Organisationseinheit:
Deutschland. Umweltbundesamt. Fachgebiet III.2.4 - Abfalltechnik, Abfalltechniktransfer

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Dessau-Roßlau

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Publikationen

Veröffentlichung
Erfassung und Bewertung von Analysedaten zu Aschen und Schlacken aus Abfallverbrennungsanlagen
(Umweltbundesamt, 2026) Simon, Franz-Georg; Scholz, Philipp; Holm, Olaf
Für die stoffliche Nutzung von Verbrennungsaschen und -schlacken aus der thermischen Abfallbehandlung (HMVA) ist entsprechend den europäischen Vorgaben eine Einstufung als gefährlicher oder nicht gefährlicher Abfall erforderlich. Unter den zu prüfenden Gefährlichkeitsmerkmalen (hazard properties, HP) ist bei HMVA vor allem das Merkmal HP14 (Ökotoxizität) relevant. Dieses kann entweder mithilfe von Biotests, für die bislang keine einheitlichen Richtlinien existieren, oder auf Basis der chemischen Zusammensetzung der HMVA bewertet werden. Letzteres ist jedoch mit herkömmlichen Analysenmethoden nur eingeschränkt möglich, da ökotoxikologisch relevante Stoffe damit nicht ausreichend präzise erfasst werden können.Im Rahmen des Projekts wurden daher verschiedene Methoden eingesetzt, um die chemische Zusammensetzung genauer zu bestimmen beziehungsweise gezielt H410-Substanzen mit ökotoxischer Relevanz zu identifizieren. Ziel war es, ein praxistaugliches Verfahren für die Einstufung nach HP14 zu entwickeln und die im sogenannten Praxisleitfaden der Verbände ITAD und IGAM beschriebene Vorgehensweise zu überprüfen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich mit einem stoffgruppenbasierten Ansatz die für die Bewertung nach HP14 erforderlichen Daten gewinnen lassen. Nach einer gezielten Probenvorbereitung ist hierfür bereits eine einstufige Extraktion ausreichend. In der Regel können HMVA auf dieser Grundlage als nicht gefährlicher Abfall eingestuft werden.
Veröffentlichung
Bau einer PYREG®-Anlage zur Klärschlammbehandlung
(2024) Stirba, Dagmar; Heumann, Michael; Buchmüller, Marianne; Gerber, Helmut; Zweckverband Abwasserbeseitigung Linz-Unkel; Deutschland. Umweltbundesamt
Ziel des Projektes war es, die Entsorgung des Klärschlamms der Kläranlage (KLA) Linz-Unkel langfristig und zukunftsorientiert sicherzustellen. Dies sollte durch die Installation einer thermischen Klärschlammbehandlungsanlage erreicht werden, bei der der Klärschlamm energieeffizient getrocknet und anschließend karbonisiert wird. Für die Karbonisierung wurde das PYREG® Verfahren vorgesehen. Beim PYREG® Verfahren soll der Klärschlamm, ähnlich wie bei einer Verbrennung, zur Energiegewinnung um Teile der Organik reduziert, weitestgehend hygienisiert und von organischen Schadstoffen entfrachtet werden; der im Karbonisat enthaltenen Phosphor soll jedoch pflanzenverfügbar, sowie Restgehalte an Organik zur Bodenverbesserung enthalten bleiben. Im Zuge der Umsetzung erfolgte im Wesentlichen der Ersatz der vorhandenen Kammerfilterpresse durch eine Schneckenpresse, die Implementation eines Niedertemperatur-Bandtrockners für die Schlammtrocknung, sowie der Karbonisierungsanlage. Im Projektverlauf traten verfahrenstechnische Schwierigkeiten auf, hier v.a. die Betriebszeiten der PYREG®-Anlage, die bis zum Projektende nicht behoben werden konnten. Wesentlich beeinflusst wurde das Projekt durch die juristische Feststellung, dass Karbonisat in Deutschland aktuell kein zugelassenes Düngemittel darstellt und somit als Abfall zu entsorgen ist, wodurch die Wirtschaftlichkeit negativ beeinflusst wird. Weitere negative Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit entstanden durch die Energiekostensteigerung v.a. durch die Ukraine-Krise ab Feb. 2022 und Abweichungen zwischen geplanter und realer Energiebilanz der zentralen Anlagenkomponenten. Daher wurde die Anlage 2022/23 außer Betrieb genommen. Quelle: Forschungsbericht
