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Publikationstyp

Arbeitspapier

Erscheinungsjahr

'http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/'
Engpässe erkennen, Fachkräfte sichern

Autor:innen

Wolter, Marc Ingo

Herausgeber

Quelle

Schlagwörter

Beruf, Arbeitsmarkt, Sozial-ökologische Transformation

Förderkennzeichen (FKZ)

3721 14 103 0

Forschungskennzahl

Zitation

Wolter, M. I., & Plassenberg, J. (2026). Arbeitsmarkt und sozial-ökologische Transformation. Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8238
Zusammenfassung deutsch
Die sozial-ökologische Transformation ist ohne Fachkräfte nicht umsetzbar. Besonders kritisch sind sogenannte Flaschenhalsberufe – etwa in Architektur und Planung –, deren Engpässe ganze Transformationsprozesse verzögern oder zum Stillstand bringen können. Ein Fachkräftemangel kann sich auch dadurch ergeben oder verschärfen, dass mehrere Transformationsprozesse auf dieselben Qualifikationen angewiesen sind. Das Fact Sheet nennt fünf Perspektiven, die zur Sicherung der Fachkräfte für die sozial-ökologische Transformation stärker in den Fokus rücken müssen.

Organisationseinheiten

Übersetzungen

Verbundene Publikation

Veröffentlichung
Arbeit und Qualifizierung in der sozial ökologischen Transformation
(Umweltbundesamt, 2026) Plassenberg, Jan; Thobe, Ines; Wolter, Marc Ingo; Binnewitt, Johanna; Helmrich, Robert; Maier, Tobias; Schroer, Jan Philipp; Röttger, Christof; Gerd, Zika; Saleh, Faten; Saussure, Marlène de; Bovenschulte, Marc
Diese Studie identifiziert Schlüsselberufe und -branchen, die besonders von der sozial-ökologischen Transformation betroffen sind oder sie aktiv gestalten. Analysiert wurden unter anderem Stellenanzeigen, Unternehmensbefragungen, Erwerbstätigendaten und Expert*inneninterviews. In einigen Transformationsberufen herrscht bereits heute ein akuter Fachkräftemangel oder es wird für die Zukunft ein Engpass erwartet. Dazu gehören Berufe aus den Bereichen Maschinenbau, Energie- und Elektrotechnik, Bauplanung und Architektur. Darüber hinaus sind verschiedene Transformationsprozesse auf dieselben Berufe angewiesen. Für Beschäftigte in solchen Berufen eröffnet dies Möglichkeiten, führt jedoch auf gesamtwirtschaftlicher Ebene zu kritischen Engpässen und gefährdet das Gelingen der Transformation. Berufe in der Architektur und Bauplanung sind Flaschenhalsberufe. Sind sie nicht verfügbar, verzögern sich nachgelagerte Prozesse.
Veröffentlichung
Fachkräfte für die sozial-ökologische Transformation
(Umweltbundesamt, 2024)
Bis zum Jahr 2045 soll Deutschland klimaneutral werden. Um dieses und andere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, ist ein umfassender Wandel von Gesellschaft und Wirtschaft notwendig. Dafür werden in ausreichender Zahl gut qualifizierte Fachkräfte benötigt, die die notwendigen Maßnahmen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft umsetzen und vorantreiben. Fehlen diese Fachkräfte, verlangsamt sich der Wandel oder kann womöglich nicht in Gang gesetzt werden. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Umweltbundesamt (UBA) haben daher ein gemeinsames Positionspapier mit Vorschlägen veröffentlicht, wie der sozial-ökologische Wandel in Zeiten des Fachkräftemangels gelingen kann.
Veröffentlichung
Natürlicher Klimaschutz und Berufe
(Umweltbundesamt, 2025) Plassenberg, Jan; Thobe, Ines; Wolter, Marc Ingo; Saleh, Faten
Das vorliegende Papier untersucht die ökonomischen Auswirkungen der Wiedervernässung von Mooren in Deutschland mit einem Fokus auf den Arbeitsmarkt. Die Szenariorechnung zeigt mit etwa 15.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen leicht positive Beschäftigungseffekte. Diese werden durch eine hohe Umverteilung innerhalb der Branchen begleitet, wodurch die Gesamtzahl der betroffenen Stellen etwa doppelt so hoch ist. Eine wesentliche Erkenntnis der Analyse liegt in der Verdeutlichung der komplexen ökonomischen Zusammenhänge, die bei einer Wiedervernässung von Mooren zu beachten sind. So erfordert eine erfolgreiche Begleitung der Wiedervernässung gezielte Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen und Unterstützung beim Aufbau neuer Wertschöpfungsketten. Die regionale Konzentration der Moorflächen macht es notwendig, lokale Besonderheiten und regionale Strukturen zu berücksichtigen.
Veröffentlichung
Wenn private Haushalte mehr reparieren
(Umweltbundesamt, 2025) Plassenberg, Jan; Thobe, Ines; Wolter, Marc Ingo; Maier, Tobias; Saleh, Faten; Bovenschulte, Marc
Wird mehr repariert und verlängern sich die Nutzungsdauern von Produkten, wie Elektrogeräten, aber auch Textilien und anderen Gebrauchsgütern, kommt es zu Veränderungen der Produktion, was auch auf den Arbeitsmarkt wirkt. Der Bericht geht daher den Fragen nach, wo es durch ein verändertes Reparaturverhalten und längere Nutzungsdauern zu Arbeitsplatzverschiebungen zwischen Branchen und Berufen kommt und was dies für die Fachkräftesicherung bedeutet. Der Bericht zeigt, dass die Zahl der Erwerbstätigen je nach Entwicklung bis zum Jahr 2040 um rund 60.000 Personen steigen könnte. Zu den neu entstehenden Arbeitsplätzen zählen vorwiegend Berufe in den Bereichen IKT, Textil, Maschinen- und Fahrzeugtechnik, Mechatronik, Energie- und Elektroberufe. Für einige dieser Berufe, speziell in den Bereichen IKT und Elektrotechnik, bestehen bereits heute Engpässen.

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