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Teilbericht zum Vorhaben „Fallstudie Elektrogeräte zur Umsetzung der Obhutspflicht und Analyse der Daten 2020 und 2021 zu Elektroaltgeräten“ - Teilbericht 3
Autor:innen
Herausgeber
Quelle
Schlagwörter
Elektro- und Elektronikgeräte, Elektro- und Elektronik-Altgeräte, Kreislaufwirtschaftsgesetz, Elektro- und Elektronikgerätegesetz
Förderkennzeichen (FKZ)
3721 33 304 0
Forschungskennzahl
Zitation
Asdecker, B., Felch, V., Gsell, M., & Mehlhart, G. (2026). Fallstudie Elektrogeräte zur Umsetzung der Obhutspflicht. Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8074
Zusammenfassung deutsch
Der Forschungsbericht fokussiert auf den Umgang mit neuen und gebrauchstauglichen Produkten in der Reverse-Supply-Chain, insbesondere auf die Rückflussarten, Warenüberhänge und Retouren, da diese die größte Mengenrelevanz besitzen. Die Arbeit verfolgt zunächst das Ziel die Komplexität in der Rückwärtslogistik und die Einflussfaktoren auf die Entscheidungstragenden nachvollziehbar zu machen. Dazu wurden die relevanten Akteure interviewt, systematisch als Datenpunkte erfasst und jeweils dargestellt, welches Verhalten bzw. welchen Umgang diese in Bezug auf die Einhaltung der Obhutspflicht einnehmen. Die Untersuchung verdeutlicht, welche Prozessschritte die beteiligten Akteure entlang der rückwärtsgerichteten Supply Chain durchführen, inklusive der etwaigen Entsorgung von neuwertigen und gebrauchstauglichen Waren. Weiterhin wurden die Gründe für den jeweiligen Umgang ermittelt. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen des Projekts die Anforderungen an die Erstellung und die Inhalte eines Transparenzberichtes abgeleitet. Damit wurde eine Grundlage für eine Berichtsmethodik geschaffen, um größere Transparenz zum Aufkommen, zur Aufbereitung und Reparatur, zur Wiedervermarktung, zum Spendenverhalten und zur Entsorgung gebrauchstauglicher und neuwertiger Waren in der Praxis verschiedener Akteure entlang der Supply Chain zu erlangen. Dies dient der Operationalisierung und wissenschaftlichen Untermauerung der Obhutspflicht.Die entwickelte Methode wurde in der Untersuchung auf ihre Anwendbarkeit und Repräsentativität hin bewertet und für eine qualitative und quantitative Berichterstattung konkretisiert. Außerdem wurden methodische Hinweise erarbeitet, wie dieser beispielhaft für Elektrogeräte erarbeitete Ansatz auf Textilien und Möbel übertragen werden kann.
