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Schlagwörter
Modellierung
Förderkennzeichen (FKZ)
3720 52 201 0
Forschungskennzahl
Verbundene Publikation
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Winkler, U., Merkel, M., Weinhold, K., Wiedensohler, A., Bretschneider, L., Gerling, L., Harm-Altstädter, B., Lampert, A., Pätzold, F., Schlerf, A., Voß, A., Weber, S., Held, A., Manders-Groot, A., Bohte, Q., Schaap, M., Janicke, U., Pfäfflin, F., Mahlau, A., et al. (2026). Einfluss der Großflughäfen auf zeitliche und räumliche Verteilungen von Ultrafeinstaub kleiner 100 nm im Großraum Berlin. Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8205
Zusammenfassung deutsch
Seit Oktober 2024 gilt: Ultrafeinstaub unter 100 Nanometer muss europaweit nach EU-Richtlinie gemessen werden neben Feinstaub PM10 und PM2,5. Das ULTRAFLEB-Projekt untersuchte erstmals systematisch, welchen Anteil Großflughäfen an der UFP-Belastung haben (neben Ruß, PM10 und Stickoxiden) - am Beispiel der Berliner Flughäfen Tegel und BER.Stationäre und mobile Messungen (Kfz, Rad, Drohnen) sowie Modellierungen (2019-2023) zeigen: Direkt am BER trägt der Flughafen über 50% zur UFP-Belastung bei, in angrenzenden Gemeinden bis zu 50%, in Berlin-Süd bis 30% - mit schnellem Abfall zur Stadtmitte. Der modellierte Flughafenbeitrag besteht zum überwiegenden Teil aus flüchtigen Partikeln und damit nicht aus Ruß.
