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Abwassermonitoring, Umweltbewusstseinsstudie, Klimawandel, Invasive Arten, Pollen
Förderkennzeichen (FKZ)
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Deutschland. Bundesamt für Strahlenschutz, Bundesinstitut für Risikobewertung, Robert-Koch-Institut, & Deutschland. Umweltbundesamt. (2026). UMID 01/2026. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8519
Zusammenfassung deutsch
Mit Hilfe der abwasserbasierten Epidemiologie (ABE) kann das Vorkommen von Viren auf Bevölkerungsebene erfasst werden. Da die Nachweise durch verschiedene Parameter begrenzt sind, kann es sinnvoll sein, Methoden zu kombinieren. Dies wird im Titelbeitrag anhand des Beispiels von der Abwassersurveillance von Influenzaviren diskutiert.Ein weiterer Artikel stellt die Ergebnisse der Umweltbewusstseinsstudie 2024 mit Fokus auf die Wahrnehmung von Umweltqualität, umweltbezogenen Gesundheitsbelastungen und mentalen Auswirkungen der Klimakrise vor. Des Weiteren informiert die Kommission Environmental Public Health über die Herausforderungen und notwendige Anpassungen im Hinblick auf die perspektivischen Folgen des Klimawandels. Weitere Beiträge berichten von einem UBA-Workshop zum Management invasiver Insektenarten in Kommunen und die neue VDI-Handlungsempfehlung „Klimawandel – Luftqualität – Pollenallergie“.Die Zeitschrift UMID: Umwelt und Mensch – Informationsdienst erscheint zweimal im Jahr und informiert über aktuelle Themen aus Umwelt und Gesundheit, Umweltmedizin und Verbraucherschutz. Die ausschließlich online erscheinende Zeitschrift UMID kann kostenfrei abonniert werden.
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Verbundene Publikation
Abwassersurveillance: der methodische Weg zur Vergleichbarkeit von Messergebnissen am Beispiel Influenzaviren
(2026)
Influenzaviren stellen durch saisonal wiederkehrende Infektionen verbunden mit ihrem Pandemiepotenzial eine Belastung für die öffentliche Gesundheit dar. Bestehende Überwachungssysteme können durch abwasserbasierte Epidemiologie (ABE) sinnvoll ergänzt werden. ABE hat sich als wertvolles Instrument etabliert, um das Vorkommen von Viren auf Bevölkerungsebene zu erfassen und zu bewerten. Die Detektion viralen Erbmaterials als Indikator für Viren im Abwasser ist herausfordernd, da verschiedene Parameter den jeweiligen Nachweis begrenzen können. Dieser Artikel diskutiert die Auswirkungen unterschiedlicher Methodenkombinationen auf die Analyseergebnisse zum Nachweis von Viren in Abwasser und zeigt, dass methodenabhängige Unterschiede die Nachweis und Quantifizierungsergebnisse erheblich beeinflussen. Die Arbeit unterstreicht die Notwendigkeit einer kontextbezogenen Interpretation sowie systematischer Methodenvergleiche für eine verlässliche Implementierung der ABE von Influenzaviren. Quelle: UMID : Umwelt und Mensch - Informationsdienst ; Umwelt & Gesundheit, Umweltmedizin, Verbraucherschutz / Boden- und Lufthygiene (Berlin) Institut für Wasser-. - Berlin. - (2026), Heft 1, Seite 2
Management von invasiven Insektenarten in Kommunen – Erkenntnisse aus dem UBA Kommunen-Workshop zur Großen Drüsenameise und der Asiatischen Hornisse.
(2026)
Invasive Arten stellen Kommunen in ihren neuen Verbreitungsgebieten vor große Herausforderungen. Zwei Arten, die sich mittlerweile in Deutschland etabliert haben, sind die Große Drüsenameise (Tapinoma magnum) und die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax). Das Umweltbundesamt (UBA) hat im Juni 2025 Kommunen zu einem Austausch über Erfahrungen mit dem Management beider Arten eingeladen. Ihre Erfahrungsberichte zeigen, dass schnelles und koordiniertes Handeln wichtig ist. Auch gibt es meistens nicht die eine Maßnahme oder das eine Biozidprodukt zur Bekämpfung. Vielmehr muss die Bekämpfungsstrategie an die jeweilige Situation vor Ort angepasst werden. Quelle: UMID : Umwelt und Mensch - Informationsdienst ; Umwelt & Gesundheit, Umweltmedizin, Verbraucherschutz / Boden- und Lufthygiene (Berlin) Institut für Wasser-. - Berlin. - (2026), Heft 1, Seite 34
