Organisationseinheit: Deutschland. Umweltbundesamt. Fachgebiet III.2.1 - Übergreifende Angelegenheiten, Chemische Industrie, Feuerungsanlagen
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Ursprungsdatum
Stadt
Dessau-Roßlau
Land
ID
ROR Identifier
Publikationen
Ecodesign for Sustainable Products Regulation: requirements for the ecodesign of textiles and the possible transfer to an ecodesign label
(German Environment Agency, 2026) Moch, Katja; Teufel, Jenny; Löw, Clara; Lorösch, Hannah; Klinge, Johannes; Muschkiet, Markus; Mauter, Sabrina; Rabe, Maike; Dannehl, Alena; Lumpp, Malina; Rau, Benita; Reuters, Marie Christine; Matthäi, Anett
Textiles are a priority product group under the Ecodesign for Sustainable Products Regulation (EU) 2024/1781 (ESPR) due to their significant environmental impact. The aim of the study was to develop suggestions regarding ecodesign requirements and to explore how these can be communicated through an ecodesign label. The study’s methodology included literature review, expert consultation, market analysis, and stakeholder workshops. The developed requirements relate to durability, repairability, recyclability, recycled content, and substances of concern. Three product examples were in the focus of the study: T-shirts, jeans and functional jackets.
Ammoniak als Wasserstoffträger
(Umweltbundesamt, 2026) Schmidt, Patrick; Kutz, Christopher; Weindorf, Werner; Bruckner, Johanna; Eckbauer, Michael; Zeppenfeld, Rolf; Habermann, Corina; Simon, Joanna; Güler, Melis; Lindner, Christian; Miserre, Fritz
Das Vorhaben untersuchte einen Teilaspekt der Importstrukturen für Ammoniak als ggf. zukünftigen Importvektor von Wasserstoff auf potentielle Umweltauswirkungen. Betrachtet wurden Lagertanks und Spaltanlagen für Ammoniak, in denen per Seeweg importiertes Ammoniak gespeichert und wieder zu Wasserstoff gespalten wird. Hierzu wurden drei Modellterminals unterschiedlicher Größenordnung entworfen und deren Emissionen anhand von technischen Annahmen und Informationen von Anlagenbauern bzw. Lizenzgebern sowie z.T. von Hypothesen bezüglich möglicher Grenzwerte abgeleitet. Auch mögliche Störfallszenarien bzw. Maßnahmen zur Verhinderung und zur Begrenzung der Auswirkungen von Ereignissen wurden betrachtet. Auf Basis der ermittelten Emissionen wurden Ausbreitungsrechnungen durchgeführt und die berechneten Konzentrationen mit critical loads u.a. für reaktive Stickstoffverbindungen verglichen und die potentielle Klimawirkung von N2O-Emissionen abgeschätzt.
Optimierungspotenziale hinsichtlich der Aufbereitung und dem Recycling von Altöl
(2025) Zimmermann, Till; Hauschke, Fynn; Memelink, Robin; Bruhnke, Detlev; Deutschland. Umweltbundesamt
Das Forschungsvorhaben hat zum einen Berechnungsgrundlagen des im Umweltbundesamt verwendeten Modells zur Berechnung von Altölstoffströmen aktualisiert, zum anderen wurden Analysen von Altölen durchgeführt um sie auf eine Aufbereitbarkeit zu untersuchen. Hier wurden in der Sammelkategorie 2 der Altölverordnung zugeordneten Altölen nur in Einzelfällen geeignete Altöle aus bestimmten Anwendungsbereichen identifiziert. Weiterhin unterstützte das Vorhaben die Erfassung und Aufbereitung von Daten für die Berichterstattung nach der Abfallrahmenrichtlinie zur EU Kommission. Im letzten Arbeitspaket wurde die zukünftigen Mengenveränderungen an Altölen abgeschätzt, hier kommt es derzeit zu gegenläufigen Effekten.
Stand der Technik von Direkttrocknungsanlagen
(2026) Götze, Pitt; Pietsch, Philipp; Wiersig, Marcus; Deutschland. Umweltbundesamt
Das Forschungsvorhaben analysiert den Stand der Technik von Direkttrocknungsanlagen in den Branchen Abfallnachbehandlung, Asphaltherstellung, Trockengrünherstellung und Zuckerrübenschnitzeltrocknung. Es untersuchte die rechtlichen und normativen Rahmenbedingungen sowie Technik, Energieeinsatz, Emissionen und Abgasreinigung. Die Analyse basierte auf Literaturrecherchen, Datenanalysen und Experteninterviews. Ein Schwerpunkt lag auf der Identifizierung von Emissionsminderungspotenzialen, um die Umweltverträglichkeit der Trocknungsprozesse zu verbessern.
Stand der Technik von Trocknungs- und Abgasreinigungsanlagen der deutschen Holzwerkstoffindustrie
(2026) Götze, Pitt; Pietsch, Philipp; Wiersig, Marcus; Deutschland. Umweltbundesamt
Das Forschungsvorhaben erhob den Stand der Technik von Trocknungsanlagen und Abgasreinigungssystemen in der deutschen Holzwerkstoffindustrie und verglich diesen mit den Anforderungen der BVT-Schlussfolgerungen. Ergänzend wurden nationale und europäische gesetzliche sowie normative Vorgaben recherchiert. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurden Emissionen bewertet und mögliche Hemmnisse für den Einsatz kontinuierlicher Messtechnik identifiziert. Die Analyse zeigte, dass die eingesetzten Technologien grundsätzlich den BVT-Anforderungen entsprechen, die Emissionsgrenzwerte jedoch nicht immer eingehalten wurden. Besondere Bedeutung hatten Holzsortiment, Restfeuchteanforderungen und die eingesetzte Technik. Zudem zeigte sich, dass die kontinuierliche Messung nur an einzelnen Standorten erfolgreich umgesetzt wurde.
Beschreibung
Ergebnisse
