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Publikationstyp

Forschungsbericht
Monographie

Erscheinungsjahr

2021
'http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/'

Entwicklung von Kriterien zur Beurteilung der Wirksamkeit der Minamata-Konvention zu Quecksilber

Abschlussbericht

Autor:innen

Quelle

Schlagwörter

Minamata-Konvention, Quecksilber, Quecksilberverordnung, Minamata-Übereinkommen

Finanzierungskennzeichen

3718674050

standardisiertes Finanzierungskennzeichen

37186740

Verbundene Publikation

Zitation

HAGEMANN, Sven, 2021. Entwicklung von Kriterien zur Beurteilung der Wirksamkeit der Minamata-Konvention zu Quecksilber [online]. Dessau-Roßlau: Umweltbundesamt. Texte, 110/2021. Verfügbar unter: https://openumwelt.de/handle/123456789/3437
Zusammenfassung deutsch
Das 2014 vereinbarte Minamata-Übereinkommen setzt sich zum Ziel die menschliche Gesundheit und die Umwelt vor anthropogenen Emissionen und Freisetzungen des toxischen Schwermetalls Quecksilber zu schützen. Die Wirksamkeit des Übereinkommens soll spätestens 2023 erstmals überprüft werden. Im Rahmen des Projektes wurden Konzepte und Kriterien entwickelt und diskutiert, die als Beiträge sowohl in die Verhandlungen auf Vertragsstaatenkonferenzen und als auch während der Arbeit von Expertengruppen einflossen. Ein wichtiger Aspekt bei der Weiterentwicklung des Minamata-Übereinkommens ist die Überprüfung der Anhänge A und B, die die Nutzung von Quecksilber in Produkten und Prozessen beschränken. Hierzu wurden Vorschläge zur Einleitung des Überprüfungsprozesses bewertet und die Tätigkeit der eingesetzten Expertengruppe personell sowie durch Erstellung von Fachdokumenten begleitet. Ein weiterer Inhalt des Projektes war die Erstellung von Unterlagen und Vorschlägen zur Vorbereitung eines nationalen Plans zur schrittweisen Verringerung des Einsatzes von Dentalamalgam. Ein solches Dokument war von jedem Mitgliedsland der Europäischen Union (EU) als Teil der Umsetzung der EU-Quecksilberverordnung vorzulegen. Quelle: Forschungsbericht
Zusammenfassung englisch
The Minamata Convention, agreed in 2014, aims to protect human health and the environment from anthropogenic emissions and releases of the toxic heavy metal mercury. The effectiveness of the Convention is to be reviewed for the first time in 2023 at the latest. Within the framework of the project, concepts and criteria were developed and discussed, which were used as contributions to the negotiations at conferences of the Parties as well as during the work of expert groups. An important aspect in the further development of the Minamata Convention is the review of Annexes A and B, which restrict the use of mercury in products and processes. For this purpose, proposals for initiating the review process were evaluated and the activities of the expert group were supported personally and by preparing technical documents. A further content of the project was the elaboration of documents and proposals for the drafting of a national plan for phasing-down the use of dental amalgam. Such a document had to be submitted by each member state of the European Union (EU) as part of the implementation of the EU Mercury Regulation. Quelle: Forschungsbericht