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Publikationstyp
Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsjahr
Herausgeber
Quelle
UMID : Umwelt und Mensch - Informationsdienst
2024
2024
Schlagwörter
Förderkennzeichen (FKZ)
Forschungskennzahl
Zitation
Kienzler, S., Plaß, D., & Wintermeyer, D. (2024). Die Gesundheitsbelastung durch Feinstaub (PM2,5) in Deutschland 2010–2021. UMID : Umwelt und Mensch - Informationsdienst, 2024(1). https://doi.org/10.60810/openumwelt-8818
Zusammenfassung deutsch
Um die Gesundheitsbelastung durch Feinstaub (PM2,5) in Deutschland zu bewerten, wurden Zeitreihen (2010–2021) für zwei Indikatoren berechnet: (1) die bevölkerungsgewichtete PM2,5-Exposition im Jahresmittel und (2) der Bevölkerungsanteil, der den Luftqualitätsrichtwert der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für PM2,5 im Jahresmittel überschreitet. Hierfür wurden flächendeckend für Deutschland PM2,5 Hintergrundkonzentrationen mit räumlichen Informationen zur Bevölkerungsdichte kombiniert. Die durchschnittliche bevölkerungsgewichtete PM2,5-Exposition ist
zwischen 2010 und 2021 um circa 41 Prozent gesunken (2010: 15,9 µg/m³; 2021: 9,3 µg/m³). Allerdings waren stets nahezu 100 Prozent der Bevölkerung im Jahresmittel PM2,5-Konzentrationen ausgesetzt, die den WHO-Richtwert überschritten. Trotz der positiven Entwicklung der Exposition in den letzten Jahren zeigt der große Bevölkerungsanteil oberhalb des WHO-Richtwertes, dass für den Schutz der Gesundheit weitere europaweite Anstrengungen zur Verbesserung der Luftqualität erforderlich sind. Quelle: UMID : Umwelt und Mensch - Informationsdienst ; Umwelt & Gesundheit, Umweltmedizin, Verbraucherschutz / Boden- und Lufthygiene (Berlin) Institut für Wasser-. - Berlin. - (2024), Heft 1, Seite 51
Zusammenfassung englisch
To assess the health-related exposure to particulate matter (PM2.5) in Germany, time series analyses (2010–2021) were performed for two indicators: (1) the population-weighted annual mean PM2.5 exposure and (2) the proportion of the population exceeding the World Health Organization (WHO) air quality guideline value for PM2.5 (annual mean). For this purpose, nationwide PM2.5 background concentrations were combined with spatial information on population density in Germany. The population-weighted annual mean PM2.5 exposure decreased by approximately 41 percent between 2010 and 2021 (2010: 15.9 µg/m³; 2021: 9.3 µg/m³). However, almost 100 percent of the population was always exposed to PM2.5 annual mean concentrations above the WHO guideline value. Despite the positive trend in exposure in recent years, the large proportion of the population that is above the WHO guideline value shows that further Europe-wide efforts to improve air quality are needed to protect human health. Source: UMID : Umwelt und Mensch - Informationsdienst ; Umwelt & Gesundheit, Umweltmedizin, Verbraucherschutz / Boden- und Lufthygiene (Berlin) Institut für Wasser-. - Berlin. - (2024), Issue 1, page 51
Übersetzungen
Verbundene Publikation
UMID 01/2024
(2024)
Während und nach den Weltkriegen wurde eine große Anzahl an Munition und chemischen Kampfstoffen in die Meeresumwelt eingetragen. Ein aktuelles vom UBA gefördertes Forschungsprojekt untersucht die Belastung von Sediment und Organismen und die Auswirkungen auf Umwelt und Mensch. Im Titelbeitrag der Ausgabe 01/2024 werden die Ergebnisse vorgestellt und ein Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen gegeben.Weitere Beiträge thematisieren die aktuellen Entwicklungen in Deutschland und der EU zu Formaldehydemissionen aus Holzwerkstoffen und Möbeln, den Eintrag von Pflanzenschutzmitteln in die Luft, den deutschen Beitrag zur Europäischen Partnerschaft zur Bewertung von Risiken durch Chemikalien (PARC), die Gesundheitsbelastung durch Feinstaub in Deutschland und die Entwicklung eines Chatbots für den Einsatz in radiologischen Notfällen.Die Zeitschrift UMID: Umwelt und Mensch – Informationsdienst erscheint zweimal im Jahr und informiert über aktuelle Themen aus Umwelt und Gesundheit, Umweltmedizin und Verbraucherschutz. Die ausschließlich online erscheinende Zeitschrift UMID kann kostenfrei abonniert werden.
