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Challenges, strategies, instruments
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Zitation
Burger, A., Lünenbürger, B., Tews, K., Weiß, J., & Zschüttig, H. (2022). Socially Balanced CO2 Pricing in the Transport and Building Sectors. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8544
Zusammenfassung englisch
Ambitious CO2 pricing via emissions trading is a key lever for achieving the statutory climate targets in the building and transport sectors. This makes climate protection measures economical, ensures target achievement through a binding upper limit on emissions and helps to keep the economic costs of climate protection low. However, it must be ensured that no social hardship arises. This paper by the German Environment Agency (UBA) shows how this is possible. In essence, the UBA proposes redistributing the revenues from national emissions trading (nEHS) to citizens via a climate dividend and supplementary support programs to reduce fossil energy needs for vulnerable households. Figure 1 below illustrates the main elements of the concept. The present paper is the abridged version of the UBA study “CO2 pricing in the transport and building sector in a socially responsible manner. “
Organisationseinheiten
Übersetzungen
CO2-Bepreisung im Verkehrs- und Gebäudebereich sozialverträglich gestalten (Kurzfassung)
(2022)
Eine ambitionierte CO2-Bepreisung über den Emissionshandel ist ein maßgeblicher Hebel zum Erreichen der gesetzlichen Klimaziele im Gebäude- und Verkehrsbereich. Dies macht Klimaschutzmaßnahmen wirtschaftlich, sichert durch eine verbindliche Emissionsobergrenze die Zielerreichung ab und hilft, die volkswirtschaftlichen Kosten des Klimaschutzes niedrig zu halten. Allerdings muss sichergestellt werden, dass dabei keine sozialen Härten entstehen. Wie dies möglich ist, zeigt das vorliegende Papier des Umweltbundesamts (UBA). Im Kern schlägt das UBA die Rückverteilung der Einnahmen aus dem nationalen Emissionshandel (nEHS) an die Bürgerinnen und Bürger über eine Klimaprämie und ergänzende Förderprogramme für vulnerabel Haushalte vor. Die folgende Abbildung 1 illustriert die wesentlichen Elemente des Konzepts. Das vorliegende Papier ist die Kurzfassung der UBA-Studie „CO2-Bepreisung im Verkehrs- und Gebäudebereich sozialverträglich gestalten.“
Verbundene Publikation
CO₂-Bepreisung im Verkehrs- und Gebäudebereich sozialverträglich gestalten
(Umweltbundesamt, 2022)
CO2-Bepreisung im Verkehrs- und Gebäudebereich sozialverträglich gestalten Mit dem Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) hat sich die Bundesregierung zur Treibhausgasneutralität bis 2045 verpflichtet und sektorale, wie auch gesamtwirtschaftliche Zwischenziele auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität festgelegt. Aktuelle Projektionen zeigen, dass diese ambitionierten Ziele mit dem aktuell beschlossenen Klimaschutz-Instrumentarium nicht zu erreichen sind. Besonderer Hand- lungsbedarf besteht in den Bereichen Gebäude und Verkehr. Eine ambitionierte CO 2-Bepreisung über einen Emissionshandel ist ein maßgeblicher Hebel, um die Klimaziele in diesen Sektoren erreichen zu können. Empirische Analysen zeigen aber, dass eine CO 2-Bepreisung im Verkehrs- und Gebäudebereich Haushalte mit niedrigen Einkommen im Durchschnitt relativ stärker belastet als Haushalte mit hohen Einkommen. Darüber hinaus kann die CO 2-Bepreisung zu sozialen Härten in Bevölkerungsgruppen führen, die durch strukturelle Faktoren einen sehr hohen Verbrauch fossiler Energien aufweisen. Die sozialverträgliche Ausgestaltung der CO 2-Bepreisung im Verkehrs- und Gebäudebereich ist damit eine zentrale Herausforderung der deutschen und europäischen Klimapolitik. Das vorliegende Papier gibt einen Überblick, welche Strategien und Instrumente für eine sozial- und klimaverträgliche Gestaltung der CO 2-Bepreisung in Frage kommen und welche Kriterien für ihre Bewertung maßgeblich sind. Darauf aufbauend wird ein Vorschlag für einen Policy- Mix erarbeitet. Im Ergebnis zeigt das Papier auf, dass eine Rückverteilung der Einnahmen aus dem nationalen Emissionshandel im Gebäude- und Verkehrsbereich an die privaten Haushalte über eine pauschale Klimaprämie und spezifische Förderprogramme für vulnerable Gruppen eine ambitio- nierte CO 2-Bepreisung und Sozialverträglichkeit in Einklang bringen können. © Authors
