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Publikationstyp
Forschungsbericht
Monographie
Monographie
Erscheinungsjahr
vertiefende Analysen der repräsentativen Hauptbefragung ; wissenschaftlicher Bericht
Autor:innen
Herausgeber
Quelle
Schlagwörter
Umweltbewusstsein, Strukturwandel, Umweltverhalten, Umwelteinstellung, Umweltengagement
Förderkennzeichen (FKZ)
3721161010
Forschungskennzahl
16
Zitation
Grothmann, T., Frick, V., & Ruppel, P. (2024). Umweltbewusstseinsstudie 2022 (Deutschland. Umweltbundesamt, ed.). Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-7215
Zusammenfassung deutsch
Der vorliegende wissenschaftliche Bericht zur repräsentativen Hauptbefragung der Umweltbewusstseinsstudie 2022 beinhaltet eine genauere Darstellung zu deren Methodik sowie umfangreiche Analysen der Befragungsergebnisse unter Anwendung inferenzstatistischer Methoden, insbesondere von Regressionsanalysen. Die Ergebniskapitel zu den erfassten Zeitreihenfragen, neuen Befragungselementen und Fragen zum Schwerpunktthema, dem ökologischen Umbau der Wirtschaft, stellen vor allem die Ergebnisse der Regressionsanalysen zu diesen Fragen dar. In den Analysen zeigte sich ein signifikanter Einfluss der Werteorientierung, der Bildung, des Alters und der Wohnregion für unterschiedliche umweltbezogene Einschätzungen, Meinungen und Verhaltensweisen in der Bevölkerung, sodass diese wertebezogenen und soziodemografischen Merkmale hier offenbar einen sinnvollen Beitrag zur Beschreibung und Erklärung leisten. Insgesamt konnte aber oft nur ein kleiner Teil der Unterschiede zwischen Menschen in ihren umweltbezogenen Einschätzungen, Meinungen und Verhaltensweisen durch die erfassten wertebezogenen und soziodemografischen Merkmale erklärt werden. Das abschließende Kapitel widmet sich der Ableitung von Empfehlungen für die Umweltpolitik und Umweltkommunikation, für Themen zukünftiger Forschung und für zukünftige Umweltbewusstseinsstudien. Hierin wird unter anderem empfohlen, Typisierungen von Menschen in zukünftigen Umweltbewusstseinsstudien nicht allein aus soziodemografischen Merkmalen und der Werteorientierung von Menschen abzuleiten, sondern weitere potenzielle Einflussbedingungen des umweltbezogenen Denkens, Fühlens und Handelns von Menschen einzubeziehen, um aussagekräftige Zielgruppenklassifikationen entwickeln zu können. Weiterhin wird empfohlen, in Forschung und Politik Befürchtungen in der Bevölkerung zu negativen sozialen Effekten von Umwelt-, Natur- und Klimaschutzmaßnahmen verstärkt zu berücksichtigen. Quelle: Forschungsbericht
Zusammenfassung englisch
This scientific report on the representative main survey of the Environmental Awareness Study 2022 contains a more detailed presentation of its methodology as well as extensive analyses of the survey results using inferential statistical methods, in particular regression analyses. The results chapters on the time series questions, new survey elements and questions on the surveyââą Ìs main topic, the ecological transformation of the economy, primarily present the results of these regression analyses. The results showed a significant influence of value types, education, age and region of residence for different environmental perceptions, opinions and behaviours in the population, so that the value-related and socio-demographic characteristics obviously make a meaningful contribution for the understanding and explanation of these perceptions, opinions and behaviours. Overall, however, often only a small proportion of the differences between people in their environmental perceptions, opinions and behaviours could be explained by their value-related and sociodemographic characteristics. The concluding chapter develops recommendations for environmental policy and environmental