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Fragen und Herausforderungen der Technik bei großvolumigem Import von Ammoniak und deren Umweltauswirkungen
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Quelle
Schlagwörter
Ammoniak, Wasserstoff, Emission, Umweltauswirkung, Anlagensicherheit
Förderkennzeichen (FKZ)
3724 53 702 0
Forschungskennzahl
Zitation
Schmidt, P., Kutz, C., Weindorf, W., Bruckner, J., Eckbauer, M., Zeppenfeld, R., Habermann, C., Simon, J., Güler, M., Lindner, C., & Miserre, F. (2026). Ammoniak als Wasserstoffträger. Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8333
Zusammenfassung deutsch
Das Vorhaben untersuchte einen Teilaspekt der Importstrukturen für Ammoniak als ggf. zukünftigen Importvektor von Wasserstoff auf potentielle Umweltauswirkungen. Betrachtet wurden Lagertanks und Spaltanlagen für Ammoniak, in denen per Seeweg importiertes Ammoniak gespeichert und wieder zu Wasserstoff gespalten wird. Hierzu wurden drei Modellterminals unterschiedlicher Größenordnung entworfen und deren Emissionen anhand von technischen Annahmen und Informationen von Anlagenbauern bzw. Lizenzgebern sowie z.T. von Hypothesen bezüglich möglicher Grenzwerte abgeleitet. Auch mögliche Störfallszenarien bzw. Maßnahmen zur Verhinderung und zur Begrenzung der Auswirkungen von Ereignissen wurden betrachtet. Auf Basis der ermittelten Emissionen wurden Ausbreitungsrechnungen durchgeführt und die berechneten Konzentrationen mit critical loads u.a. für reaktive Stickstoffverbindungen verglichen und die potentielle Klimawirkung von N2O-Emissionen abgeschätzt.
