Lade...
Handlungshilfe zur Abschätzung der Klimawirkung von Boden und Vegetation bei Landnutzungsänderungen
Autor:innen
Herausgeber
Quelle
Schlagwörter
Flächenverbrauch, Treibhausgas, Klimawirkung, LULUCF
Förderkennzeichen (FKZ)
3712 0151050
Forschungskennzahl
5
Zitation
Wagner, T., Hennenberg, K., & Gutsche, J.-M. (2026). Klima und Kohlenstoffspeicher schützen – Flächenverbrauch vermeiden! Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8420
Zusammenfassung deutsch
In dieser Handlungshilfe wird anschaulich aufgezeigt, welche Zusammenhänge zwischen den geplanten Bauvorhaben und den Kohlenstoffvorräten in Vegetation und Boden bestehen. Sie soll Kommunen in die Lage versetzen, selbstständig quantitative Abschätzungen zum CO2-Fußabdruck der Bauvorhaben durchzuführen. Die Handlungshilfe ist das Ergebnis eines Forschungsvorhabens, in dem Untersuchungen zur Klimawirkung des Flächenverbrauchs durchgeführt wurden. Im Fokus standen dabei die LULUCF-bedingten Wirkungen im Bereich Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft. Im Ergebnis wurde u. a. berechnet, dass bis zum Jahr 2030 pro Jahr die jährlichen Emissionen einer Stadt mit bis zu 100.000 Einwohner*innen eingespart werden könnten, wenn die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie eingehalten werden. Neben der Handlungshilfe und dem Ergebnisbericht des Forschungsvorhabens wurde auch ein Rechentool (Testversion) erarbeitet mit dem die Kommunen ihre individuellen Planungen abbilden, die Treibhausgaswirkung abschätzen und mit den Emissionen alternativer Planungsoptionen vergleichen können.
Übersetzungen
Verbundene Publikation
Treibhausgaseinsparpotenziale einer reduzierten Flächenneuinanspruchnahme in Deutschland
(Umweltbundesamt, 2026)
In dem Projekt wurde untersucht, in welchem Maße der Anstieg der Siedlungs-und Verkehrsfläche (Flächenverbrauch) eine Klimawirkung verursacht und wieviel Treibhausgasemissionen eingespart werden könnten, wenn man auf Flächenverbrauch verzichtet und stattdessen Innenentwicklung betreibt. Im Fokus standen dabei die LULUCF-bedingten Wirkungen im Bereich Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft. Im Ergebnis wurde u. a. berechnet, dass bis zum Jahr 2030 pro Jahr die jährlichen Emissionen einer Stadt mit bis zu 100.000 Einwohner*innen eingespart werden könnten, wenn die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie eingehalten werden. Damit Kommunen die Treibhauswirkung ihrer Planungen bei der Bauleitplanung selbst abschätzen können, hat das Projekt zusätzlich zum Ergebnisbericht eine anschauliche Handlungshilfe und ein Rechentool (Testversion) erarbeitet. Beides steht ebenfalls zum Download zur Verfügung (s. u.).