communication, for topics of future research and for future environmental awareness studies. Among other things, it recommends that in future environmental awareness studies, typologies of people should not be derived solely from socio-demographic characteristics and people's values, but that other potential influencing conditions of people's environmental thoughts, emotions and actions should be included in order to develop meaningful target group classifications. Furthermore, it is recommended that research and policy should take greater account of people's fears of the negative social effects of environmental, nature and climate protection measures. Quelle: Forschungsbericht
Organisationseinheiten
Übersetzungen
Verbundene Publikation
25 Jahre Umweltbewusstseinsforschung im Umweltressort
(Umweltbundesamt, 2021)
Das Hintergrundpapier nimmt das 25-jährige Jubiläum der Umweltbewusstseinsstudie zum Anlass, um auf langfristige Entwicklungen zurückzublicken und einige aktuelle Ergebnisse vorzustellen.In der repräsentativen Umfrage aus dem Jahr 2020 bewerteten 65 % der Befragten den Umwelt- und Klimaschutz als sehr wichtig (ähnlich wie in der Befragung 2018). Während der Corona-Pandemie ist der Klimaschutz für 70 % weiterhin genauso wichtig, für 16 % sogar wichtiger geworden. Entsprechend wird ein entschlossenes Handeln beim Klimaschutz von großen Teilen der Bevölkerung klar befürwortet. Mögliche Schlussfolgerungen aus diesen und weiteren Befunden werden diskutiert und politische Empfehlungen abgeleitet. Quelle: www.umweltbundesamt.de
Repräsentativumfrage zum Umweltbewusstsein und Umweltverhalten im Jahr 2020
(Umweltbundesamt, 2022)
Im Mittelpunkt des vorliegenden wissenschaftlichen Berichts zur Umweltbewusstseinsstudie 2020 steht das Schwerpunktthema "Klimaschutz und sozial-ökologische Transformation". Der Bericht erläutert Vorgehensweise, Konzepte und zentrale Befunde der Studie zu diesem Thema und ergänzt sie durch vertiefende Analysen. Die Erhebungsmethodik der repräsentativen Studie wird ausführlich dargestellt. Mit Blick auf die Indikatoren des Umweltbewusstseins werden Anpassungen und Weiterentwicklungen zentraler Kenngrößen dokumentiert und die in der Studie vorgenommene Erweiterung des Umweltbewusstseins durch die Kenngrößen "Klimabewusstsein" und "Veränderungsbereitschaft" vorgestellt. Aufbauend auf diesen Kenn- größen werden das Konzept der Umweltbewusstseinstypen sowie die dieser Segmentierung zugrunde liegenden Indices und Berechnungen detailliert erläutert. Die einzelnen Typen werden ausführlich dargestellt und mit Blick auf soziodemographische und strukturelle Merkmale kontextualisiert. Eine vertiefende Analyse von soziokulturellen, soziodemographischen und strukturellen Einflussfaktoren auf klimarelevante Praktiken, Engagement und die Unterstützung klimapolitischer Instrumente mithilfe bi- und multivariater Analysen bildet einen weiteren Schwerpunkt des Berichts. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der qualitativen Vorstudie und zentrale Befunde der Umweltbewusstseinsstudie im Kontext ausgewählter internationaler Untersuchungen zu Klimaschutz und zur Wahrnehmung des Klimawandels vorgestellt. Quelle: Forschungsbericht
Umweltbewusstsein in Deutschland 2012
(Umweltbundesamt, 2013)
Im Kontext der Energiewende: Für die Bevölkerung gehören Umwelt- und Klimaschutz zu den wichtigsten Problemen der Gegenwart. Etwas mehr als ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger (35 Prozent) nennt spontan Aspekte des Umwelt-und Klimaschutzes bei der offenen Frage zum wichtigsten Problem der Gegenwart. Gegenüber der letzten Umfrage von 2010 ist das ein Anstieg um 15 Prozent. Damit rücken die Umweltprobleme vom dritten auf den zweiten Platz unter den wichtigsten Problemen in Deutschland.
