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Publikationstyp

Forschungsbericht
Monographie

Erscheinungsjahr

'http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/'
Klimaschutz und sozial-ökologische Transformation ; Abschlussbericht

Quelle

Schlagwörter

Umweltbewusstseinsstudie, Umweltbewusstsein, CO2-Fußabdruck, Klimaschutz, Umweltverhalten, Umwelteinstellung, Umweltengagement, transformation

Förderkennzeichen (FKZ)

3719161051

Forschungskennzahl

16

Zitation

Stieß, I., Sunderer, G., & Raschewski, L. (2022). Repräsentativumfrage zum Umweltbewusstsein und Umweltverhalten im Jahr 2020 (Deutschland. Umweltbundesamt, ed.). Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-6797
Zusammenfassung deutsch
Im Mittelpunkt des vorliegenden wissenschaftlichen Berichts zur Umweltbewusstseinsstudie 2020 steht das Schwerpunktthema "Klimaschutz und sozial-ökologische Transformation". Der Bericht erläutert Vorgehensweise, Konzepte und zentrale Befunde der Studie zu diesem Thema und ergänzt sie durch vertiefende Analysen. Die Erhebungsmethodik der repräsentativen Studie wird ausführlich dargestellt. Mit Blick auf die Indikatoren des Umweltbewusstseins werden Anpassungen und Weiterentwicklungen zentraler Kenngrößen dokumentiert und die in der Studie vorgenommene Erweiterung des Umweltbewusstseins durch die Kenngrößen "Klimabewusstsein" und "Veränderungsbereitschaft" vorgestellt. Aufbauend auf diesen Kenn- größen werden das Konzept der Umweltbewusstseinstypen sowie die dieser Segmentierung zugrunde liegenden Indices und Berechnungen detailliert erläutert. Die einzelnen Typen werden ausführlich dargestellt und mit Blick auf soziodemographische und strukturelle Merkmale kontextualisiert. Eine vertiefende Analyse von soziokulturellen, soziodemographischen und strukturellen Einflussfaktoren auf klimarelevante Praktiken, Engagement und die Unterstützung klimapolitischer Instrumente mithilfe bi- und multivariater Analysen bildet einen weiteren Schwerpunkt des Berichts. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der qualitativen Vorstudie und zentrale Befunde der Umweltbewusstseinsstudie im Kontext ausgewählter internationaler Untersuchungen zu Klimaschutz und zur Wahrnehmung des Klimawandels vorgestellt. Quelle: Forschungsbericht
Zusammenfassung englisch
This scientific report on the Environmental Awareness Study 2020 focuses on the issue of "climate action and socio-ecological transformation". The report presents and explains the approach, concepts and main findings of the study and provides additional in-depth analyses. The methodology of the representative survey is presented. With regard to the indicators of environmental awareness, adjustments and further developments of central parameters are documented. The parameters "climate awareness" and "willingness to change" are introduced, enhancing the concept of environmental awareness. Building on these indicators, the "environmental awareness types" and the underlying indices and calculations are explained. The individual types are described in detail and contextualised with regard to socio-demographic and structural characteristics. Furthermore, the report provides an in-depth analysis of socio-cultural, socio-demographic and structural factors influencing climate-relevant practices, engagement and support for climate policy using bivariate and multivariate analyses. The results of the preliminary qualitative study on climate action and socio-ecological transformation are presented. Finally, main findings of the environmental awareness study are considered in the context of selected international studies on climate action and the perception of climate change. Quelle: Forschungsbericht

