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Folgen für Berufe und die ökonomische Entwicklung
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Containing Item
Keywords
Berufe, Arbeitsmarkt, Reparatur, Recht auf Reparatur, Fachkräfte
Funding Indicator (FKZ)
3721141030
Research Indicator
Citation
Plassenberg, J., Thobe, I., Wolter, M. I., Maier, T., Saleh, F., & Bovenschulte, M. (2025). Wenn private Haushalte mehr reparieren. Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-7818
Abstract german
Wird mehr repariert und verlängern sich die Nutzungsdauern von Produkten, wie Elektrogeräten, aber auch Textilien und anderen Gebrauchsgütern, kommt es zu Veränderungen der Produktion, was auch auf den Arbeitsmarkt wirkt. Der Bericht geht daher den Fragen nach, wo es durch ein verändertes Reparaturverhalten und längere Nutzungsdauern zu Arbeitsplatzverschiebungen zwischen Branchen und Berufen kommt und was dies für die Fachkräftesicherung bedeutet. Der Bericht zeigt, dass die Zahl der Erwerbstätigen je nach Entwicklung bis zum Jahr 2040 um rund 60.000 Personen steigen könnte. Zu den neu entstehenden Arbeitsplätzen zählen vorwiegend Berufe in den Bereichen IKT, Textil, Maschinen- und Fahrzeugtechnik, Mechatronik, Energie- und Elektroberufe. Für einige dieser Berufe, speziell in den Bereichen IKT und Elektrotechnik, bestehen bereits heute Engpässen.
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Connected Publication
Arbeitsmarkt und sozial-ökologische Transformation
(Umweltbundesamt, 2026)
Die sozial-ökologische Transformation ist ohne Fachkräfte nicht umsetzbar. Besonders kritisch sind sogenannte Flaschenhalsberufe – etwa in Architektur und Planung –, deren Engpässe ganze Transformationsprozesse verzögern oder zum Stillstand bringen können. Ein Fachkräftemangel kann sich auch dadurch ergeben oder verschärfen, dass mehrere Transformationsprozesse auf dieselben Qualifikationen angewiesen sind. Das Fact Sheet nennt fünf Perspektiven, die zur Sicherung der Fachkräfte für die sozial-ökologische Transformation stärker in den Fokus rücken müssen.
