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Bilanz des bundesweiten Dialoges zum Flächensparen
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Quelle
Schlagwörter
Flächenverbrauch, Treibhausgas, Klimawirkung, LULUCF
Förderkennzeichen (FKZ)
3718 75 002 0
Forschungskennzahl
Zitation
Preuß, T., Böhnke, R., Reichel, D., Blecken, L., Götze, G., & Gutsche, J.-M. (2026). Bund-Länder-Dialog Fläche – Fazit. Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-7911
Zusammenfassung deutsch
In einem sechsjährigen Bund-Länder-Dialog zum Flächensparen erörterten zahlreiche Expert*innen des Bundes und der Länder, aus Kommunen, Wissenschaft und Verbänden sowie von Seiten der Landes- und Regionalplanung Wege zum Erreichen der flächenpolitischen Ziele des Bundes, die Flächenneuinanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke (Flächenverbrauch) bis 2030 auf weniger als 30 Hektar pro Tag bzw. bis 2050 auf Netto-Null (Flächenkreislaufwirtschaft) zu reduzieren. Thematisch wurden die Kontingentierung der Flächenneuinanspruchnahme, die deutliche Verstärkung der Innenentwicklung sowie der Abbau von Fehlanreizen für das Flächensparen fokussiert. Im Ergebnis des Dialoges wurde aus den Erkenntnissen der Dialoge Empfehlungen abgeleitet, um die oben genannten Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu erreichen.
Organisationseinheiten
Übersetzungen
Verbundene Publikation
Flächenverbrauch reduzieren: Vorschläge für Maßnahmen zum Flächensparen
(Umweltbundesamt, 2026)
In dieser Broschüre werden die Ergebnisse aus einem vom Umweltbundesamt in den Jahren 2019 bis 2024 initiierten sechsjährigen Bund-Länder-Dialog zum Flächensparen anschaulich und kompakt dargestellt. Das Ziel des Dialoges war es, im breiten umweltpolitischen Diskurs zum Flächensparen Empfehlungen zu erarbeiten, wie Bund und Länder die in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie festgelegten Ziele zur Begrenzung des Anstiegs der Siedlungs- und Verkehrsfläche (Flächenverbrauch) noch erreichen können. Im Zeitraum November 2020 bis Mai 2024 insgesamt 14 Dialogveranstaltungen mit über 350 Teilnehmenden durchgeführt. Die dargestellten neun Maßnahmenvorschläge verstehen sich als Impuls und Debattenbeitrag für eine Fortführung des Flächen-Dialogs und können als Kompass für ein gemeinsames Vorgehen aller relevanten Stakeholder zugrunde gelegt werden.
