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Technische Infrastrukturen als Treiber der sozial- ökologischen Transformationen in den drei Braunkohlerevieren? Erkenntnisse aus drei Beispielprojekten
Autor:innen
Trapp, Jan Hendrik
Riechel, Robert
Zeiss, Christoph
Schüwer, Dietmar
Walther, Jörg
Rechlin, Aissa Jemela
Hinzmann, Mandy
Herausgeber
Quelle
Schlagwörter
Sozial-ökologische Transformation, Infrastrukturentwicklung, Nachhaltige Raumentwicklung
Förderkennzeichen (FKZ)
3721 15 1010
Forschungskennzahl
15
Zitation
Trapp, J. H., Riechel, R., Zeiss, C., Schüwer, D., Gräbner, M., Walther, J., Rechlin, A. J., & Hinzmann, M. (2026). Transformation regionaler Infrastrukturen für einen sozial-ökologischen Strukturwandel (Deutschland. Umweltbundesamt, ed.). https://doi.org/10.60810/openumwelt-8786
Zusammenfassung deutsch
Das Vorhaben hat die Potenziale einer nachhaltigen Infrastrukturgestaltung für die Raumentwicklung in den drei Braunkohlerevieren Rheinisches, Mitteldeutsches und Lausitzer Revier untersucht. In Fallstudien hat es analysiert, welchen Beitrag eine an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtete Gestaltung und innovative Vernetzung der Infrastrukturen für einen sozial-ökologischen Strukturwandel leisten kann und wie dabei die Umweltperspektive im Strukturwandel gestärkt werden kann. Die Broschüre formuliert zentrale Botschaften und Empfehlungen und zeigt für die untersuchten Fallstudien Optionen einer nachhaltigen Infrastrukturgestaltung auf, um den Strukturwandel als Gelegenheitsfenster im Rahmen der sozial-ökologischen Transformation zu nutzen. Sie richtet sich an die Akteure in den Kommunen, Regionen und Ländern, die mit der Umsetzung von Infrastrukturvorhaben in den Strukturwandelregionen befasst sind.
Übersetzungen
Verbundene Publikation
Transformation regionaler Infrastrukturen für einen sozial-ökologischen Strukturwandel
(2026)
Das Vorhaben hat die Potenziale einer nachhaltigen Infrastrukturgestaltung in den drei Braunkohlerevieren Rheinisches, Mitteldeutsches und Lausitzer Revier untersucht. Es ging der Frage nach, welche Rolle eine an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtete Infrastrukturentwicklung für eine sozial-ökologische Transformation und eine nachhaltige Raumentwicklung spielen und damit auch zur Umsetzung globaler Nachhaltigkeitsziele beitragen kann. Anhand von explorativen Fallstudien wurden die Potenziale zur Stärkung von Umwelt- und Nachhaltigkeitskriterien bei der Gestaltung von Infrastrukturen in ihrem regionalen Kontext analysiert und Erkenntnisse abgeleitet, wie Umwelt und Nachhaltigkeit im Strukturwandel gestärkt werden können. Dazu wurde auch untersucht, wie in den förderpolitischen Rahmenbedingungen des Strukturwandels die Umweltperspektive gestärkt werden kann.
Transformation regionaler Infrastrukturen für einen sozial-ökologischen Strukturwandel
(Umweltbundesamt, 2024)
Angesichts der ökologischen Herausforderungen stellt sich die Frage, wie die mit dem Ausstieg aus der Förderung und Verstromung von Braunkohle eingeleiteten Strukturwandelprozesse in den Revieren im Sinne einer sozial-ökologischen Transformation gezielt entwickelt werden können. Hierzu untersucht das Vorhaben TransIS an Fallbeispielen im Rheinischen, Mitteldeutschen und Lausitzer Revier, welchen Beitrag eine an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtete Gestaltung und innovative Vernetzung regionaler Infrastrukturen für einen sozial-ökologischen Strukturwandel leisten kann und welche Impulse davon für eine nachhaltige Regionalentwicklung ausgehen können. Der vorliegende Zwischenbericht umfasst das erste Arbeitspaket, das sich mit der historischen Entwicklung und aktuellen Leitthemen in den Revieren befasst hat und erste Befunde zu den Infrastrukturentwicklungen darstellt.
Empfehlungen zur Strukturmittelvergabe für eine nachhaltige Infrastrukturentwicklung
(2026)
Das Vorhaben hat die Potenziale einer nachhaltigen Infrastrukturgestaltung in den drei Braunkohlerevieren Rheinisches, Mitteldeutsches und Lausitzer Revier untersucht. Es ging der Frage nach, welche Rolle eine an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtete Infrastrukturentwicklung für eine sozial-ökologische Transformation und eine nachhaltige Raumentwicklung spielen und damit auch zur Umsetzung globaler Nachhaltigkeitsziele beitragen kann. Anhand von explorativen Fallstudien wurden die Potenziale zur Stärkung von Umwelt- und Nachhaltigkeitskriterien bei der Gestaltung von Infrastrukturen in ihrem regionalen Kontext analysiert und Erkenntnisse abgeleitet, wie Umwelt und Nachhaltigkeit im Strukturwandel gestärkt werden können. Dazu wurde auch untersucht, wie in den förderpolitischen Rahmenbedingungen des Strukturwandels die Umweltperspektive gestärkt werden kann.
SymbiotiQ
(Umweltbundesamt, 2026)
Vor dem Hintergrund der Dringlichkeit einer klima- und ressourcenschonenden Transformation der produzierenden Wirtschaft, der zunehmenden Bedeutung von Standort-Qualitäten in Bestandsgewerbegebieten und begrenzten Flächenverfügbarkeiten für Gebietsneuausweisungen rückt die Thematik symbiotischer Beziehungen in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Diskussion um die nachhaltige Gewerbegebietsgestaltung. Zudem ergibt sich aus dem aktuellen Erneuerungsbedarf vieler Bestandsgewerbegebiete aktuell ein besonderes Zeitfenster für die Umsetzung symbiotischer Ansätze zur Stärkung von Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz in Gewerbegebieten. Ziel des Forschungsvorhabens war es daher, die Potenziale von symbiotischen Konzepten in Gewerbegebieten für den Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz zu analysieren, ihre Übertragbarkeit auf andere Flächennutzungstypen zu prüfen sowie ihre Eignung zur ökonomischen und ökologischen Aufwertung von Regionen des Strukturwandels zu untersuchen. In der zusammenfassenden Betrachtung der Ergebnisse kann ein relevantes Potential von überbetrieblichen Symbiosen in Gewerbe- und Industriegebieten zur Verbesserung der Ressourceneffizienz (einschließlich Energie, Wasser, Fläche, Materialien oder andere betriebliche Ressourcen) und des Umwelt- und Klimaschutzes sowie der Nachhaltigkeit der beteiligten Unternehmen bzw. ihres Standortes konstatiert werden.
