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Publikationstyp

Forschungsbericht
Monographie

Erscheinungsjahr

'http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/'
a concept for integrative actions to achieve the 2030 Agenda, Paris Agreement and Sendai Framework ; conceptual and analytical paper

Quelle

Schlagwörter

Nachhaltige Entwicklung, Klimaänderung, Anpassung, sustainable development, SDGs, climate change, Adaptation, disaster risk reduction, Paris Agreement, Sendai Framework, pathway, 2030 Agenda

Förderkennzeichen (FKZ)

3719181050

Forschungskennzahl

18

Zitation

Bueb, B., Tröltzsch, J., & Reichwein, D. (2021). Towards sustainable adaptation pathways (Deutschland. Umweltbundesamt, ed.). Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-2948
Zusammenfassung deutsch
2015 war ein entscheidendes Jahr für die Bewältigung globaler Herausforderungen. Unter dem Dach der Vereinten Nationen wurden die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung, das Pariser Klimaabkommen und das Sendai Rahmenwerk für Katastrophenvorsorge verabschiedet. Sechs Jahre nach ihrer Verabschiedung hinkt die Umsetzung dieser Post-2015-Agenden in vielen Aspekten hinterher. Ein Weg zur beschleunigten Umsetzung der Agenden liegt in der Identifizierung und Nutzung von Synergien zwischen diesen. Die zugrundeliegenden Politikfelder Anpassung an den Klimawandel, Katastrophenvorsorge und nachhaltige Entwicklung sind durch den gemeinsamen Fokus auf eine Reduzierung von Vulnerabilitäten miteinander verbunden. Um Synergien auf der Umsetzungsebene zu realisieren, stehen operative und politische Instrumente zur Verfügung. Dennoch sind fehlende institutionelle Kapazitäten, eine Politikgestaltung in Silos statt sektorübergreifender Koordination und eine unzureichende Finanzierung nur einige der Barrieren, die eine kohärente Politik in der Praxis behindern. In diesem Bericht wird das Konzept der nachhaltigen Anpassungspfade (Sustainable Adaptation Pathways, SAPs) vorgestellt, das bei der Planung und Umsetzung integrierter Politiken zur Förderung nachhaltiger Anpassungsmaßnahmen als Orientierungsrahmen dienen kann. SAPs beschreiben ein kohärentes Set von alternativen Anpassungsstrategien und -verfahren, die aus Maßnahmen und Politiken bestehen, um Kapazitäten der lokalen Bevölkerung, Institutionen und Ökosysteme stärken, um sich im Laufe der Zeit an klimabedingte Risiken anzupassen. Gleichzeitig zielen SAPs darauf ab, die soziale Gerechtigkeit, die ökologische Integrität und die wirtschaftliche Nachhaltigkeit sozio-ökologischer Systeme zu verbessern. Anhand von Fallstudien werden spezifische Aspekte der Anwendung des Konzepts in der Praxis veranschaulicht. Zudem werden praktische Empfehlungen zur Umsetzung von SAPs gegeben, wobei sowohl förderliche Kontextfaktoren als auch Lock-in-Effekte berücksichtigt werden. Quelle: Forschungsbericht
Zusammenfassung englisch
2015 was a watershed year for addressing global challenges. Under the umbrella of the United Nations, the 2030 Agenda for Sustainable Development, the Paris Agreement on Climate Change and the Sendai Framework for Disaster Risk Reduction were adopted. Six years after their adoption, implementation of these post-2015 agendas lags behind in many aspects, raising the need for exploring pathways that enhance their effective implementation. One way forward is working towards identifying and using synergies between them. The underlying policy fields of climate change adaptation, disaster risk reduction and sustainable development are linked through a common emphasis on reducing vulnerabilities. Operational and policy instruments are available to realize synergies at the implementation level. Nevertheless, a lack of institutional capacities, policy-making in silos instead of cross-sectoral coordination and insufficient funding are just some of the barriers hindering coherent policies in practice. This report introduces the concept of Sustainable Adaptation Pathways (SAPs) that can act as guidance when planning and implementing integrated policies that aim to foster sustainable adaptation measures. SAPs describe a coherent set of alternative adaptation strategies and procedures composed of measures and policies to strengthen the capacities of populations, institutions and ecosystems to adapt to climate-related risks over time while enhancing the social justice, environmental integrity and economic sustainability of socio-ecological systems. Case studies are used to illustrate specific aspects of applying the concept in practice. In addition, practical recommendations for implementing SAPs are derived, taking into account both enabling contextual factors and lock-in effects. Quelle: Forschungsbericht

