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Rahmenbedingungen für eine sozial-ökologische Gestaltung der Plattformökonomie im Verkehrssektor [Endbericht]
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Schlagwörter
Digitalisierung, Mobilitätsverhalten, Nachhaltige Mobilität, Verkehrsmittel
Förderkennzeichen (FKZ)
3723 58 101 0
Forschungskennzahl
58
Zitation
Scherf, C., Emmerich, J., Oehme, R., Emmerich, C., & Schade, W. (2026). Digitale Mobilitätsplattformen (Umweltbundesamt [Deutschland], ed.). https://doi.org/10.60810/openumwelt-8584
Zusammenfassung deutsch
In den letzten Jahren ist eine zunehmende Verbreitung von neuen Mobilitätsangeboten wie Mobility-as-a-Service (MaaS) und multimodalen digitalen Mobilitätsplattformen (MDM) zu verzeichnen. Entsprechende Angebote umfassen z.B. z. B. E-Scooter- oder Bike-Sharing, On-Demand Ridepooling oder Ridehailing. Diesen Angeboten werden einerseits positive Wirkungen auf Nachhaltigkeit, Inklusivität und Resilienz des Verkehrssystems zugeschrieben. Andererseits werden ihnen aber auch bestimmte Risiken nachgesagt, beispielsweise Rebound-Effekte durch Verkehrsinduktion, Kannibalisierung des ÖV oder die Exklusion digital weniger affiner Gesellschaftsgruppen. Vor diesem Hintergrund nimmt der Bericht eine Analyse der Betreiber- und Geschäftsmodelle digitaler Mobilitätsplattformen vor und skizziert Herausforderungen und Lösungsansätze beim Datenaustausch entsprechender Plattformen.Die Untersuchung zeigt, dass sich im deutschen Markt für digitale Mobilitätsplattformen drei strukturell unterschiedliche Plattformtypen identifizieren lassen, deren sozial-ökologisches Wirkungspotenzial erheblich variiert. Der integrative Untersuchungsansatz ermöglicht die Identifikation vielfältiger Anpassungspotenziale in ökologischer und sozialer Hinsicht, aus denen schließlich zentrale Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Diese adressieren strukturelle Rahmenbedingungen sowie die soziale und ökologische Ausgestaltung der Plattformangebote.
Organisationseinheiten
Übersetzungen
Verbundene Publikation
Digitale Mobilitätsplattformen
(Umweltbundesamt, 2024)
Multimodale digitale Mobilitätsplattformen (MDM) sind zentraler Bestandteil des Mobility-as-a-Service (MaaS)-Konzepts. Sie bündeln verschiedene Mobilitätsoptionen und vereinfachen so die multimodale Nutzung alternativer Mobilitätsangebote. MDM haben das Potenzial, einen Beitrag zur Verkehrswende zu leisten und die soziale Teilhabe sowie die Resilienz des Verkehrssystems zu erhöhen.Vor diesem Hintergrund wurden die Angebots- und Wettbewerbssituation von MDM und MaaS-Angeboten in Deutschland untersucht und die relevantesten Einflussfaktoren für deren Nutzung identifiziert. Dabei zeigt der Bericht Anknüpfungspunkte für eine nutzerorientierte Ausgestaltung von MDM- und MaaS-Angeboten.
Digitale Mobilitätsplattformen - Empirische Erhebung zur Analyse der Nutzung von MaaS- und MDM-Angeboten
(2025)
In den letzten Jahren ist eine zunehmende Verbreitung von neuen Mobilitätsangeboten wie Mobility-as-a-Service (MaaS) und multimodalen digitalen Mobilitätsplattformen (MDM) zu verzeichnen. Entsprechende Angebote umfassen z.B. z. B. E-Scooter- oder Bike-Sharing, On-Demand Ridepooling oder Ridehailing. Zum besseren Verständnis des Nutzerverhaltens dieser Angebote wurde eine Onlinebefragung mit 10.000 Befragten durchgeführt. Ziel der Befragung war es, eine bevölkerungsrepräsentative Datenbasis zu schaffen, um die aktuelle Nachfrage nach MaaS und MDM zu quantifizieren sowie begünstigende und hinderliche Merkmale und Einflussfaktoren für die Nutzung von MaaS und MDM zu analysieren. Durch eine Kombination aus deskriptiver Analyse und ökonometrischen Modellen werden die Ergebnisse der empirischen Erhebung ausgewertet und mit den Befunden der Forschungsliteratur verglichen. Die bevölkerungsrepräsentativen Ergebnisse bieten dabei Einblicke in das aktuelle Mobilitätsverhalten im Kontext von MaaS. Zudem wird untersucht, wie sich das Mobilitätsverhalten von MaaS- und MDM-Nutzenden von der restlichen Bevölkerung bzw. von Personen, die jene Angebote nicht nutzen, unterscheidet.
