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Das TrendDNA-Projekt

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Umweltprobenbank, Biodiversitätsmonitoring, Genetische Vielfalt, Umweltmonitoring, Invasive Arten, Langzeitbeobachtung

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Leese, F., Beermann, A. J., Schütz, R., Krehenwinkel, H., Brasseur, M., Fuhrmann, N., Hans, J., Junk, I., Kennedy, S., Bálint, M., Pauls, S., Pfenninger, M., Nieto Blázquez, M. E., Díaz Navarette, C. A., & Eilebrecht, E. (2026). Umweltprobenbank des Bundes: Untersuchung der biologischen Vielfalt mit der Umweltprobenbank. Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8585
Zusammenfassung deutsch
Die Umweltprobenbank des Bundes archiviert seit über 40 Jahren biologische und abiotische Umweltproben aus Meeres-, Süßwasser- und Landökosystemen bei ultratiefen Temperaturen unter −150 °C, wodurch auch DNA und RNA erhalten bleiben. Das TrendDNA-Projekt (2021–2025) prüfte erstmals systematisch, ob diese Proben auch für genetische Biodiversitätsanalysen nutzbar sind. Ein Konsortium aus Universität Duisburg-Essen, Universität Trier, Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie sowie Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung untersuchte mittels eDNA-Metabarcoding, Metagenomik, Populationsgenomik und Transkriptomik Zeitreihen von bis zu 30 Jahren. Die Ergebnisse zeigen deutliche Biodiversitätstrends, u. a. die Ausbreitung invasiver Arten und einen schnellen Arten-Turnover, und belegen das Potenzial der UPB als genetisches Langzeitarchiv für die behördliche Umweltbeobachtung. Die Publikation richtet sich an Wissenschaft und Umweltbehörden.

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