Übersetzungen
Verbundene Publikation
Die Ökologisierung des Onlinehandels - neue Herausforderungen für die umweltpolitische Förderung eines Nachhaltigen Konsums
(Umweltbundesamt, 2023)
Im Projekt "Ökologisierung des Onlinehandels" wurden aufbauend auf einer Auswertung des Stands der Literatur (siehe Zimmermann et al. 2020), die Elemente des Onlinehandels Versandverpackungspraxis, Logistik insb. letzte Meile sowie Retourenmanagement vertiefend hinsichtlich bestehender Optimierungspotenziale betrachtet und Szenarien für mögliche zukünftige nachhaltige Gestaltungsformen des Onlinehandels entwickelt (Zimmermann et al. 2021). In diesem dritten Teilbericht werden nun konkrete Maßnahmen benannt, die für eine Entwicklung hin zu dem in Teilbericht II (Zimmermann et al. 2021) beschriebenen Optimierungsszenario notwendig sind. Diese Maßnahmen werden in Form einer Roadmap zur Ökologisierung des Onlinehandels veranschaulicht. Quelle: Forschungsbericht
Die Ökologisierung des Onlinehandels
(Umweltbundesamt, 2021)
In einem ersten Teilbericht zum Vorhaben "Ökologisierung des Onlinehandels" ist - schwerpunktmäßig auf Basis einer Literaturauswertung - eine übergeordnete Betrachtung der ökologischen Wirkungen des Onlinehandels erfolgt (Zimmermann et al. 2020). Dieser zweite Teilbericht umfasst eine nähere Betrachtung der Kund*innenperspektive sowie eine vertiefende Betrachtung und ökologische Bewertung der Ist-Situation zu den relevantesten Elementen des Konsumzyklus Onlinehandel: Logistik, Versandverpackung und Retouren. Anhand von User Stories werden die Umweltwirkungen verschiedener exemplarischer Onlinekäufe illustriert. Für die Elemente des Konsumzyklus Onlinehandel werden dann Handlungsansätze zur Ökologisierung identifiziert, beschrieben und ökologisch bewertet. Aufbauend auf den identifizierten Handlungsoptionen und deren Bewertung werden Szenarien zu möglichen zukünftigen Ausgestaltungen des Onlinehandels entworfen. Im weiteren Projektverlauf wird eine Roadmap zu deren Erreichung erstellt. Quelle: Forschungsbericht
Die Ökologisierung des Onlinehandels
(Umweltbundesamt, 2020)
Dieser Teilbericht des Vorhabens "Ökologisierung des Onlinehandels" umfasst eine übergeordnete Betrachtung der ökologischen Effekte des Onlinehandels auf Basis einer Literaturauswertung sowie erster ergänzender eigener Berechnungen. Auf dieser Basis werden die Hotspots der ökologischen Wirkungen des Onlinehandels bestimmt und erste Handlungsansätze identifiziert. Die Auswertungen zeigen, dass in den meisten Fällen die größten Umweltwirkungen aus den Transportprozessen - hier insbesondere den Transporten auf der letzten Meile - sowie - mit großen Schwankungen zwischen den spezifischen Fällen - den Versandverpackungen resultieren. Im Einzelfall können auch andere Prozesse einen relativ großen Beitrag zu den Umweltwirkungen leisten. Noch nicht Gegenstand dieses Berichts sind vertiefende Betrachtungen zu den verschiedenen Elementen des Konsumzyklus Onlinehandel Logistik, Retourenumgang, Versandverpackung und Kundinnen- und Kundenperspektive. Auf Basis dieser vertiefenden Betrachtungen erfolgt im weiteren Projektverlauf die Entwicklung von Szenarien für mögliche zukünftige Ausgestaltungen des Onlinehandels, die Erarbeitung einer Roadmap für die nachhaltige Entwicklung des Onlinehandels sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen und die Entwicklung von Beratungsangeboten für das Kompetenzzentrum nachhaltiger Konsum. Quelle: Forschungsbericht
Analyse der Datenerhebungen nach ElektroG und UStatG über das Berichtsjahr 2020 zur Vorbereitung der EU-Berichtspflichten 2022
(Umweltbundesamt, 2026)
Im Rahmen der Berichtspflicht über das Elektro(nik)geräte- und -altgeräteaufkommen in Deutschland erfolgte im vorliegenden Bericht die Analyse und Aggregation der Daten der stiftung ear und des Statistischen Bundesamtes (Destatis) für das Jahr 2020. Insgesamt brachten Hersteller 2,85 Millionen Tonnen Elektro(nik)geräte (b2b+b2c) auf den Markt – wiederholt der höchste Wert seit Beginn der Dokumentation im Jahr 2006. Die Erfassungsquote liegt bei 44,1 %, womit die seit 2019 geltende Mindesterfassungsquote von 65 % verfehlt wurde. Bezüglich Recycling- und Verwertungsquoten wurden im Jahr 2020 alle Ziele in allen Kategorien erreicht.
