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Veröffentlichung Bürgerdialog ProgRess III - Deutsches Ressourceneffizienzprogramm(Umweltbundesamt, 2021) Bendisch, Bianca; Kleinsteuber, Andreas; IKU GmbH - Die Dialoggestalter; Deutschland. Umweltbundesamt; Kanthak, JuditDas Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt führten im Jahr 2019 im Rahmen des dritten Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess III) den Bürgerdialog "GesprächStoff Ressourcen" durch. Was ist ProgRess? Das Programm enthält Maßnahmen für die Steigerung der Ressourceneffizienz entlang der Wertschöpfungskette. Angefangen von der Rohstoffgewinnung über die Produktgestaltung, die Produktion, den Konsum bis hin zur Kreislaufwirtschaft. Herzstück des Bürgerdialogs waren drei Bürgerwerkstätten mit insgesamt 229 zufällig ausgewählten Bürger*innen. Die Werkstätten fanden eintägig in Erfurt am 4. Mai, in Hannover am 11. Mai und in Ludwigshafen am 18. Mai 2019 statt. Die Werkstatt in Hannover war eine Jugendwerkstatt. Hieran haben ausschließlich Jugendliche und junge Erwachsene (16-25 Jahre) teilgenommen. Im Rahmen der Werkstätten wurden am Ende jeweils sechs Bürgerbotschafter*innen (je drei Frauen und drei Männer) gewählt. Diese 18 Bürgerbotschafter*innen hatten die Aufgabe, alle Ergebnisse in einer "Redaktionssitzung" zu einem "Bürgerratschlag" zu bündeln. Das Ziel: mit 12 Kernbotschaften zu den 12 Handlungssteckbriefen des BMU und UBA die wichtigsten Bürgerempfehlungen auf den Punkt zu bringen und an das BMU zu richten. Der Bürgerdialog fand vor der Ressortabstimmung mit den anderen Ministerien statt. So konnte gewährleistet werden, dass das Feedback der Bürger*innen für den Referentenentwurf berücksichtigt werden konnte. Quelle: ForschungsberichtVeröffentlichung Das Netzwerk Ressourcenwende(Umweltbundesamt, 2023) Jacobs, Benedikt; Buschmann, Rolf; Kaiser, Rubén; Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland; Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (Berlin); Deutschland. Umweltbundesamt; Huck, Sabine; Kanthak, JuditDas Netzwerk Ressourcenwende ist ein Zusammenschluss von Akteur*innen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft im deutschsprachigen Raum. Es setzt sich für eine global und generationsübergreifend gerechte Ressourcennutzung im Rahmen der ökologischen Belastungsgrenzen ein. Dabei orientieren es sich am Prinzip der Suffizienz. Das bedeutet, die oftmals verschwenderische Ressourcennutzung des globalen Nordens auf ein sozial-ökologisch verträgliches Maß zu reduzieren. Das Netzwerk ist ein Ort des systematischen, offenen und transdisziplinären Austausches an dem gemeinsam wichtige Querschnitts- und Grundsatzthemen bearbeiten und daraus sachlich fundierte Forderungen abgeleitet werden. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und das Umweltbundesamt (UBA) haben 2019 den BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) mit dem Aufbau des Netzwerk Ressourcenwende beauftragt. Weitere Partner sind das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) als Forschungspartner und der Deutsche Naturschutzring (DNR) als Multiplikator. Der hier vorliegende Bericht beschreibt die Tätigkeiten des Netzwerk Ressourcenwende von der Initiierung 2019 bis Oktober 2022. Außerdem werden die Hürden und Chancen der transdisziplinären Zusammenarbeit von Wissenschaft und Zivilgesellschaft rekapituliert und analysiert. Quelle: ForschungsberichtVeröffentlichung Deutsch-japanische Regionalkooperation - WWEC und WCPC 2016(2017) Al Samarraie, Joana; Wetzel, Heike; Hübner, Katrin; Universität Kassel. Institut für Volkswirtschaftslehre. Fachgebiet Volkswirtschaftlehre mit Schwerpunkt dezentrale Energiewirtschaft; Deutschland. Umweltbundesamt; Niederle, WernerIn der Folge des Reaktorunfalls von Fukushima hat sich das Interesse japanischer Gemeinden, Präfekturen und Versorger an einer Umstellung