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Teilbericht
Autor:innen
Herausgeber
Quelle
Schlagwörter
Flächenverbrauch
Förderkennzeichen (FKZ)
3719 75 101 0
Forschungskennzahl
75
Zitation
Ferber, U., Siemer, A., Fischer, C., & Preuß, T. (2026). Brachflächenrecycling: Chancen für die Innenentwicklung (Deutschland. Umweltbundesamt, ed.). https://doi.org/10.60810/openumwelt-8319
Zusammenfassung deutsch
Das Forschungsvorhaben erarbeitete Diskussionsgrundlagen, die zum Themenfeld Innenentwicklung in den Bund Länder Dialog Fläche eingespeist wurden (s. Link). Der Status quo sowie Fortschritte und Hemmnisse beim Brachflächenrecycling wurden dafür ermittelt. Grundlage waren eine Literaturanalyse und eine Befragung von Expert*innen aus Bund, Ländern und Kommunen, Projekt- und Eigentümergesellschaften sowie Vertreter*innen der Wissenschaft. Berücksichtigt wurden aktuelle Herausforderungen, informatorische Belange (z.B. Brachflächenkataster), technische Belange (z.B. Altlastensanierung, Rück- und Umbau), rechtliche Belange (z.B. Bau- und Planungsrecht, Bodenrecht, Abfallrecht) sowie ökonomische Belange (förderpolitische Fortschritte und Hemmnisse, Projektentwicklungsgesellschaften, Strukturhilfen, Finanzierungsfonds)
Übersetzungen
Verbundene Publikation
Bund/ Länder-Dialog Fläche - ein Zwischenfazit
(Umweltbundesamt, 2024)
Der Bericht dokumentiert den Zwischenstand aus einem Dialogprozess, der zum Thema Flächenverbrauch in den Jahren 2020 bis 2022 mit Akteuren des Bundes, der Länder und Gemeinden sowie Verbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen durchgeführt wurde. Das Zwischenfazit dieses Prozesses, der noch bis 2024 fortgesetzt wird, wird in Empfehlungen gebündelt, wonach neun konkrete Ansatzpunkte die Grundlage für einen Fahrplan zur Reduzierung des Flächenverbrauchs auf unter 30 Hektar pro Tag bis 2030 sein könnten. Insgesamt wurden auf der Basis von Statusberichten fünf Dialogveranstaltungen rund um die Themen Fehlanreize, Kontingentierung von Flächenneuinanspruchnahme und Innenentwicklung durchgeführt.
Bund-Länder-Dialog Fläche – Fazit
(Umweltbundesamt, 2026)
In einem sechsjährigen Bund-Länder-Dialog zum Flächensparen erörterten zahlreiche Expert*innen des Bundes und der Länder, aus Kommunen, Wissenschaft und Verbänden sowie von Seiten der Landes- und Regionalplanung Wege zum Erreichen der flächenpolitischen Ziele des Bundes, die Flächenneuinanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke (Flächenverbrauch) bis 2030 auf weniger als 30 Hektar pro Tag bzw. bis 2050 auf Netto-Null (Flächenkreislaufwirtschaft) zu reduzieren. Thematisch wurden die Kontingentierung der Flächenneuinanspruchnahme, die deutliche Verstärkung der Innenentwicklung sowie der Abbau von Fehlanreizen für das Flächensparen fokussiert. Im Ergebnis des Dialoges wurde aus den Erkenntnissen der Dialoge Empfehlungen abgeleitet, um die oben genannten Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu erreichen.
Flächenverbrauch reduzieren: Vorschläge für Maßnahmen zum Flächensparen
(Umweltbundesamt, 2026)
In dieser Broschüre werden die Ergebnisse aus einem vom Umweltbundesamt in den Jahren 2019 bis 2024 initiierten sechsjährigen Bund-Länder-Dialog zum Flächensparen anschaulich und kompakt dargestellt. Das Ziel des Dialoges war es, im breiten umweltpolitischen Diskurs zum Flächensparen Empfehlungen zu erarbeiten, wie Bund und Länder die in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie festgelegten Ziele zur Begrenzung des Anstiegs der Siedlungs- und Verkehrsfläche (Flächenverbrauch) noch erreichen können. Im Zeitraum November 2020 bis Mai 2024 insgesamt 14 Dialogveranstaltungen mit über 350 Teilnehmenden durchgeführt. Die dargestellten neun Maßnahmenvorschläge verstehen sich als Impuls und Debattenbeitrag für eine Fortführung des Flächen-Dialogs und können als Kompass für ein gemeinsames Vorgehen aller relevanten Stakeholder zugrunde gelegt werden.
