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Liebich, A., Dittrich, M., Vogt, R., & Münter, D. (2024). Internationale Verlagerung von Umweltwirkungen auf dem Weg zu einem treibhausgasneutralen Deutschland (Umweltbundesamt, ed.; Version http://purl.org/coar/version/c_be7fb7dd8ff6fe43). https://doi.org/10.60810/openumwelt-8165
Zusammenfassung deutsch
Die Auswirkungen der Transformation Deutschlands in eine treibhausgasneutrale Gesellschaft machen nicht an den Grenzen des Landes halt. So entsteht schon heute ein erheblicher Anteil der Umweltwirkungen für den deutschen Energiebedarf im Ausland. Im Zuge der Defossilisierung wird dieser Anteil steigen – auch wenn die absolute Höhe der Belastung abnimmt.
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Verbundene Publikation
REFINE: Betrachtung von Rohstoffaufwendungen und Umweltwirkungen für die Energiewende in einem ressourcenschonenden und treibhausgasneutralen Deutschland - Teilbericht Umweltwirkungen
(Umweltbundesamt, 2025)
Im Rahmen des Projektes "Betrachtung von Rohstoffaufwendungen und Umweltwirkungen für die Energiewende in einem ressourcenschonenden und treibhausgasneutralen Deutschland" wurde untersucht, wie sich der Rohstoffbedarf unterschiedlicher Transformationspfade zur Treibhausgasneutralität entwickelt und welche Umweltwirkungen sich im In-und Ausland durch die Energiewende in Deutschland ergeben könnten. Zentrale Fragen im Rahmen dieses Teilbericht waren: In welchem Verhältnis stehen die national eingesparten zu den durch die Energiewende bedingten nationalen und internationalen THG-Emissionen? Welche weiteren Umweltwirkungen im Ausland lösen wir aus?Die Ergebnisse zeigen: Die Wirkung der nationalen Treibhausgas-Emissionen sinkt in den untersuchten Szenarien um 96-99 %, die im Ausland durch Importe ausgelösten um mindestens 84 %. Auch die meisten anderen Umweltwirkungen und Ressourcenbedarfe sinken, wenn auch nicht so stark wie das Treibhauspotenzial.