auf erneuerbare Energien deutlich verstärkt. Das deutsche und das japanische Umweltministerium haben im Mai 2016 eine Vereinbarung im Bereich Klimaschutz und Energie auch durch Zusammenarbeit lokaler Regierungen getroffen. Dieser Bericht stellt die Ergebnisse einer Delegationsreise mit insgesamt 25 Vertreterinnen und Vertreter deutscher Kommunen und Regionen im November 2016 dar. Bei zahlreichen Veranstaltungen mit japanischen Kommunen und Präfekturen tauschten deutsche und japanische Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Erfahrungen aus und vereinbarten die weitere Zusammenarbeit.Veröffentlichung Dialoge zum Abfallvermeidungsprogramm II(Umweltbundesamt, 2023) Schlüter, Anna; Friedrich, Caroline; Strues, Anna-Sophie; Stakeholder Reporting GmbH; Deutschland. Umweltbundesamt; Kummer, Sina; Hennwald, KatrinDas Abfallvermeidungsprogramm des Bundes unter Beteiligung der Länder, welches erstmalig 2013 verabschiedet wurde, ist 2021 fortgeschrieben worden. Der Dialog mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren spielt in der Umsetzung des Programms eine entscheidende Rolle. Zu diesem Zweck haben 2021 und 2022 die Dialoge zum Abfallvermeidungsprogramm II stattgefunden. In insgesamt acht Dialogen mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten wurden konkrete Ansätze zur Umsetzung von Abfallvermeidungsmaßnahmen diskutiert. Dialog eins und zwei beschäftigten sich mit Abfallvermeidung im Bereich Textilien. In den Dialogen drei und vier ging es um Einwegartikel. Das Thema Abfallvermeidung im Eventmanagement wurde in den Dialogen fünf und sechs beleuchtet. Den Abschluss bildeten die Dialoge sieben und acht, in denen Bildungsmaßnahmen zur Abfallvermeidung und zu interkultureller Kommunikation besprochen wurden. An jedem Dialog nahmen ca. 30 Personen teil, die durch ihre Arbeit oder anderes Engagement Berührungspunkte mit dem Bereich Abfallvermeidung haben. Es nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft, Politik und Verwaltung, Forschung, Zivilgesellschaft und Verbänden teil. Den Dialogen ist jeweils eine Situationsanalyse vorausgegangen, in welcher bestehende Ansätze und Hemmnisse zur Abfallvermeidung im Themenbereich beleuchtet wurden. Am Ende einer jeden Situationsanalyse standen mehrere Thesen, die den Erkenntnisstand zusammenfassten. Die Dialoge setzten sich immer aus einem Webinar und einem darauffolgenden Workshop zusammen. Während des Webinars wurden die Erkenntnisse der Situationsanalyse erläutert und die Teilnehmerinnen und Teilnehmern hatten die Möglichkeit, über die inhaltliche Fokussierung des Workshops mithilfe der von der Situationsanalyse abgeleiteten Thesen, abzustimmen. Zu Beginn der Workshops gab es jeweils zwei bis vier kurze Impulsvorträge von Akteurinnen und Akteuren mit einem entsprechenden thematischen Hintergrund, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine erste Anregung geben sollte. In der zweiten Phase des Workshops hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit sich aktiv einzubringen und konnten mithilfe eines Online-Kollaborationstools ihre Gedanken teilen. Es wurden zu jedem Dialog ein Protokoll und thematisches Unterstützungsmaterial veröffentlicht, über welches im Workshop auch mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert wurde. Der folgende Bericht gibt einen Überblick über alle acht Dialoge und enthält eine zusammenfassende Schlussfolgerung. Quelle: ForschungsberichtVeröffentlichung Dokumentation der 11. Deutsch-Russischen Umwelttage 2014 im Kaliningrader Gebiet(2015) Tschistowskaja, Irina; Deutschland. UmweltbundesamtDie 11. Deutsch-Russischen Umwelttage im Gebiet Kaliningrad fanden am 29.-30.Oktober 2014 statt und wurden durch das Bundesministerium für Umweltschutz, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit der Bundesrepublik Deutschland (BMUB) und durch die Regierung des Gebiets Kaliningrad der Russischen Föderation gemeinsam veranstaltet. Die inhaltlichen Schwerpunkte der diesjährigen Umwelttage, die in drei parallel laufenden Seminaren abgehandelt wurden, umfassten folgende Themen: Seminar I: Energieeffizienz und Energieeinsparung im kommunalen Sektor: energieeffiziente Modernisierung von Gebäuden und Straßenbeleuchtung, Seminar II: Grenzüberschreitende Biosphärenreservate als Modellregionen nachhaltiger Regionalentwicklung (am Beispiel des Naturschutzgebietes "Naturpark Wischtynezki"), Seminar III: Nachhaltige Stadt- und Flächenentwicklung.
