikation
Ambitionierte Pfade für Treibhausgasneutralität in Deutschland: CARESupreme und CARETech
(Umweltbundesamt, 2025)
Das CARE-Projekt untersucht Transformationspfade, wie Deutschland bis 2045 treibhausgasneutral werden kann. Im Zentrum dieses Berichtes steht das Szenario CARESupreme, welches nachhaltiges und ressourcenschonendes Handeln im Alltag und Wirtschaft skizziert. CARETech dient als technikorientiertes Vergleichsszenario. Die Analyse zeigt, wie sich Maßnahmen- und Instrumentenbündel auf Emissionsminderungen, Energiebedarf und die natürlichen und technischen Senken auswirken. In beiden Szenarien sind enorme Anstrengungen notwendig. Im Vergleich wird deutlich: je weniger es gelingt, Treibhausgase zu vermeiden und die natürliche Senke auszubauen und zu sichern, desto mehr Energie wird gebraucht, der Bedarf an technischen Senken steigt um bis zu Faktor 10 und die geopolitischen Abhängigkeiten steigen.
Treibhausgas-Projektionen 2025 – Ergebnisse kompakt
(Umweltbundesamt, 2025)
Die Publikation gibt einen Überblick über die Treibhausgas-Projektionsdaten 2025 und erklärt die langfristige Emissionsentwicklung. Ein Schwerpunkt liegt auf den Jahren bis 2030 sowie den Klimazielen in den Jahren 2040 und 2045. Sie zeigt, inwieweit die aktuellen klimapolitischen Instrumente ausreichen, um die nationalen und europäischen Klimaziele zu erreichen. Neben den sektoralen Entwicklungen gemäß Bundes-Klimaschutzgesetz und EU-Klimaschutzverordnung (ESR) werden Sensitivitätsanalysen, die zentrale Unsicherheiten wie wirtschaftliche Trends, Infrastrukturentwicklung, Strompreise und Förderbedingungen untersuchen, skizziert.
Treibhausgasminderung um 70 Prozent bis 2030: So kann es gehen!
(Umweltbundesamt, 2021)
Welche Treibhausgasminderung bis 2030 sieht das UBA als notwendig an? Und wie können diese erreicht werden? Aus Sicht des Umweltbundesamtes sollte eine Minderung der Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2030 um mindestens 70 Prozent und bis 2040 um mindestens 90 Prozent gegenüber 1990 erreicht werden. Dieses Papier zeigt die dafür notwendigen Schritte und ebnet den nachhaltigen Weg in ein treibhausgasneutrales Wirtschaftssystem. Es werden für die Bereich Energie, Verkehr, Gebäude, Industrie, Landwirtschaft und LULUCF (Senken) sektorübergreifende und sektorspezifische Klimaschutzmaßnahmen und -instrumente erörtert, die schnellstmöglich zu implementieren sind, um diese Minderungsziele zu erreichen. Quelle: www.umweltbundesamt.de
Treibhausgasneutralität und die Ziele der natürlichen Kohlenstoffsenke sind noch erreichbar
(Umweltbundesamt, 2025)
Aktuelle sektorübergreifende Szenarienarbeiten des Umweltbundesamtes zeigen, dass mit einer ambitionierten Minderungsstrategie Treibhausgasneutralität bis 2045 theoretisch noch ohne die Technologie der Kohlenstoffabscheidung und -einlagerung möglich ist. Werden ergänzend technische Maßnahmen in die Transformation integriert, werden robust Treibhausgasneutralität und schon 2045 Netto-Negativemissionen ermöglicht. Ein moderater Hochlauf der technischen Negativemissionen in einer Größenordnung von -6 Mio. t CO2 bis 2045 scheint angemessen. Die festgelegten Ziele für den Sektor LULUCF können in 2045 noch erreicht werden. Gelingen kann dies mit einer Offensive für Wälder, Moorböden und Agroforst, die zu den wichtigsten Elementendes Instrumenten- und Maßnahmenspektrums zählen.
Treibhausgasneutralität in Deutschland: CARETarget
(Umweltbundesamt, 2026)
Das CARE-Projekt untersucht Transformationspfade, wie Deutschland bis 2045 treibhausgasneutral werden kann. Das Szenario CARETarget baut auf den Treibhausgas-Projektionen 2025 und der IV. Bundeswaldinventur auf. Es zeigt, mit welchen angepassten und verschärften Instrumenten die gesetzlichen Minderungsziele des Klimaschutzgesetzes, 65 % bis 2030 und 88 % bis 2040, erreicht werden können. Die Analyse verdeutlicht, wie natürliche Senken und geologische Speicherung von Kohlendioxid zusammenwirken, um bis 2045 Netto-Nullemissionen zu erzielen.
