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Zwischen negativen Strompreisen und Flexibilitäten
Herausgeber
Quelle
Schlagwörter
Photovoltaik, Strommarkt, Erneuerbare Energie
Förderkennzeichen (FKZ)
3722 43 501 0
Forschungskennzahl
Zitation
Ritter, D., Dünzen, K., Bauknecht, D., König, C., & Papke, A. (2026). Marktintegration kleiner Photovoltaik-Dachanlagen. Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8275
Zusammenfassung deutsch
Kleine Photovoltaik-Dachanlagen stehen im Zentrum der Diskussion um Förderkosten, negative Strompreise und die bislang begrenzte Fähigkeit dieser Anlagen, auf Preissignale im Strommarkt zu reagieren. Der Kurzbericht diskutiert, wie kleine Photovoltaik-Dachanlagen marktorientierter ausgerichtet werden können, welche Anreizmechanismen dafür bereits bestehen oder zusätzlich implementiert werden könnten.Durch das Solarspitzengesetz vom Frühjahr 2025 sind neue Dachanlagen bereits deutlich stärker in ein preissignalbasiertes System eingebunden. Die Analyse zeigt, dass die Photovoltaik-Anlagenleistung die nicht auf Preissignale reagiert, bis 2045 auf nur noch 46 GW abschmelzen wird. Gleichzeitig nimmt die nachfrageseitige Flexibilität stark zu. Die Zeiträume negativer Strompreise dürften somit sinken, ohne dass eine vollständige Reaktion des Photovoltaik-Anlagenbestands auf negative Preise zwingend erforderlich ist.