Quelle: www.umweltbundesamt.deVeröffentlichung Dokumentazija XI Rossijsko-Germanskich dnej ekologii 2014 v Kaliningradskoj oblasti(2015) Deutschland. Umweltbundesamt; Unternehmensberatung Dr. Irina Tschistowskaja; Tschistowskaja, Irina; Wollmann, RalphDie 11. Deutsch-Russischen Umwelttage im Gebiet Kaliningrad fanden am 29.-30.Oktober 2014 statt und wurden durch das Bundesministerium für Umweltschutz, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit der Bundesrepublik Deutschland (BMUB) und durch die Regierung des Gebiets Kaliningrad der Russischen Föderation gemeinsam veranstaltet. Die inhaltlichen Schwerpunkte der diesjährigen Umwelttage, die in drei parallel laufenden Seminaren abgehandelt wurden, umfassten folgende Themen: Seminar I: Energieeffizienz und Energieeinsparung im kommunalen Sektor: energieeffiziente Modernisierung von Gebäuden und Straßenbeleuchtung, Seminar II: Grenzüberschreitende Biosphärenreservate als Modellregionen nachhaltiger Regionalentwicklung (am Beispiel des Naturschutzgebietes "Naturpark Wischtynezki"), Seminar III: Nachhaltige Stadt- und Flächenentwicklung.
Quelle: www.umweltbundesamt.deVeröffentlichung Ekologoorintintirovannye podchody k ispolizovaniju postranstva Baltijskogo morja Rossijskoj Federacii (Faza I)(2015) Janssen, Gerold; Zegada, Maria Elena; Spirin, Pavel; Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung; Deutschland. Umweltbundesamt; Hülsmann, Wulf; Wollmann, RalphDie Meeresraumplanung ist ein wichtiges Instrument zur nachhaltigen Ordnung und Entwicklung dereuropäischen Meeresräume, insbesondere der Küstenmeere und der ausschließlichen Wirtschaftszonen(AWZ) der einzelnen Staaten. Ihre Grundsätze, Strategien, Pläne und Prozesse sind auf einevorsorgende und fachübergreifende Koordinierung menschlicher Aktivitäten bei gleichzeitiger Reduzierungder Umweltkonflikte ausgerichtet. Ziel ist es dabei, unter Anwendung des Ökosystemansatzes die zunehmenden ökonomischen und sozialen Ansprüche an den Meeres- und Küstenraummit seinen Umweltfunktionen und Belastbarkeiten in Einklang zu bringen. Die Russische Föderation hat mit der Vorbereitung eines föderalen Gesetzes zur maritimen Raumordnung begonnen. Aufgrund der gemeinsamen Grenzen der Europäischen Union und der Russischen Föderation im Ostseeraum sowie der Vorreiterrolle Deutschlands in der Europäischen Union in Bezug auf die maritime Raumordnung wurde ein zweiphasiges Beratungshilfeprojekt mit dem Titel "Umweltverträgliche Raumnutzungskonzepte für den Ostseeküstenraum der Russischen Föderation" initiiert. In Phase I wurden in zwei Seminaren die Konzeption des russischen Gesetzentwurfs und relevante rechtliche, methodische und inhaltliche Erfordernisse sowie vorhandene nationale und unionsrechtliche Regelungen erörtert. Darauf aufbauend wurde ein Projektdesign für ein mehrjähriges gemeinsames Pilotprojekt entwickelt. Phase II wird die Durchführung des Pilotprojekts (einschließlich einer Zusammenstellung der rechtlichen, organisatorischen und planerischen Vorgaben, Bestimmung einer Meer-Land-übergreifenden Pilotregion anhand von Kriterien, Pilotanwendung, Erstellung von Handreichungen und Empfehlungen auf Grundlage der Ergebnisse) zum Gegenstandhaben.
