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Das TrendDNA-Projekt
Autor:innen
Krehenwinkel, Henrik
Junk, Isabelle
Herausgeber
Quelle
Schlagwörter
Umweltprobenbank, Biodiversitätsmonitoring, Genetische Vielfalt, Umweltmonitoring, Invasive Arten, Langzeitbeobachtung
Förderkennzeichen (FKZ)
Forschungskennzahl
Zitation
Leese, F., Beermann, A. J., Schütz, R., Krehenwinkel, H., Brasseur, M., Fuhrmann, N., Hans, J., Junk, I., Kennedy, S., Bálint, M., Pauls, S., Pfenninger, M., Nieto Blázquez, M. E., Díaz Navarette, C. A., & Eilebrecht, E. (2026). Umweltprobenbank des Bundes: Untersuchung der biologischen Vielfalt mit der Umweltprobenbank. Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8585
Zusammenfassung deutsch
Die Umweltprobenbank des Bundes archiviert seit über 40 Jahren biologische und abiotische Umweltproben aus Meeres-, Süßwasser- und Landökosystemen bei ultratiefen Temperaturen unter −150 °C, wodurch auch DNA und RNA erhalten bleiben. Das TrendDNA-Projekt (2021–2025) prüfte erstmals systematisch, ob diese Proben auch für genetische Biodiversitätsanalysen nutzbar sind. Ein Konsortium aus Universität Duisburg-Essen, Universität Trier, Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie sowie Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung untersuchte mittels eDNA-Metabarcoding, Metagenomik, Populationsgenomik und Transkriptomik Zeitreihen von bis zu 30 Jahren. Die Ergebnisse zeigen deutliche Biodiversitätstrends, u. a. die Ausbreitung invasiver Arten und einen schnellen Arten-Turnover, und belegen das Potenzial der UPB als genetisches Langzeitarchiv für die behördliche Umweltbeobachtung. Die Publikation richtet sich an Wissenschaft und Umweltbehörden.
