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Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Transformation zu einem vollständig treibhausgasneutralen Deutschland (CARE)“ - Teil-Abschlussbericht
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Schlagwörter
Klimaschutzgesetz, Projektion, Bundeswaldinventur, Treibhausgasneutralität
Förderkennzeichen (FKZ)
3720 41 506 0
Forschungskennzahl
Zitation
Harthan, R., Repenning, J., Bei der Wieden, M., Braungardt, S., Cook, V., Emele, L., Haller, M., Hennenberg, K., Jörß, W., Ludig, S., Moosmann, L., Pfeiffer, M., Scheffler, M., Seibert, D., Steinbach, I., Wiegman, K., Lotz, M. T., Mandel, T., Rehfeldt, M., & Yu, S. (2026). Treibhausgasneutralität in Deutschland: CARETarget. Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8099
Zusammenfassung deutsch
Das CARE-Projekt untersucht Transformationspfade, wie Deutschland bis 2045 treibhausgasneutral werden kann. Das Szenario CARETarget baut auf den Treibhausgas-Projektionen 2025 und der IV. Bundeswaldinventur auf. Es zeigt, mit welchen angepassten und verschärften Instrumenten die gesetzlichen Minderungsziele des Klimaschutzgesetzes, 65 % bis 2030 und 88 % bis 2040, erreicht werden können. Die Analyse verdeutlicht, wie natürliche Senken und geologische Speicherung von Kohlendioxid zusammenwirken, um bis 2045 Netto-Nullemissionen zu erzielen.
Übersetzungen
Verbundene Publikation
Ambitionierte Pfade für Treibhausgasneutralität in Deutschland: CARESupreme und CARETech
(Umweltbundesamt, 2025)
Das CARE-Projekt untersucht Transformationspfade, wie Deutschland bis 2045 treibhausgasneutral werden kann. Im Zentrum dieses Berichtes steht das Szenario CARESupreme, welches nachhaltiges und ressourcenschonendes Handeln im Alltag und Wirtschaft skizziert. CARETech dient als technikorientiertes Vergleichsszenario. Die Analyse zeigt, wie sich Maßnahmen- und Instrumentenbündel auf Emissionsminderungen, Energiebedarf und die natürlichen und technischen Senken auswirken. In beiden Szenarien sind enorme Anstrengungen notwendig. Im Vergleich wird deutlich: je weniger es gelingt, Treibhausgase zu vermeiden und die natürliche Senke auszubauen und zu sichern, desto mehr Energie wird gebraucht, der Bedarf an technischen Senken steigt um bis zu Faktor 10 und die geopolitischen Abhängigkeiten steigen.
Bis 2040 Treibhausgase um mindestens 90 Prozent mindern – So kann es gehen!
(Umweltbundesamt, 2025)
Welche Treibhausgasminderungen bis 2040 sieht das Umweltbundesamt als notwendig an? Und wie können diese erreicht werden?Aus Sicht des Umweltbundesamtes sollte bis 2040 die Erzeugung von Treibhausgasemissionen auf mindestens 90 Prozent gemindert werden, um das Ziel der Netto-Treibhausgasneutralität laut dem Bundes-Klimaschutzgesetz im Jahr 2045 zu erreichen.Dieses Papier zeigt die dafür notwendigen Schritte und ebnet den nachhaltigen Weg in ein treibhausgasneutrales Wirtschaftssystem. Für die Bereiche Energie, Verkehr, Gebäude, Industrie, Landwirtschaft, Abfall- und Abwasserwirtschaft sowie LULUCF (Senken) und langfristige technische Negativemissionen werden sektorübergreifende und sektorspezifische Klimaschutzmaßnahmen und -instrumente erörtert, die schnellstmöglich zu implementieren sind, um diese Minderungsziele zu erreichen.
