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Update 2025
Herausgeber
Quelle
Schlagwörter
nitrogen budget, nitrogen cycle, Stickstoffkreislauf
Förderkennzeichen (FKZ)
3722 63 201 2
Forschungskennzahl
Zitation
Schäppi, B., Bogler, S., Reutimann, J., Fehrenbach, H., & Ehrler, A. (2025). Detailed Annexes to the “UNECE Guidance document on national nitrogen budgets”. German Environment Agency. https://doi.org/10.60810/openumwelt-7845
Zusammenfassung englisch
Anthropogenic activities to a great extent influence and alter the natural nitrogen cycle. The existing guidance document offers detailed description to inventory human influenced nitrogen fluxes on a national level. In eight chapters, the eight technical annexes are described to implement a national nitrogen budget. A National nitrogen budget serves as a tool of the Geneva Convention on long-range transboundary air pollution to quantify and illustrate the effects of nitrogen pollution and to evaluate considered reduction options.
Organisationseinheiten
Übersetzungen
Verbundene Publikation
Nitrogen - element with impacts
(Umweltbundesamt, 2023)
Nitrogen emissions from almost all sectors of society lead to risks for humans and the environment. Sustainable management of nitrogen and its compounds therefore plays a major role in achieving the UN Sustainable Development Goals (SDGs). As a milestone towards sustainable nitrogen management, the German Environment Agency proposes a upper limit of 1,000 kt nitrogen per year for Germany. The limit covers almost all sources and includes not only agriculture but also other nitrogen relevant sectors such as transport and industry. The background paper explains the background on risks, summarises the current pollution situation in Germany and evaluates existing mitigation options against the new cap. Quelle: www.umweltbundesamt.de
Reactive nitrogen flows in Germany 2010-2014 (DESTINO Report 2)
(Umweltbundesamt, 2020)
Der Eintrag von Stickstoff in die Umwelt verursacht vielfältige Probleme. Für die Konzeption von Minderungsmaßnahmen ist es eine wesentliche Voraussetzung, die Quellen, Senken und Flüsse reaktiver Stickstoffverbindungen (Nr) zu quantifizieren. Im Rahmen des überarbeiteten Göteborg-Protokolls zur Convention on Long-Range Transboundary Air Pollution (CLTRAP) wurde 2012 vereinbart, die nationalen Stickstoff-Flüsse zu erfassen. Das "Guidance document on national nitrogen budgets" der Economic Commission for Europe bildet dafür den Ausgangspunkt (ECE 2013). In einer nationalen N-Bilanzierung (NNB) werden für acht Pools die ein- und ausgehenden Nr-Flüsse berechnet: Atmosphäre, Energiewirtschaft und Verkehr, Industrielle Produktion, Ernährung und Konsum, Landwirtschaft, Wald und semi-natürliche Flächen, Abfallwirtschaft und Abwasserentsorgung, Gewässer sowie die grenzüberschreitenden N-Flüsse (Importe und Exporte). Die N-Flüsse werden aus statistischen Be-richten, Veröffentlichungen etc. direkt entnommen oder als Produkt aus der transportierten bzw. um-gesetzten Stoffmenge und deren mittlerem N-Gehalt berechnet. Insgesamt werden für Deutschland rund 150 N-Flüsse beschrieben, die Unsicherheit der Ergebnisse wird in vier Stufen von "sehr gering" bis "hoch" eingestuft. In Deutschland werden jährlich 6275 kt Nr a-1 in Umlauf gebracht (Mittelwert 2010 bis 2014), davon 43 % über die Ammoniak-Synthese. Die inländische Förderung und der Import von N-haltigen fossilen Energieträgern (Braunkohle, Steinkohle, Rohöl) tragen 2335 kt N a-1 dazu bei. Mit der Stickstoff-Fixierung als einzigem natürlichen Prozess werden 308 kt N a-1 in organisch gebundenen Stickstoff überführt. Als bedeutendste Senke von Nr werden mit der Verbrennung von fossilen und regenerativen Energieträgern sowie mit der Verarbeitung von Rohöl zu Mineralölprodukten 2711 kt N a-1 wieder in N2 überführt. In Gewässern, Böden und Kläranlagen werden 1107 kt N a-1 denitrifiziert. Über die Atmosphäre und den Gewässerabfluss exportiert Deutschland netto 745 kt N a-1 in seine Nachbarländer und in die Küstenmeere. Die Änderung des N-Bodenvorrats wurde bislang nur für Waldböden ermittelt, für die ein Abbau von 293 kt N a-1 berechnet wird. Der NNB zufolge werden in Deutschland jährlich 1627 kt Nr a-1 freigesetzt. Die NNB ist allerdings durch größere Unsicherheiten gekennzeichnet, was bei der Interpretation der Ergebnisse berücksichtigt werden muss. Quelle: Forschungsbericht