Umweltbewusstsein in Deutschland 2014
(2016)
Das Umweltbewusstsein und Umweltverhalten junger Menschen ist Gegenstand des vorliegenden Vertiefungsberichts. Die Ergebnisse sind im Rahmen der Umweltbewusstseinsstudie 2014 des Bun-desministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und des Umweltbundesamts (UBA) entstanden. Neben der online durchgeführten Repräsentativbefragung mit deutsch-sprachigen Personen ab 14 Jahren fanden mehrere qualitative Untersuchungen statt. Der Bericht behandelt die umweltbezogenen Einstellungen und Verhaltensweisen junger Menschen und ihr Verständnis eines guten Lebens und der Rolle von Umwelt und Natur dabei. Es zeigt sich, dass Umwelt und Natur in der Alltagswelt junger Menschen eine andere Rolle als in der Gesamtstichprobe haben.Website IÖW: Online- und Panel-Erhebungen zur sozialwissenschaftlichen Erforschung von Umweltbewusstsein
Umweltbewusstsein in Deutschland 2016
(2017)
Die Studie beweist, dass die Idee der Nachhaltigkeit in der Mitte der Bevölkerung angekommen ist. Umweltschutz wird dabei nicht als isoliertes Politikfeld wahrgenommen, sondern als Teil der Lösung für große ökonomische und soziale Herausforderungen. Umwelt- und Klimaschutz gehören aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger nach wie vor zu den zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen. Während andere an Brisanz gewonnen haben, bleiben Umwelt- und Klimaschutz stabil im Mittelfeld der Problemwahrnehmung. Die Bevölkerung nimmt die langfristige Gefährdung unserer natürlichen Lebensgrundlagen, z.B. durch Plastikmüll in den Weltmeeren oder die Abholzung von Wäldern, sehr ernst. So auch Klimaschutz: ihn sehen viele als große Herausforderung und halten das Ziel der Treibhausgasneutralität für sehr wichtig. Staatliche Klimaschutzmaßnahmen finden eine entsprechend hohe Zustimmung. Gleichzeitig ist die Bevölkerung skeptisch, ob die Probleme, die aus dem Klimawandel resultieren, bewältigt werden können. Die Befragten sind mehrheitlich der Meinung, dass bisher zu wenig für umwelt- und klimapolitische Zielsetzungen getan wird. Von sich selbst sagen die Menschen, dass sie bereit sind auf umweltschonende Alternativen umzusteigen Ń z.B. im Bereich der Automobilität. Quelle: umweltbundesamt.de
Umweltbewusstsein in Deutschland 2020
(2022)
Die Studie zum Umweltbewusstsein im Jahr 2020 zeigt, dass der Umwelt- und Klimaschutz trotz Corona-Pandemie nicht an Bedeutung verloren hat. 65 Prozent der Befragten bewerteten ihn als sehr wichtig, was ein ähnlicher Wert ist wie im Jahr 2018. Insbesondere der Klimaschutz ist während der Corona-Pandemie für 70 Prozent der Befragten weiterhin genauso wichtig, für 16 Prozent sogar wichtiger geworden. Entsprechend wird ein entschlossenes Handeln beim Klimaschutz von großen Teilen der Bevölkerung klar befürwortet. Mit der Studie wird seit 1996 im Zweijahresrhythmus untersucht, wie sich Umweltbewusstsein und Umweltverhalten in Deutschland entwickeln. Für die Studie wurden Ende 2020 rund 2.000 Personen mittels repräsentativer Online-Interviews befragt. Die Studie bietet eine sozialwissenschaftlich fundierte Grundlage für die Umweltpolitik und Umweltkommunikation und richtet sich an die fachlich interessierte Öffentlichkeit. Quelle: www.umweltbundesamt.de
Umweltbewusstsein in Deutschland 2022
(2023)
Die Studie zum Umweltbewusstsein im Jahr 2022 zeigt, dass der Umwelt- und Klimaschutz weiterhin ein wichtiges Thema für die Bevölkerung ist – auch, wenn andere gesellschaftliche Herausforderungen gerade stärker im Vordergrund stehen.Als Schwerpunktthema behandelt die Studie den umwelt- und klimafreundlichen Umbau der deutschen Wirtschaft, welcher von einer deutlichen Mehrheit (91 Prozent) befürwortet wird. Die Ergebnisse weisen aber auch auf weit verbreitete Sorgen hin, dass durch den ökologischen Wirtschaftsumbau soziale Ungleichheit und gesellschaftliche Konflikte zunehmen. Dem Staat kommt daher aus Sicht der Befragten die wichtige Rolle zu, den Umbau sozial gerecht zu gestalten.Mit der Studie wird seit 1996 im Zweijahresrhythmus untersucht, wie sich Umweltbewusstsein und Umweltverhalten in Deutschland entwickeln. Für die Studie wurden im Sommer 2022 rund 2.000 Personen mittels repräsentativer Online-Interviews befragt.Die Studie bietet eine sozialwissenschaftlich fundierte Grundlage für die Umweltpolitik und Umweltkommunikation und richtet sich an die fachlich interessierte Öffentlichkeit.Druckexemplare können Sie über die Website des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) beziehen.
Umweltbewusstsein in Deutschland im Zeitvergleich
(2024)
Präsentationsfolien zum Zeitreihenband der Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland“ mit den wichtigsten Langzeitvergleichen von 1996 bis 2022 im Überblick