Quelle: ForschungsberichtVeröffentlichung Elektro- und Elektronikabfallverwertung in Kaliningrad Phase II(2014) Knoch, Joachim; Ebbing, Jochen; Institut für Entsorgung und Umwelttechnik; Deutschland. Umweltbundesamt; Schnee, Ellen; Wollmann, RalphAusgehend von dem erarbeiteten und zur weiteren Betrachtung ausgewählten Szenario „Erweiterung der bestehenden Entsorgungsmöglichkeiten“ wurde die Stadtverwaltung Kaliningrad in diesem Projekt zu Erarbeitung und Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zur Erfassung der Elektro- und Elektronikabfälle beraten. Dabei sollten technische und organisatorische Planungsunterlagen für den Aufbau eines zentralen Entsorgungssystems für Elektro- und Elektronikabfällen beschrieben werden.Veröffentlichung Fachtag Ecodesign für Hochschulen(2018) Institut für Ökologie und Politik; Spengler, Laura; Jepsen, Dirk; Zimmermann, Till; Soe, HyewonWelche und wie viel Umweltbelastungen ein Produkt im Laufe seines „Lebens“ verursacht, wird bereits in der Entwurfsphase bestimmt und die Möglichkeit, darauf Einfluss zunehmen, nimmt im Verlauf der Lebensphasen stark ab. Daher ist es immens wichtig den Umweltschutz in der frühen Phase des Konzipierens zu integrieren. Dabei sind neben den fachspezifischen Kenntnissen auch interdisziplinäres Denken und Zusammenwirken erforderlich. Um diese Kompetenz zu stärken und den Austausch zwischen Akteuren aus Design, Technik und Umweltwissenschaft zu fördern, veranstaltete das Umweltbundesamt am 19. Januar 2018 den „Fachtag Ecodesign“ in Dessau, wozu Studierende und Hochschullehrende eingeladen wurden.Veröffentlichung Große Transformation und die Medien - Alternativen zum Wachstum als Leitbild der Kommunikation(2017) Eick, Martina; Zieschank, Roland; Ronzheimer, Manfred; Forschungszentrum für Umweltpolitik; Deutschland. UmweltbundesamtAnthropozän: Wir Menschen haben den Planeten und zusehends auch uns selbst um- und überformt, zum Teil bereits über die Ver- und Erträglichkeitsgrenzen hinweg. Rettung muss nun her: Große Transformation, möglichst schnell und nachhaltig. Umsteuern, raus aus den planetaren und sozialen Sackgassen. Wenden bei Energie, Verkehr, Agrar, Wachstum und Forschung, denn ein Weiter so ist Selbstmord. Auch die Medienlandschaft formt sich rasant und tiefgreifend neu, sowohl die Bedingungen für Medienschaffende als auch das Mediennutzerverhalten. Diese Dynamiken waren Thema der hier dokumentierten Tagungsreihe. Unter der Fragestellung, wie kommen Anthropozän und Große Transformation in die Medien, haben Wissenschaftlerinnen und Medienschaffende gemeinsam Verständigungslücken skizziert und Verständigungsbrücken zu bauen versucht. Klar wurde: Wir müssen uns gegenseitig mit passenderen Bauteilen versorgen.Veröffentlichung Gutes Leben in Stadt und Land(Deutscher Städte und Gemeindebund (DStGB), 2024)Die Veröffentlichung stellt der Zielgruppe der kommunalen und regionalen Praxis als „praxisnahes Handbuch“ innovative Ansätze und zentrale Ergebnisse der BMBF-Fördermaßnahme kompakt vor. Als zweite Veröffentlichung in gleicher Konstellation komplettiert sie die Veröffentlichung der Stadt-Land-Plus-Ergebnisse für die Praxis.Sie umfasst die vier Themenblöcke:Nachhaltiges Leben in Stadt und LandErnährungssicherung in Stadt und LandProdukte und Stoffkreisläufe in Stadt und LandArbeit, Freizeit und Erholung in Stadt und LandDiese werden ergänzt durch Praxisinterviews und einen Ausblick mit verschiedenen Aktivitäten und Produkten für Verstetigung und Transfer der Ergebnisse.Veröffentlichung Hazard prevention and Crisis Management in the Danube River Delta(2016) Savov, Nikolay; Ilg-Hirsch, Franziska; Kamke, Claudia; Vereinte Nationen. Wirtschaftskommission für Europa; Deutschland. UmweltbundesamtThe general objective of the Danube Delta project was to improve the cooperation between the national authorities and industrial operators of the Republic of Moldova, Romania and Ukraine in the Danube Delta region through enhancing, and where possible harmonizing, the mechanisms