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Ex-Post Evaluation der Energieverbrauchsminderung 2022-2023 - Teilbericht
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Schlagwörter
Energieverbrauch, Energieeinsparung, Projektion
Förderkennzeichen (FKZ)
Forschungskennzahl
Zitation
Braungardt, S., Hünecke, K., & Stobbe, M. (2026). Impulse für die Weiterentwicklung der Modellierung von Energieverbräuchen. Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8296
Zusammenfassung deutsch
Die Energiekrise der Jahre 2022-2023 hat zu erheblichen Energieverbrauchsrückgängen geführt, die so in ihrem Umfang nicht durch Modell-basierte Projektionen antizipiert worden sind. Der Bericht zeigt auf, dass kurzfristige Dynamiken wie plötzliche Preissteigerungen, Pandemien oder abrupte Ausfälle von Energielieferanten es notwendig machen, neben der regelmäßigen Projektion von Energieverbräuchen, auch kurzfristige ad hoc-Modellierungen durchzuführen. Dies ist die Voraussetzung, damit der Gesetzgeber, die Wirtschaft und die Gesellschaft als Ganzes auf nicht vorhergesehene Ereignisse, die sich kurzfristig und unmittelbar auf das Energiesystem auswirken, angemessen reagieren können.
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Verbundene Publikation
Ex-Post Evaluation der Energieverbrauchsminderung 2022-2023
(Umweltbundesamt, 2025)
Während der „Energiekrise“ 2022/2023 konnte der Endenergieverbrauch (EEV) zum Teil sichtbar gemindert werden. Die Gründe dafür sind je nach Sektor unterschiedlich und nach wie vor wenig untersucht. Ziel des vorliegenden Kurzgutachtens ist eine ex-post Bewertung der Reduktion des EEV von Strom und Erdgas in den Jahren 2022 und 2023. Mittels ökonometrischer Analysen werden krisenbedingte Verbrauchsminderungen geschätzt. Es werden verschiedene Treiber für die geschätzten Verbrauchsminderungen des Strom- und Gasverbrauchs analysiert. Auf Basis der Erkenntnisse werden Schlussfolgerungen für die zukünftige Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung der Energieeffizienz und des Energiesparens gezogen.
