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Publikationstyp

Forschungsbericht
Monographie

Erscheinungsjahr

2021
'http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/'

Entwicklung ausgewählter Indikatoren und Bewertungsansätze für die Meeresumwelt im Rahmen der Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie

Teil A: Phosphordeposition auf der Ostsee ; Abschlussbericht

Quelle

Schlagwörter

Phosphor-Deposition, Küstenstationen Mecklenburg-Vorpommern, Ostsee, HELCOM, Phosphor, Ostseeaktionsplan

Forschungskennzahl (FKZ)

3715252010

Verbundene Publikation

Zitation

PALLENTIN, Malte und Günther NAUSCH, 2021. Entwicklung ausgewählter Indikatoren und Bewertungsansätze für die Meeresumwelt im Rahmen der Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie [online]. Dessau-Roßlau: Umweltbundesamt. Texte, 39/2021. Verfügbar unter: https://openumwelt.de/handle/123456789/3597
Zusammenfassung deutsch
Aufgrund der Annahme, dass der atmosphärische Phosphor Eintrag in die Ostsee größtenteils aus natürlichen Quellen stammt, gibt es kein kontinuierliches Monitoring und es wird daher von HELCOM (Pressure) eine konstante Eintragsrate von 5 kg P km-2 Jahr-1 angenommen. Diese Eintragsrate ist im durchgeführten Projekt näher quantifiziert und untersucht worden. Dafür sind an 2 küstennahen und 3 seewärtigen (2 x stationär und 1 x schiffgebunden) Stationen von August 2016 bis März 2019 Messungen durchgeführt worden. Die Beprobung erfolgte an Land mit Eigenbausammlern, welche sowohl Nass- als auch Trockendeposition sammeln, bzw. mit kommerziellen automatischen Regensammlern auf den Seestationen. Die Messungen zeigen, dass die Deposition sowohl standortabhängig ist, als auch einen saisonalen Verlauf hat. Ein signifikanter Unterschied zwischen der Nass- und Trockendeposition konnte nur im wettertechnisch extremen Jahr 2018 beobachtet werden. An den küstennahen Standorten sind Eintragsraten von 9,3 - 29,5 kg P km-2 Jahr-1 gemessen worden. Auf der schiffsgebundenen seewärtigen Station konnte die Eintragsrate auf ca. 8,5 kg P km-2 Jahr-1 quantifiziert werden. Diese Daten legen nahe, dass die Hintergrundeintragsrate in küstenferne und küstennahe Bereiche unterschieden werden sollte, um den realen Eintrag besser abzubilden. Quelle: Forschungsbericht
Zusammenfassung englisch
As it is assumed, that the atmospheric phosphorus deposition into the Baltic Sea is mainly from natural sources, there is no frequent monitoring of it. Therefore, the HELCOM (Pressure) assumes a constant background input of 5 kg P km-2 yr-1. In this project, this background input rate is quantified and validated by measuring the atmospheric input on 2 coastal and 3 offshore (2 x stationary and 1 x ship-bound) stations. The measuring took place from August 2016 up to March 2019. For the coastal stations a sampler was used, which samples both dry and wet deposition. The offshore stations were equipped with an automated rain sampler. The measurements show, that the deposition rate is dependent on the location as well as on seasonal variability. Also, a significant difference between the wet and dry deposition could only be measured in the (in regards to the weather conditions) extreme year of 2018. The coastal stations showed input rates between 9,3 - 29,5 kg P km-2 yr-1. The ship-bound offshore data quantified to about 8,5 kg P km-2 yr-1. This data shows, that to get a more realistic image of the input rate, the assumed input rate should be split into an input rate for coastal and off-shore regions. Quelle: Forschungsbericht