and approaches for efficient and effective hazard and crisis management. The project promoted cooperation between the relevant authorities in the project countries (mostly authorities responsible for environmental protection, civil protection, transport, regional and local authorities, etc.) and between authorities and industry, in particular operators of oil terminals. The Danube Delta project significantly enhanced the transboundary cooperation between the participating countries at the expert level, as well as the cooperation and mutual trust and understanding between the national competent authorities and the industry.Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/Veröffentlichung Improving the safety of industrial tailings management facilities based on the example of Ukrainian facilities(2016) Nikolaieva, Irina; Vijgen, John; Ecoaudit; International HCH & Pesticides Association (IHPA); Deutschland. Umweltbundesamt; Winkelmann-Oei, Gerhard; Otto, SonjaIm Rahmen des Beratungshilfeprogramms (BHP) des BMUB für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens sowie weiteren an die EU angrenzenden Staaten und im Namen des Umweltbundesamts wurde das Projekt "Verbesserung der Sicherheit industrieller Rückhaltebecken am Beispiel ukrainischer AnlagenŁ durchgeführt.Das Versagen industrieller Rückhaltebecken ist weltweit ein enormes Problem, das regelmäßig zu großen Katastrophen führt. Um diese Problematik anzugehen, wurden durch die United Nations Economic Commission for Europe der Vereinten Nationen (UNECE) bereits im Jahre 2009 "Sicherheits-leitlinien für den Betrieb von Rückhaltebecken" erarbeitet. Sie beinhalten sowohl Empfehlungen an die Behörden hinsichtlich der erforderlichen rechtlichen Grundlagen zur Erteilung von Erlaubnissen zum sicheren Betrieb industrieller Rückhaltebecken, als auch Empfehlungen an die Betreiber zur sicherheitstechnischen Ausgestaltung von industriellen Rückhaltebecken.
Die UNECE rief die Regierungen der UNECE-Länder und die Betreiber auf, die Sicherheitsleitlinien in die nationalen Regelwerke und technischen Standards aufzunehmen und anzuwenden. In den Folge-jahren stellte sich jedoch heraus, dass die Umsetzung der Sicherheitsleitlinien mit Schwierigkeiten verbunden ist, da in den Leitlinien die Sicherheitsstandards lediglich allgemein umrissen werden.Mit den Projektergebnissen, einer nutzerfreundlichen Checkliste sowie eines Tailing Hazard Index (THI) liegen nun zwei Werkzeuge vor, die Anlagenbetreibern und zuständigen Behörden eine klare, vergleichbare und einfach durchführbare Bewertung des Sicherheitszustandes industrieller Rückhaltebecken erlaubt. Damit sollen die Probleme bei der Umsetzung der UNECE-Sicherheitsleitlinien für industrielle Rückhaltebecken behoben und daran anknüpfend das von diesen Anlagen ausgehende Risiko nachhaltig gesenkt werden. Die Praxistauglichkeit der Projektergebnisse wurde in zwei ukrainischen Anlagen getestet.
Quelle: ForschungsberichtVeröffentlichung Das Internationale Kompetenzzentrum für Nachhaltige Chemie (ISC3)(Umweltbundesamt, 2023)Das International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3) fördert weltweit die Transformation zu einer nachhaltigeren Chemie. Mit einem nachhaltigen und zirkulären Ansatz können Sektoren, die mit Chemie umgehen, bedeutende Beiträge zur Erreichung der UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs) leisten. Im Jahr 2021 führte das ISC3 mit Beiratssitzungen, der ersten Global Sustainable Chemistry Week (GSCW) und dem jährlichen Stakeholder-Forum zentrale Formate zur Stakeholder-Beteiligung durch. Zusätzlich zum Studiengang Master of Science (M.Sc.) Sustainable Chemistry etablierte das ISC3 den Master of Business Administration (MBA) Sustainable Chemistry Management an der Leuphana Universität Lüneburg. Darüber hinaus expandierte das ISC3 seinen Globalen Start-up Service, dem sich