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Schlagwörter
Ressourcenschonung, Energiewende, Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft, rescue
Förderkennzeichen (FKZ)
3719311030
Forschungskennzahl
Zitation
REFINE: Betrachtung von Rohstoffaufwendungen und Umweltwirkungen für die Energiewende in einem ressourcenschonenden und treibhausgasneutralen Deutschland - Teilbericht Umweltwirkungen. (2025). Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8113
Zusammenfassung deutsch
Im Rahmen des Projektes "Betrachtung von Rohstoffaufwendungen und Umweltwirkungen für die Energiewende in einem ressourcenschonenden und treibhausgasneutralen Deutschland" wurde untersucht, wie sich der Rohstoffbedarf unterschiedlicher Transformationspfade zur Treibhausgasneutralität entwickelt und welche Umweltwirkungen sich im In-und Ausland durch die Energiewende in Deutschland ergeben könnten. Zentrale Fragen im Rahmen dieses Teilbericht waren: In welchem Verhältnis stehen die national eingesparten zu den durch die Energiewende bedingten nationalen und internationalen THG-Emissionen? Welche weiteren Umweltwirkungen im Ausland lösen wir aus?Die Ergebnisse zeigen: Die Wirkung der nationalen Treibhausgas-Emissionen sinkt in den untersuchten Szenarien um 96-99 %, die im Ausland durch Importe ausgelösten um mindestens 84 %. Auch die meisten anderen Umweltwirkungen und Ressourcenbedarfe sinken, wenn auch nicht so stark wie das Treibhauspotenzial.
Organisationseinheiten
Übersetzungen
Verbundene Publikation
Internationale Verlagerung von Umweltwirkungen auf dem Weg zu einem treibhausgasneutralen Deutschland
(2024)
Die Auswirkungen der Transformation Deutschlands in eine treibhausgasneutrale Gesellschaft machen nicht an den Grenzen des Landes halt. So entsteht schon heute ein erheblicher Anteil der Umweltwirkungen für den deutschen Energiebedarf im Ausland. Im Zuge der Defossilisierung wird dieser Anteil steigen – auch wenn die absolute Höhe der Belastung abnimmt.
REFINE: Betrachtung von Rohstoffaufwendungen und Umweltwirkungen für die Energiewende in einem ressourcenschonenden und treibhausgasneutralen Deutschland - Teilbericht Rohstoffe
(Umweltbundesamt, 2025)
Im Rahmen des Projektes "Betrachtung von Rohstoffaufwendungen und Umweltwirkungen für die Energiewende in einem ressourcenschonenden und treibhausgasneutralen Deutschland" wurde untersucht, wie sich der Rohstoffbedarf unterschiedlicher Transformationspfade zur Treibhausgasneutralität entwickelt und welche Umweltwirkungen sich im In-und Ausland durch die Energiewende in Deutschland ergeben könnten. Zentrale Fragen für diesen Teilbericht waren: Wie ändert sich der Rohstoffbedarf Deutschlands für relevante Rohstoffe? Stehen uns die benötigten Rohstoffe in ausreichender Menge zur richtigen Zeit zur Verfügung?Die Ergebnisse zeigen, dass mit einer ambitionierten Transformation in Deutschland kann der Primärrohstoffkonsum bis 2050 um 55 % auf 7,9 t RME pro Kopf reduziert werden. In den betrachteten Transformationspfaden macht der Rohstoffbedarf für die Schlüsseltechnologien einen überschaubaren Anteil am RMC aus und stellt damit kein Hindernis für eine ambitionierte und schnelle Umsetzung der Energiewende dar.
Ressourcenbedarfe und Umweltwirkungen einer globalen Energiewende
(2024)
Mit der Erweiterung und Übertragung deutscher Transformationsszenarien hin zur Treibhausgasneutralität ist es möglich, abzuschätzen, welche Ressourcenbedarfe und Umweltwirkungen mit einer globalen Energiewende verbunden wären. Treibhausgase, Versauerung und andere Lasten, lassen sich stark reduzieren. Der Bedarf an Rohstoffen,
vor allem Metallen, und Flächen steigt.
