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Ein Überblick zu den Langzeiterhebungen von 1996-2022
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Runge, J., & Frick, V. (2024). Umweltbewusstsein in Deutschland im Zeitvergleich. On Umweltbundesamt (editor), https://doi.org/10.60810/openumwelt-7215 [Dataset]. https://doi.org/10.60810/openumwelt-7872
Zusammenfassung deutsch
Präsentationsfolien zum Zeitreihenband der Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland“ mit den wichtigsten Langzeitvergleichen von 1996 bis 2022 im Überblick
Organisationseinheiten
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Verbundene Publikation
Umweltbewusstseinsstudie 2022
(Umweltbundesamt, 2024)
Der vorliegende wissenschaftliche Bericht zur repräsentativen Hauptbefragung der Umweltbewusstseinsstudie 2022 beinhaltet eine genauere Darstellung zu deren Methodik sowie umfangreiche Analysen der Befragungsergebnisse unter Anwendung inferenzstatistischer Methoden, insbesondere von Regressionsanalysen. Die Ergebniskapitel zu den erfassten Zeitreihenfragen, neuen Befragungselementen und Fragen zum Schwerpunktthema, dem ökologischen Umbau der Wirtschaft, stellen vor allem die Ergebnisse der Regressionsanalysen zu diesen Fragen dar. In den Analysen zeigte sich ein signifikanter Einfluss der Werteorientierung, der Bildung, des Alters und der Wohnregion für unterschiedliche umweltbezogene Einschätzungen, Meinungen und Verhaltensweisen in der Bevölkerung, sodass diese wertebezogenen und soziodemografischen Merkmale hier offenbar einen sinnvollen Beitrag zur Beschreibung und Erklärung leisten. Insgesamt konnte aber oft nur ein kleiner Teil der Unterschiede zwischen Menschen in ihren umweltbezogenen Einschätzungen, Meinungen und Verhaltensweisen durch die erfassten wertebezogenen und soziodemografischen Merkmale erklärt werden. Das abschließende Kapitel widmet sich der Ableitung von Empfehlungen für die Umweltpolitik und Umweltkommunikation, für Themen zukünftiger Forschung und für zukünftige Umweltbewusstseinsstudien. Hierin wird unter anderem empfohlen, Typisierungen von Menschen in zukünftigen Umweltbewusstseinsstudien nicht allein aus soziodemografischen Merkmalen und der Werteorientierung von Menschen abzuleiten, sondern weitere potenzielle Einflussbedingungen des umweltbezogenen Denkens, Fühlens und Handelns von Menschen einzubeziehen, um aussagekräftige Zielgruppenklassifikationen entwickeln zu können. Weiterhin wird empfohlen, in Forschung und Politik Befürchtungen in der Bevölkerung zu negativen sozialen Effekten von Umwelt-, Natur- und Klimaschutzmaßnahmen verstärkt zu berücksichtigen. Quelle: Forschungsbericht
Zeitreihenband zur Umweltbewusstseinsstudie
(2023)
Factsheet zum Zeitreihenband der Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland“ mit den vollständigen Diagrammen der Langzeitvergleiche von 1996 bis 2022 sowie Angaben zur Methodik