bis Dezember 2021 über 160 Start-ups aus aller Welt angeschlossen haben.The International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3) promotes the transformation to a more sustainable chemistry worldwide. With a sustainable and circular approach, sectors that deal with chemistry can make significant contributions to achieving the UN Sustainable Development Goals (SDGs). In 2021 the ISC3 conducted key stakeholder engagement formats with advisory board meetings, the first Global Sustainable Chemistry Week (GSCW) and the annual stakeholder forum. In addition to the Master of Science (M.Sc.) Sustainable Chemistry programme, the ISC3 established the Master of Business Administration (MBA) Sustainable Chemistry Management at Leuphana University Lüneburg. Furthermore, the ISC3 expanded its Global Start-up Service, which over 160 start-ups from all over the world have joined by December 2021.Veröffentlichung Das Internationale Kompetenzzentrum für Nachhaltige Chemie (ISC3)(Umweltbundesamt, 2022)Das International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3) fördert weltweit nachhaltigere Lösungen in der Chemie. Adressat sind alle Sektoren, die Chemikalien und chemische Produkte und Dienstleistungen konzipieren, herstellen und/oder einsetzen. Mit einem nachhaltigen und zirkulären Ansatz können diese Sektoren bedeutende Beiträge zur Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) leisten. Das ISC3 initiierte bis Dezember 2020 u.a. zentrale Formate zur Stakeholder-Beteiligung, startete den weltweit ersten Masterstudiengang „Nachhaltige Chemie“ an der Leuphana Universität Lüneburg und etablierte seinen Globalen Start-up Service.Veröffentlichung Nachhaltige Reisemobilität(Umweltbundesamt, 2019) Sylvester, Anja; Reimann, Johannes P.; Kurzeck, Matthias; Kolodziej, Andrea; Janitzek, Timmo; Interlink GmbH (Berlin); spitzenkraft.berlin; Institut für Raumentwicklung und Kommunikation (Trier); Deutschland. Umweltbundesamt; Wachotsch, UlrikeIm Rahmen eines Fachdialogs am 15. Oktober 2018 trafen sich Expertinnen und Experten aus verschiedenen Ebenen von Tourismus und Mobilität auf Einladung des Umweltbundesamtes und der Kooperation Fahrtziel Natur (FZN). Ziel war es, im Dialog strategische Hemmnisse zu identifizieren, die dazu führen, dass nachhaltige Mobilitätsangebote im Tourismus bundesweit immer noch ein Nischendasein fristen. Diskutiert wurden die folgenden vier Themenschwerpunkte: A Strukturelle und politische Rahmenbedingungen, B Finanzierung des touristischen öffentlichen Personenverkehrs, C Mobilität, Digitalisierung und Datennutzung, D Erfassung von touristischer Mobilität und von Mobilitätsbedürfnissen Reisender. Zu allen Themenschwerpunkten wurden übergeordnete Herausforderungen gesammelt, die im Folgenden dargestellt werden. Ergänzend nutzten die Fachleute die Gelegenheit, erste Handlungsempfehlungen zu formulieren. Diese standen nicht im Fokus des Dialogs und sind lediglich als erste Ansätze zu verstehen. Die Dokumentation gibt Meinungen, Äußerungen und Diskussionen der Teilnehmenden wieder. Sie stellt nicht zwangsläufig einen Konsens aller Teilnehmenden dar und gibt auch nicht die Meinung des Umweltbundesamtes oder der Träger der Kooperation Fahrtziel Natur wieder. Quelle: ForschungsberichtVeröffentlichung Nachhaltige Software Dokumentation des Fachgesprächs "Nachhaltige Software" am 28.11.2014(2015) Öko-Institut. Büro Berlin; Deutschland. Umweltbundesamt. Beratungsstelle nachhaltige Informations- und Kommunikationstechnik (Green-IT); Deutschland. Umweltbundesamt; Gröger, Jens; Köhn, Marina; Albers, ErikFür Nachhaltige Software gibt es bislang keine einheitliche Definition oder allgemein akzeptierte Standards. Das Umweltbundesamt und das Öko-Institut e.V. veranstalteten daher am 28. November 2014 ein Fachgespräch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Softwareentwicklung und Anwendung, um