Organisationseinheit: Deutschland. Umweltbundesamt. Fachgebiet V.1.3 - Erneuerbare Energien
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Ursprungsdatum
2019
Stadt
Berlin
Land
ID
ROR Identifier
Publikationen
Marktintegration kleiner Photovoltaik-Dachanlagen
(Umweltbundesamt, 2026) Ritter, David; Dünzen, Kaya; Bauknecht, Dierk; König, Carolin; Papke, Anna
Kleine Photovoltaik-Dachanlagen stehen im Zentrum der Diskussion um Förderkosten, negative Strompreise und die bislang begrenzte Fähigkeit dieser Anlagen, auf Preissignale im Strommarkt zu reagieren. Der Kurzbericht diskutiert, wie kleine Photovoltaik-Dachanlagen marktorientierter ausgerichtet werden können, welche Anreizmechanismen dafür bereits bestehen oder zusätzlich implementiert werden könnten.Durch das Solarspitzengesetz vom Frühjahr 2025 sind neue Dachanlagen bereits deutlich stärker in ein preissignalbasiertes System eingebunden. Die Analyse zeigt, dass die Photovoltaik-Anlagenleistung die nicht auf Preissignale reagiert, bis 2045 auf nur noch 46 GW abschmelzen wird. Gleichzeitig nimmt die nachfrageseitige Flexibilität stark zu. Die Zeiträume negativer Strompreise dürften somit sinken, ohne dass eine vollständige Reaktion des Photovoltaik-Anlagenbestands auf negative Preise zwingend erforderlich ist.
Standortsteuerung des Windenergieausbaus an Land durch das Referenzertragsmodell
(Umweltbundesamt, 2026) Werlein, Max; Klaus, Thomas; Basse, Alexander; Schropp, Maximilian
Der Großteil der Windenergieanlagen in Deutschland befindet sich im windreichen Norden. Für eine kosteneffiziente Energiewende ist jedoch eine ausgeglichenere räumliche Verteilung wichtig. Diese Kurzstudie untersucht die Steuerungswirkung des Referenzertragsmodells und diskutiert mögliche Weiterentwicklungen, die auf eine homogenere Verteilung der Windenergieanlagen und damit geringere Systemkosten abzielen.
Optionen und Potenziale für die Nutzung von biogenem CO₂ für die Herstellung von strombasierten erneuerbaren Energieträgern
(2025) Münter, Daniel; Fehrenbach, Horst; Fröhlich, Thomas; Deutschland. Umweltbundesamt
Der Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger ist Grundlage für eine treibhausgasneutrale (netto) Zukunft, auch die Nutzung von fossilem CO₂ ist immer mit zusätzlichen Emissionen verbunden. Es stellt sich die Frage, woher kommt der Kohlenstoff, den wir auch in Zukunft noch benötigen werden, wenn auch in deutlich geringerem Umfang? Die Nutzung von Anbaubiomasse ist aufgrund des Flächenbedarfes und der Landnutzungsänderung keine nachhaltige Alternative. Können Rest- und Abfallstoffe aus Biomasse diese Kohlenstoffquelle sein und wie sind diese einzuordnen?Der vorliegende Zwischenbericht aus dem Forschungsvorhaben: Kriterien für eine nachhaltige Bereitstellung und klimagerechte Integration von strombasierten Energieträgern widmet sich dieser Frage. Zuerst werden Daten zu globalen Reststoffpotentialen aus Literaturquellen zusammengefasst. Nachfolgend werden CO₂-Bedarfe von technischen Prozessen für die Herstellung von Wasserstoffderivaten beleuchtet. Abschließend findet eine qualitative Nachhaltigkeitsbewertung der betrachteten CO₂-Punktquellen und ein Abgleich von globalem Potential und globaler Nachfrage statt.
Beschreibung
Ergebnisse
