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Kooperationen als Schlüssel in der Jugend- und Verbandsarbeit
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Quelle
Schlagwörter
Nachhaltigkeit, Jugendlicher, Bildung, Umweltpolitik, Umweltbewusstsein
Förderkennzeichen (FKZ)
3722 16 102 0
Forschungskennzahl
Zitation
Beigang, A., Donges, L., Barth, J., Löwer, T., Nitschke, T., Münsch, M., Rauber, J., Jung, M., & Müller, H. (2026). Junge Menschen erreichen – Nachhaltigkeit gemeinsam gestalten (Umweltbundesamt, ed.). Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8322
Zusammenfassung deutsch
Das Praxishandbuch ist ein Ergebnis des Forschungsprojekts „Jugendengagement für Nachhaltigkeit stärken durch Dialog und transformatives Lernen“. Es richtet sich an Multiplikator*innen, die mit jungen Menschen arbeiten und sie dabei unterstützen möchten, eigene Zugänge zu Nachhaltigkeitsthemen zu entwickeln.Die enthaltenen praxisorientierten Hinweise bieten u.a. konkrete Empfehlungen zu Ansprache, Kommunikation, Methoden, Formaten, Verstetigung sowie Kooperationen. Ziel ist es, dass junge Menschen, die bisher wenig Zugang zu Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeitsthemen haben, für diese Themen angesprochen und bei entsprechenden Kommunikations- und Beteiligungsformaten stärker berücksichtigt werden können. Das Handbuch zeigt, wie das in der Jugendarbeit ganz konkret und lebensnah umgesetzt werden kann – vor allem auch durch Kooperationen.
Übersetzungen
Verbundene Publikation
Jugendengagement für Nachhaltigkeit stärken
(Umweltbundesamt, 2025)
Der Teilbericht ist ein Ergebnis des Forschungsprojekts „Jugendengagement für Nachhaltigkeit stärken durch Dialog und transformatives Lernen“. Er liefert Erkenntnisse zu Einstellungen, Lebensrealitäten, Kommunikations- und Engagementverhalten von jungen Menschen in Deutschland, die sich bisher nicht aktiv für Umwelt-, Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsthemen interessieren und engagieren. Die Erkenntnisse basieren auf einer Sekundärdatenanalyse ausgewählter Daten der Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen! – 2023“ im Vergleich entsprechender Befragungsergebnisse der Studie aus 2021. Dabei zeigt sich, dass der Anteil der im Nachhaltigkeitsbereich bislang nicht-engagierten jungen Menschen im Vergleichszeitraum spürbar gestiegen ist. Zudem deutet der Vergleich der Daten darauf hin, dass diese Gruppe junger Menschen tendenziell noch schwieriger für Umwelt-, Klimaschutz- und ökologische Nachhaltigkeitsthemen zu erreichen ist als zuvor. Die anschließenden qualitativen Interviews mit der Zielgruppe ergänzen die quantitativen Befunde und liefern tiefergehende Einblicke in die Denk- und Lebenswelt sowie die Heterogenität dieser Gruppe. Die daraus abgeleitete Segmentierung zeigt, dass unterschiedliche Kommunikations- und Beteiligungs-Strategien nötig sind, um diese jungen Menschen bedarfsorientiert für Umwelt-, Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsfragen anzusprechen.
Jugendengagement für Nachhaltigkeit stärken
(Umweltbundesamt, 2025)
Der Teilbericht ist ein Ergebnis des Forschungsprojekts „Jugendengagement für Nachhaltigkeit stärken durch Dialog und transformatives Lernen“. Er liefert Erkenntnisse zu Einstellungen, Lebensrealitäten, Kommunikations- und Engagementverhalten von Jugendlichen in Deutschland, die sich bisher nicht aktiv für Themen zu Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit interessieren und engagieren. Dafür wurde eine umfassende Akteursfeld- und Zielgruppenanalyse durchgeführt. Diese basiert auf einer Sekundärdatenanalyse repräsentativer quantitativer Studien (u.a. der BMUV-/UBA-Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen! - 2021“) sowie auf Expert*innen-Interviews mit Multiplikator*innen aus der zivilgesellschaftlichen und offenen Jugendarbeit. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Gruppe der im Nachhaltigkeitsbereich bislang nicht-engagierten Jugendlichen in vielen Belangen grundlegend von den bereits engagierten Jugendlichen unterscheidet. Demnach müssen auch andere Ansprache- und Beteiligungsformate gefunden werden, um diese jungen Menschen zielgruppengerecht für Umwelt-, Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsfragen zu sensibilisieren und bei Engagementangeboten zu berücksichtigen. Der Bericht liefert hierfür erste Anregungen.