ein gemeinsames Verständnis für Nachhaltige Software zu entwickeln. In der vorliegenden Dokumentation werden die Kurzvorträge des Fachgesprächs zusammengefasst und die geführten Diskussionen dokumentiert. Weiterhin wird ein Ausblick darauf gegeben, welche weiteren Forschungsaktivitäten notwendig sind, um Nachhaltige Software zu entwickeln und perspektivisch zu kennzeichnen.Veröffentlichung Reallabore fördern Reparatur(Umweltbundesamt, 2023) Bauer, Julia Maxi; Ihm, Andreas; Schliephake, Judith; Institut für Betriebsführung im Handwerk; Deutschland. Umweltbundesamt; Kanthak, JuditDie Publikation "Reallabore fördern Reparatur. Kooperieren und Ressourcen schonen" beschreibt die Bedeutung der Reparatur als Antwort auf die Prinzipien einer Wegwerfgesellschaft. Neben der fachlichen und soziologischen Einordnung der Begriffe wird ein Überblick vorgestellt zu Initiativen und Gesetzen, die darauf abzielen, Reparatur zu fördern. Um die Reparatur in Deutschland nachhaltig zu fördern, erprobten die Autor*innen im Forschungsprojekt "RealKoop: Reallabor Kooperieren und Ressourcen schonen: Kooperation zwischen Handwerksbetrieben und Reparaturinitiativen" eine Vielfalt von Aktivitäten in den drei Reallaboren (Pritzwalk, Karlsruhe, Heidelberg) mit dem zentralen Ziel die gesellschaftliche Reparaturneigung zu erhöhen sowie die Rolle von Reparatur-Initiativen zu stärken und förderliche und hindernde Faktoren möglicher Kooperationen zwischen Handwerk und Reparatur-Initiativen unter Praxisbedingungen zu erforschen. Das Reallabor als partizipatives Forschungsformat wird dabei als erfolgreiche Möglichkeit beschrieben, Innovationen zur Förderung der Reparaturneigung und Bewusstseinsbildung zu erzeugen und zu erproben. Durch Veranstaltungen, Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit wurden Ideen erprobt und Wissen über die Wirkung bestimmter Ansätze generiert, was in eine stetige Anpassung und Ergänzung der praktischen Arbeit mündete. Insgesamt wird deutlich, dass die Förderung der Reparatur ein komplexes Thema ist, das verschiedene Akteure und Ansätze erfordert. Die Vernetzung von Handwerk und zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie die Erprobung und Evaluation von Ideen und Innovationen im Reallabor können dabei wichtige Bausteine sein. Quelle: ForschungsberichtVeröffentlichung Ressourcenkompetenz für Rohstoffnutzung in globalen Wertschöpfungsketten(Umweltbundesamt, 2024)Die Dokumentation des Forschungsprojektes "Ressourcenkompetenz für Rohstoffnutzung in globalen Wertschöpfungsketten" beschreibt die Bandbreite der Möglichkeiten einer besseren Einbindung der Thematik der Ressourceneffizienz und Ressourcenschonung in die Lehrpraxis von Hochschulen. Im Projektrahmen werden anhand der Studiengänge Wirtschaftsingenieurwissenschaften und Design der aktuelle Stand der Ressourcenbildung ermittelt, Anknüpfungspunkte und Handlungsbedarfe aufgezeigt sowie Handlungsoptionen für Hochschulakteure und politische Entscheidungsträger*innen entwickelt. Die Veröffentlichung richtet sich an Lehrende und Studierende an Hochschulen, an Amtsinhaber*innen in der Hochschulbildung sowie an außerschulische Akteure.Veröffentlichung Soziale Aspekte des Natur- und Umweltschutzes - Band I : Umweltgerechtigkeit(Umweltbundesamt, 2017)Das Themenfeld „Soziale Aspekte des Natur- und Umweltschutzes“ ist in der Umweltforschungsdatenbank stark vertreten. Über 1.000 Projekte können dazu recherchiert werden. Die Projekte werden in drei Teilbänden veröffentlicht: Band I: Umweltgerechtigkeit; Band II: Soziale Aspekte der Umweltpolitik; Band III: Umweltbewusstsein und sozialer Wandel. Der vorliegenden Band enthält eine Zusammenstellung der Forschungsprojekte zum Teilbereich Umweltgerechtigkeit. Ergänzt wird die Dokumentation durch eine Auswertung zur Forschungsstruktur: Wie entwickelt sich die Forschung? Wer forscht? Wer finanziert die Forschung?