Organisationseinheit:
Deutschland. Umweltbundesamt. Fachgebiet V.1.4 - Energieeffizienz

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Berlin

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ROR Identifier

Publikationen

Veröffentlichung
Impulse für die Weiterentwicklung der Modellierung von Energieverbräuchen
(Umweltbundesamt, 2026) Braungardt, Sibylle; Hünecke, Katja; Stobbe, Marc
Die Energiekrise der Jahre 2022-2023 hat zu erheblichen Energieverbrauchsrückgängen geführt, die so in ihrem Umfang nicht durch Modell-basierte Projektionen antizipiert worden sind. Der Bericht zeigt auf, dass kurzfristige Dynamiken wie plötzliche Preissteigerungen, Pandemien oder abrupte Ausfälle von Energielieferanten es notwendig machen, neben der regelmäßigen Projektion von Energieverbräuchen, auch kurzfristige ad hoc-Modellierungen durchzuführen. Dies ist die Voraussetzung, damit der Gesetzgeber, die Wirtschaft und die Gesellschaft als Ganzes auf nicht vorhergesehene Ereignisse, die sich kurzfristig und unmittelbar auf das Energiesystem auswirken, angemessen reagieren können.
Veröffentlichung
Operationalisierung des Niedertemperatur-Ready-Standards
(Umweltbundesamt, 2026) Metz, Jakob; Maiwald, Florian; Mellwig, Peter; Hermann, Laurenz; Gebhard, Julia; Heckmann, Markus
Viele Bestandsgebäude lassen sich effizient mit Wärmepumpen beheizen, wenn die Heizungs-Vorlauftemperatur an kalten Wintertagen bei maximal 55 °C liegt. Der im Projekt entwickelte „Gebäudecheck Wärmepumpe“ prüft, ob ein Gebäude bereits für den effizienten Wärmepumpenbetrieb geeignet ist oder mit welchen gezielten Maßnahmen diese Eignung erreicht werden kann. Damit schließt der „Gebäudecheck Wärmepumpe“ die Lücke zwischen komplexen Fachwerkzeugen für Planende und vereinfachten Online-Rechnern für Endnutzer*innen. Der Bericht beschreibt die Entwicklung des Tools sowie die zugrunde liegenden Methoden. Der Quellcode des Tools ist Open Source verfügbar.
Veröffentlichung
So geht’s mit Wärmepumpen!
(Umweltbundesamt, 2026) Gebhard, Julia; Hermann, Laurenz; Metz, Jakob; Mellwig, Peter; Heckmann, Markus
Um die Wärmewende zu unterstützen, wurde eine bundesweite Online-Datenbank ins Leben gerufen, die reale Praxisbeispiele von Wärmepumpen im Gebäudebestand dokumentiert. Die Plattform zeigt, wie Wärmepumpen erfolgreich umgesetzt werden können, und stellt technische Daten, Erfahrungsberichte und Empfehlungen transparent zur Verfügung. Die geschilderten Projekterfahrungen belegen, dass typische Herausforderungen in den Bereichen Finanzierung, technische Einbindung, Fachkräftemangel und bauliche Einschränkungen lagen. Den Betriebsdaten zufolge können Wärmepumpen auch im Bestand effizient arbeiten. Viele Projekte beschrieben zudem gezielte Maßnahmen zur Betriebsoptimierung, etwa durch hydraulischen Abgleich, Monitoring oder Anpassung der Regelung.
Veröffentlichung
SoftAWERE
(Umweltbundesamt, 2026) Schulze, Max; Gröger, Jens; Behrens, Felix; Zagorski, Anna
Mit dem Forschungsvorhaben wurde Software-Entwickler*innen Werkzeuge an die Hand gegeben, die den Energieverbrauch und Ressourcenbedarf bereits im Entwicklungsprozess sichtbar machen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, die Effizienzpotentiale der Software zu erkennen und Maßnahmen einzuleiten, die die Effizienz erhöhen und den Energieverbrauch senken.Hierfür wurden im Forschungsvorhaben SoftAWERE zwei Methoden entwickelt:1. „SoftAWERE-Light“: Eine vereinfachte Variante, die ohne Messungen auskommt und mit mathematischen Formeln eine Schätzung zur Energie- und Umweltwirkungen errechnet. Diese Variante eignet sich für Cloud- und virtualisierte Umgebungen, in denen eine physische Messung mit Messgeräten oder eine Messung über Server-Schnittstellen nicht möglich ist.2. „SoftAWERE“: Die vollständige Variante, welche ohne physische Messgeräte auskommt und auf den bestehenden Schnittstellen der Server und Betriebssystemen aufbaut.Folgende Ergebnisse und Methodiken konnten im Rahmen des SoftAWERE Forschungsvorhabens realisiert werden:1. Eine Herangehensweise und Methodik für die Einbettung von Messungen zum Energieverbrauch und zu Umweltwirkungen (Abiotischer Rohstoffverbrauch - ADP, Treibhausgaspotenzial - GWP, Kumulierter Energieaufwand – KEA und Wasserverbrauch – Water Usage) in gängigen Entwicklungsprozessen.2. Architektur und Aufbau eines digitalen Messlabors, mit dem die Methodik validiert werden kann und gängige quelloffene Bibliotheken hinsichtlich Energieverbrauch und Umweltwirkungen evaluiert werden können.3. Erarbeitung einer konzeptionellen Herangehensweise für eine Transparenzkennzeichnung für Software.Es wurden im Rahmen des Forschungsvorhabens Workshops, Hackathons und ein Green Coding Summit durchgeführt.

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