Organisationseinheiten

Übersetzungen

Verbundene Publikation

Veröffentlichung
Umweltbewusstsein in Deutschland 2022
(2023)
Die Studie zum Umweltbewusstsein im Jahr 2022 zeigt, dass der Umwelt- und ⁠Klimaschutz⁠ weiterhin ein wichtiges Thema für die Bevölkerung ist – auch, wenn andere gesellschaftliche Herausforderungen gerade stärker im Vordergrund stehen.Als Schwerpunktthema behandelt die Studie den umwelt- und klimafreundlichen Umbau der deutschen Wirtschaft, welcher von einer deutlichen Mehrheit (91 Prozent) befürwortet wird. Die Ergebnisse weisen aber auch auf weit verbreitete Sorgen hin, dass durch den ökologischen Wirtschaftsumbau soziale Ungleichheit und gesellschaftliche Konflikte zunehmen. Dem Staat kommt daher aus Sicht der Befragten die wichtige Rolle zu, den Umbau sozial gerecht zu gestalten.Mit der Studie wird seit 1996 im Zweijahresrhythmus untersucht, wie sich Umweltbewusstsein und Umweltverhalten in Deutschland entwickeln. Für die Studie wurden im Sommer 2022 rund 2.000 Personen mittels repräsentativer Online-Interviews befragt.Die Studie bietet eine sozialwissenschaftlich fundierte Grundlage für die Umweltpolitik und Umweltkommunikation und richtet sich an die fachlich interessierte Öffentlichkeit.Druckexemplare können Sie über die Website des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) beziehen.
Veröffentlichung
Umweltbewusstseinsstudie 2022
(Umweltbundesamt, 2024) Grothmann, Torsten; Frick, Vivian; Ruppel, Patrick; Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (Berlin); ConPolicy GmbH; Deutschland. Umweltbundesamt; Gellrich, Angelika
Der vorliegende wissenschaftliche Bericht zur repräsentativen Hauptbefragung der Umweltbewusstseinsstudie 2022 beinhaltet eine genauere Darstellung zu deren Methodik sowie umfangreiche Analysen der Befragungsergebnisse unter Anwendung inferenzstatistischer Methoden, insbesondere von Regressionsanalysen. Die Ergebniskapitel zu den erfassten Zeitreihenfragen, neuen Befragungselementen und Fragen zum Schwerpunktthema, dem ökologischen Umbau der Wirtschaft, stellen vor allem die Ergebnisse der Regressionsanalysen zu diesen Fragen dar. In den Analysen zeigte sich ein signifikanter Einfluss der Werteorientierung, der Bildung, des Alters und der Wohnregion für unterschiedliche umweltbezogene Einschätzungen, Meinungen und Verhaltensweisen in der Bevölkerung, sodass diese wertebezogenen und soziodemografischen Merkmale hier offenbar einen sinnvollen Beitrag zur Beschreibung und Erklärung leisten. Insgesamt konnte aber oft nur ein kleiner Teil der Unterschiede zwischen Menschen in ihren umweltbezogenen Einschätzungen, Meinungen und Verhaltensweisen durch die erfassten wertebezogenen und soziodemografischen Merkmale erklärt werden. Das abschließende Kapitel widmet sich der Ableitung von Empfehlungen für die Umweltpolitik und Umweltkommunikation, für Themen zukünftiger Forschung und für zukünftige Umweltbewusstseinsstudien. Hierin wird unter anderem empfohlen, Typisierungen von Menschen in zukünftigen Umweltbewusstseinsstudien nicht allein aus soziodemografischen Merkmalen und der Werteorientierung von Menschen abzuleiten, sondern weitere potenzielle Einflussbedingungen des umweltbezogenen Denkens, Fühlens und Handelns von Menschen einzubeziehen, um aussagekräftige Zielgruppenklassifikationen entwickeln zu können. Weiterhin wird empfohlen, in Forschung und Politik Befürchtungen in der Bevölkerung zu negativen sozialen Effekten von Umwelt-, Natur- und Klimaschutzmaßnahmen verstärkt zu berücksichtigen. Quelle: Forschungsbericht
Veröffentlichung
Zukunft? Jugend fragen! – 2021
(2022)
Die Studie „Zukunft? Jugend fragen! – 2021“ untersucht, was Jugendliche über Umwelt und ⁠Klima⁠ denken, wie sie sich engagieren und welche Maßnahmen ihnen zum Umwelt- und ⁠Klimaschutz⁠ wichtig sind.In einer Repräsentativerhebung wurden rund 1.000 junge Menschen im Alter von 14 bis 22 Jahren zu Umwelt- und Klimathemen befragt. Die Ergebnisse zeigen zum Beispiel, dass Umwelt- und Klimaschutz für Jugendliche zu den wichtigsten gesellschaftlichen Themen gehört. Die meisten sind überzeugt, dass der ⁠Klimawandel⁠ durch gemeinsames Engagement bekämpft werden kann. Und sie finden, dass die Politik mehr auf junge Menschen hören sollte.Die Jugendstudie wurde 2021 zum dritten Mal durchgeführt. Zehn junge Menschen unterstützten als Jugendprojektbeirat das Forschungsteam bei der Konzeption der Untersuchung und der Interpretation der Studienergebnisse.

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