Organisationseinheiten

Übersetzungen

Verbundene Publikation

Veröffentlichung
Case studies of sustainable adaptation pathways
(Umweltbundesamt, 2021) Bueb, Benedict; Tröltzsch, Jenny; Reichwein, David; Ecologic Institut; Deutschland. Umweltbundesamt; Kabel, Claudia
Dieser Anhangsband enthält 20 Fallstudien, die der Veranschaulichung des im UBA-Bericht von Bueb et al. (2021) vorgestellten Konzepts der Sustainable Adaptation Pathways (SAPs) dienen. SAPs beschreiben ein kohärentes Set von alternativen Anpassungsstrategien und -verfahren, die aus Maßnahmen und Politiken bestehen, um Kapazitäten der lokalen Bevölkerung, Institutionen und Ökosysteme stärken, um sich im Zeitverlauf an klimabedingte Risiken anzupassen. Gleichzeitig zielen SAPs darauf ab, die soziale Gerechtigkeit, die ökologische Integrität und die wirtschaftliche Nachhaltigkeit sozio-ökologischer Systeme zu verbessern. Das entwickelte Konzept der SAPs wird zur Strukturierung der Fallstudienanalyse verwendet: Für jede Fallstudie werden der sozio-ökologische Kontext, die Charakteristika des spezifischen SAP und seine dynamischen Elemente (institutionell; sozio-politisch und kulturell; finanziell) dargestellt. Zusätzlich werden die wichtigsten Erkenntnisse, einschließlich der Barrieren, Erfolgsfaktoren sowie der zentralen Verknüpfungen zu den SDGs und den Sendai-Prioritäten zusammengefasst. Die Fallstudien wurden auf der Grundlage einer Recherche wissenschaftlicher und grauer Literatur anhand von sechs Kriterien identifiziert und ausgewählt. Erstens wurden in dieser Arbeit nur Fallstudien ausgewählt, deren Ziele mit der SAP-Definition im UBA-Bericht übereinstimmen. Zweitens: Da ein Ziel der Fallstudien darin besteht, die praktische Umsetzung verschiedener dynamischer Elemente von SAPs und deren Kombinationen zu illustrieren, wurden die Fallstudien so ausgewählt, dass spezifische dynamische Elemente in allen drei Kategorien (institutionell, sozio-politisch und kulturell sowie finanziell) des SAP-Konzepts veranschaulicht werden. Drittens stand die Auswahl vor dem Hintergrund der geografischen Vielfalt. So erstrecken sich die ausgewählten Fallstudien über verschiedene Kontinente und umfassen, viertens, ein breites Spektrum an sozio-ökologischen Herausforderungen. Fünftens fokussieren sie sich auf unterschiedliche Skalen (transnational, national, subnational, lokal) und wurden unter der Leitung verschiedener Akteure konzipiert und umgesetzt. Sechstens decken sie Querschnittsthemen, wie z. B. Landwirtschaft, Naturschutz, Stadtentwicklung sowie Küstenmanagement ab. Kurzzusammenfassungen ausgewählter Fallstudien sind auch im Bericht von Bueb et al. (2021) zu finden. Quelle: Forschungsbericht

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