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Folgenabschätzung am Beispiel der Wiedervernässung von Mooren
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Schlagwörter
Berufe, Arbeitsmarkt, natürlicher Klimaschutz, Fachkräfte
Förderkennzeichen (FKZ)
3721 14 103 0
Forschungskennzahl
Zitation
Plassenberg, J., Thobe, I., Wolter, M. I., & Saleh, F. (2025). Natürlicher Klimaschutz und Berufe. Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8053
Zusammenfassung deutsch
Das vorliegende Papier untersucht die ökonomischen Auswirkungen der Wiedervernässung von Mooren in Deutschland mit einem Fokus auf den Arbeitsmarkt. Die Szenariorechnung zeigt mit etwa 15.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen leicht positive Beschäftigungseffekte. Diese werden durch eine hohe Umverteilung innerhalb der Branchen begleitet, wodurch die Gesamtzahl der betroffenen Stellen etwa doppelt so hoch ist. Eine wesentliche Erkenntnis der Analyse liegt in der Verdeutlichung der komplexen ökonomischen Zusammenhänge, die bei einer Wiedervernässung von Mooren zu beachten sind. So erfordert eine erfolgreiche Begleitung der Wiedervernässung gezielte Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen und Unterstützung beim Aufbau neuer Wertschöpfungsketten. Die regionale Konzentration der Moorflächen macht es notwendig, lokale Besonderheiten und regionale Strukturen zu berücksichtigen.
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Verbundene Publikation
Arbeitsmarkt und sozial-ökologische Transformation
(Umweltbundesamt, 2026)
Die sozial-ökologische Transformation ist ohne Fachkräfte nicht umsetzbar. Besonders kritisch sind sogenannte Flaschenhalsberufe – etwa in Architektur und Planung –, deren Engpässe ganze Transformationsprozesse verzögern oder zum Stillstand bringen können. Ein Fachkräftemangel kann sich auch dadurch ergeben oder verschärfen, dass mehrere Transformationsprozesse auf dieselben Qualifikationen angewiesen sind. Das Fact Sheet nennt fünf Perspektiven, die zur Sicherung der Fachkräfte für die sozial-ökologische Transformation stärker in den Fokus rücken müssen.
