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Publikationstyp

Forschungsbericht
Monographie

Erscheinungsjahr

'http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/'
Ad-hoc Papier

Quelle

Schlagwörter

Nahwärme, Fernwärme, Wärmewende

Förderkennzeichen (FKZ)

3721165010

Forschungskennzahl

16

Zitation

Köhler, B., Bürger, V., & Bieser, J. (2023). Preise und Preistransparenz als Akzeptanzfaktor in der Fernwärme (Deutschland. Umweltbundesamt, ed.). Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-3262
Zusammenfassung deutsch
Die vorliegende Analyse gibt einen Überblick über mögliche Ansätze, um im Markt der leitungsgebundenen Wärme Preistransparenz zu gewährleisten und die Preise zu regulieren. Dabei werden die Ansätze in Deutschland mit denen in anderen europäischen Ländern verglichen. Darüber hinaus wird der Zusammenhang zwischen Akzeptanz und Preistransparenz aus Sicht der Verbrauchenden beleuchtet. Da neben den Preisen und deren Transparenz auch weitere Aspekte für die Akzeptanz von leitungsgebundener Wärme relevant sind, werden diese recherchiert und dargestellt. Ziel ist es herauszuarbeiten, wie die Akzeptanz insbesondere durch eine Verbesserung der (Preis-)Transparenz gesteigert werden kann. Insgesamt wird im Markt der leitungsgebundenen Wärmeversorgung die mangelnde Transparenz über die Preisbildung schon seit vielen Jahren immer wieder kritisiert. Dies führte auch dazu, dass sowohl das Bundeskartellamt als auch Kartellämter der Länder den Sektor in ihrem Zuständigkeitsbereich schon mehrfach intensiv untersucht haben. Die zentralen Ansatzpunkte zur Steigerung der Akzeptanz durch mehr Transparenz und Anpassungen an der Preisgestaltung sind in Abbildung 1 zusammengefasst dargestellt. Quelle: Bericht

Organisationseinheiten

Übersetzungen

Verbundene Publikation

Veröffentlichung
Akzeptanz der leitungsgebundenen Wärmeversorgung: Status quo in Deutschland und internationale Erfahrungen
(Umweltbundesamt, 2024)
Der Teilbericht bereitet den Wissensstand zur gesellschaftlichen Unterstützung und Akzeptanz im Bereich der leitungsgebundenen Wärmeversorgung umfassend auf. Dazu werden Hemmnisse und förderlichen Faktoren, gesellschaftliche und individuelle Bearbeitungsstrategien, Maßnahmen und bestehende Politikinstrumenten sowohl im nationalen wie auch im europäischen Kontext ausgewertet und zusammengefasst. Der Teilbericht richtet sich an Akteure aus Politik und Wissenschaft und zielt darauf ab, Grundlagen der Akzeptanz der leitungsgebundenen Wärmeversorgung zu schaffen, um darauf aufbauend Maßnahmen- und Instrumentenvorschläge ableiten zu können.
Veröffentlichung
Gesellschaftliche Unterstützung für eine erfolgreiche Wärmewende
(Umweltbundesamt, 2025)
Die kommunale Wärmeplanung steht aktuell im Zentrum der Wärmewende in Deutschland. Sie soll eine effiziente und nachhaltige Wärmeversorgung auf lokaler Ebene sicherstellen und die Bedürfnisse der Bevölkerung sowie Umweltschutz berücksichtigen. Der Umbau der Wärmeversorgung wird viele Jahre dauern und viele Akteure betreffen. Um die Chancen für eine zügige und erfolgreiche Transformation zu stei­gern, ist eine umfassende und gute Beteiligung der lokalen Akteure und der Bürger*innen ent­scheidend. Das UBA-Handbuch zur gesellschaftlichen Beteiligung in der kommunalen Wärmewende zeigt Wege für Kommunen und kommunale Stakeholder auf, wie gute Beteiligung und darüber hinaus breite gesellschaftliche Unterstützung für die Wärmewende erreicht werden kann.
Veröffentlichung
Instrumente und Maßnahmen zur Stärkung der Akzeptanz und gesellschaftlichen Trägerschaft der leitungsgebundenen Wärmeversorgung
(Umweltbundesamt, 2024)
Aufbauend auf einer detaillierten Stakeholder- und Länderanalyse werden in dem Bericht fünf politische Instrumente und Maßnahmen ausgearbeitet, die dazu beitragen, die Akzeptanz der leitungsgebundenen Wärmeversorgung sowie die gesellschaftliche Unterstützung für deren Ausbau und Transformation zu steigern: Systematisches Lernen, Preistransparenz, Preisregulierung, Zugänglichkeit relevanter Informationen und Finanzierung von Beteiligungsprozessen. Die Auswahl adressiert unterschiedlich Stakeholder und und Kategorien wie Know-How-Aufbau, Transparenz, Regulierung und Finanzierung. Dabei wird auf Ziele und Wirkung, eine qualitative Beschreibung, Anschlussmöglichkeiten an den regulatorischen Rahmen und eine Abschätzung zur Zeitschiene für die Umsetzung abgestellt.
Veröffentlichung
Sozio-technische und verhaltensbasierte Aspekte der Energieeffizienzsteigerung im Wärmesektor
(Umweltbundesamt, 2025) Köhler, Benjamin; Bürger, Veit; Fischer, Corinna; Mbah, Melanie; Rhodius, Regina; Stobbe, Marc; Hünecke, Katja; Wieden, Malte Bei der; Gölz, Sebastian; Berneiser, Jessica; Engelmann, Peter; Herbstritt, Caren
Der hier vorliegende Abschlussbericht fasst die Erkenntnisse des Forschungsvorhabens zu sozio-technischen und verhaltensbasierten Aspekten der Energieeffizienzsteigerung im Wärmesektor zusammen. Welche Ansätze sind geeignet, um die Akzeptanz von leitungsgebundener Wärme zu steigern und das Verhalten im Gebäudeenergiemanagement so zu verändern, dass die Energieeffizienz steigt? Diese zentrale Forschungsfrage bildet den Fokus des Projekts. Das Ziel des Vorhabens besteht in der Integration sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse in die Entwicklung von Politikmaßnahmen mittels eines interdisziplinären Ansatzes.

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