Veröffentlichung
German Informative Inventory Report 2026
(2026) Kotzulla, Michael; Vosen, Tobias; Can, Özge; Böttcher, Christian; Kludt, Robert; Reichel, Jens; Zheng, Jiexia; Niebuhr, Jana; Schiller, Stephan; Hausmann, Kevin; Wernicke, Theo; Plickert, Sebastian; Lehmann, Christian; Reichart, Almut; Gromke, Ulrich; Döring, Ulrike; Brand, Kathrin; Hermann, Tim; Kessler, Kai; Mielke, Christian; Eisold, Andreas; Feigenspan, Stefan; Öhmichen, Katja; Stümer, Wolfgang; Rösemann, Claus;
The Informative Inventory Report (IIR) is providing complementary information to Germany's air pollution inventories under the Geneva Convention on Long-range Transboundary Air Pollution of the United Nations Economic Commission for Europe (UNECE/CLRTAP) as well as the EU's National Emission Ceiling Directive (NECD). Germany's air pollution inventory includes emission data in consistent time-series ranging from 1990 (1995 for PM10 , PM2.5 and 2000 for Black Carbon) to the latest reported year for all 26 air pollutants or groups of air pollutants (NOx , NMVOC, PCDD/PCDF) considered under UNECE reporting. This report provides a comprehensive analysis of the inventory data, descriptions of the methods applied, data sources, and carried out QA/QC procedures. It follows the outline established by the latest guidelines for estimating and reporting of emission data and all data presented in this report were compiled according to those same guidelines. However, this report does not provide a comprehensive discussion on air pollution or the measures and politics dealing with it. Such information is included in the published national programs for further emission reductions, e.g. under the NEC directive or the trend and projection reports for green-house gases. Instead, it provides a detailed insight on the process of air pollution and emission inventory preparation. The focus lies on the methods and assumptions used for the German emission reporting and to underpin the “technical” review of the emission data as reported under the CLRTAP convention and its protocol. Quelle: Kotzulla, M., Vosen, T., Can, Ö., Böttcher, C., Kludt, R., Reichel, J., Zheng, J., Niebuhr, J., Schiller, S., Hausmann, K., Wernicke, T., Plickert, S., Lehmann, C., Reichart, A., Gromke, U., Döring, U., Brand, K., Hermann, T., Kessler, K., et al. (2026). Informative Inventory Report 2026. Seite 5
Veröffentlichung
German Informative Inventory Report 2023
(Umweltbundesamt, 2023) Kotzulla, Michael; Hausmann, Kevin; Böttcher, Christian; Gniffke, Patrick; Günther, Dirk; Mielke, Christian; Schiller, Stephan; Juhrich, Kristina; Plickert, Sebastian; Kludt, Robert; Lehmann, Christian; Reichart, Almut; Reichel, Jens; Zheng, Jiexia; Gromke, Ulrich; Döring, Ulrike; Butz, Wolfgang; Hermann, Tim; Kessler, Kai; Feigenspan, Stefan; Kotzulla, Michael; Deutschland. Umweltbundesamt
The Informative Inventory Report (IIR) is providing complementary information to Germany's air pollution inventories under the Geneva Convention on Long-range Transboundary Air Pollution of the United Nations Economic Commission for Europe (UNECE/CLRTAP) as well as the EU's National Emission Ceiling Directive (NECD). Germany's air pollution inventory includes emission data in consistent time-series ranging from 1990 (1995 for PM10, PM2.5 and 2000 for Black Carbon) to the latest reported year (2 years back) for nine air pollutants and priority heavy metals & persistent organic pollutants (POP). This report includes a comprehensive analysis of the inventory data, descriptions of methods, data sources, and carried out QA/QC activities. It follows the outline established by the latest guidelines for estimating and reporting of emission data and all data presented in this report were compiled according to those same guidelines. Quelle: Bericht

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