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Publikationstyp
Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsjahr
Herausgeber
Quelle
UMID: Umwelt und Mensch - Informationsdienst
2026
2026
Schlagwörter
Förderkennzeichen (FKZ)
Forschungskennzahl
Zitation
Kallies, R., Fretschner, T., Zeisler, E. E., Scheller, S., Aurenz, A., Schneider, B., Lukas, M., Braun, U., Greiner, T., Schumacher, J., Selinka, H.-C., & Walther, B. (2026). Abwassersurveillance: der methodische Weg zur Vergleichbarkeit von Messergebnissen am Beispiel Influenzaviren. UMID: Umwelt und Mensch - Informationsdienst, 2026(1). https://doi.org/10.60810/openumwelt-8800
Zusammenfassung deutsch
Influenzaviren stellen durch saisonal wiederkehrende Infektionen verbunden mit ihrem Pandemiepotenzial eine Belastung für die öffentliche Gesundheit dar. Bestehende Überwachungssysteme können durch abwasserbasierte Epidemiologie (ABE) sinnvoll ergänzt werden. ABE hat sich als wertvolles Instrument etabliert, um das Vorkommen von Viren auf Bevölkerungsebene zu erfassen und zu bewerten. Die Detektion viralen Erbmaterials als Indikator für Viren im Abwasser ist herausfordernd, da verschiedene Parameter den jeweiligen Nachweis begrenzen können. Dieser Artikel diskutiert die Auswirkungen unterschiedlicher Methodenkombinationen auf die Analyseergebnisse zum Nachweis von Viren in Abwasser und zeigt, dass methodenabhängige Unterschiede die Nachweis und Quantifizierungsergebnisse erheblich beeinflussen. Die Arbeit unterstreicht die Notwendigkeit einer kontextbezogenen Interpretation sowie systematischer Methodenvergleiche für eine verlässliche Implementierung der ABE von Influenzaviren. Quelle: UMID : Umwelt und Mensch - Informationsdienst ; Umwelt & Gesundheit, Umweltmedizin, Verbraucherschutz / Boden- und Lufthygiene (Berlin) Institut für Wasser-. - Berlin. - Seite 2
Zusammenfassung englisch
Influenza viruses are a public health concern due to their seasonal infections and their pandemic potential. Existing surveillance systems can be usefully supplemented by wastewater-based epidemiology (WBE). WBE has been proven to be a valuable tool for assessing the prevalence of viruses in a population. However, the detection of viral genetic material in wastewater is challenging because of various parameters that can limit a stable detection. This article discusses how different method combinations can affect the results of influenza virus detection in wastewater and shows that method-dependent differences can significantly influence their detection and quantification. The article emphasizes the need for context-specific interpretation and systematic
method comparisons for stable implementation of WBE for influenza viruses. Source: UMID : Umwelt und Mensch - Informationsdienst ; Umwelt & Gesundheit, Umweltmedizin, Verbraucherschutz / Boden- und Lufthygiene (Berlin) Institut für Wasser-. - Berlin. - page 2
