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    Nutzung aktueller Erkenntnisse aus der Polarforschung für die Antarktis-Umweltschutzaufgaben
    (Umweltbundesamt, 2017) Mayer, Michaela; Lange, Beate; Lucke, Klaus; Institut für nachhaltige Aktivitäten auf See (Bremen); Deutschland. Umweltbundesamt; Schwarzbach, Wiebke
    Eine 1999 veröffentlichte Studie (Carstens et al., 1999; FKZ 29625507) beinahe gleichen Wortlautsstellt bereits wesentliche Erkenntnisse aus der marinen Ökosystemforschung hinsichtlich ihrer Relevanzfür die Durchführung von Genehmigungsverfahren von Forschungsvorhaben und touristischenAktivitäten nach dem AUG dar.Aufgrund fortgeschrittener technischer Entwicklungen der bei der Polarforschung zum Einsatz kommendenMethoden und Geräte sowie ausgeweiteter logistischer und touristischer Aktivitäten in derAntarktis, war eine erneute Evaluation auf Grundlage des aktuellen Forschungsstandes erforderlich.Die vorliegende Studie wurde um die terrestrische Komponente der Ökosystemforschung mit derenpotentiellenUmweltauswirkungen ergänzt. Ziel dieser Studie ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand über die AUG relevantenSchutzgüter der antarktischen Umwelt, die bei der modernen Polarforschung zum Einsatz kommendenMethoden und deren begleitende Logistik sowie der touristischen Aktivitäten mit der eingesetztenLogistik in der Antarktis darzustellen. Auf dieser Basis soll eine vorläufige Bewertung nach AUGfür die bei diesen Aktivitäten entstehenden Umweltauswirkungen vorgenommen werden können, soferndies ohne Kenntnis der spezifischen Einsatzbedingungen möglich ist.
    Quelle: Forschungsbericht
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    Veröffentlichung
    Ecological safeguards for deep seabed mining
    (Umweltbundesamt, 2019) Christiansen, Sabine; Jaeckel, Aline; Houghton, Katherine; Institute for Advanced Sustainability Studies; Deutschland. Umweltbundesamt; Damian, Hans-Peter
    Dieser Bericht ist ein Ergebnis des Forschungs- und Entwicklungsprojektes "Ökologische Leitplanken für den Tiefseebergbau", Oktober 2015 bis Dezember 2017, in Auftrag gegeben durch das Umweltbundesamt, UBA. Aufgrund des in den letzten Jahren wiedererwachten Interesses für einen Abbau von Rohstoffen in der Tiefsee, und Anstrengungen, den notwendigen Rechtsrahmen in nationalen und internationalen Gewässern zu schaffen, wird jetzt dringend auch ein Konzept für den effektiven Schutz der Meeresumwelt vor den Folgen des Rohstoffabbaus erforderlich. Im sogenannten "Gebiet", dem Meeresboden jenseits nationaler Grenzen, hat die Internationale Meeresbodenbehörde, ISA, die Aufgabe, den Meeresboden und seine Rohstoffe im Namen von und zum Vorteil der gesamten Menschheit ('for the benefit of mankind as a whole') zu verwalten. Dazu gehört der Erlass von Regeln, Bestimmungen und Verfahren, welche die Auswirkungen der mit der Erkundung und dem Abbau von Rohstoffen im Gebiet zusammenhängenden Tätigkeiten in einem Rahmen hält, welcher die Vorgaben für den "effektiven Schutz der Meeresumwelt vor den Folgen der Tätigkeiten", wie im internationalen Seerecht gefordert, einhält. Der vorliegende Text zeigt Möglichkeiten auf, wie die ISA mit dem Instrumentarium des modernen vorsorgenden und präventiven Umweltmanagements die regulatorische Kontrolle über die Umweltbelastungen durch Tätigkeiten im Gebiet ausüben kann. Angesichts der großen Wissenslücken über die potentiell betroffenen Tiefseeökosysteme und die möglicherweise eingesetzte Technik scheint es allerdings zur Zeit unmöglich, auch mit den besten Verfahren den Grad der zu erwartenden Umweltschäden einzuschätzen. Daher ist schon der Weg das Ziel, indem die ISA sich als moderne, umweltbewusste Organisation präsentiert, welche den Vorsorgeansatz und internationale Verpflichtungen zum Schutz der Meeresumwelt und zur nachhaltigen Entwicklung ernst nimmt und ihr Mandat unter Einbeziehung der derzeitigen und voraussichtlich zukünftigen Veränderungen der Meeresökosysteme bis in die Tiefsee ausübt. Quelle: Forschungsbericht