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Gemeinsamer Blick der deutschen Bundesoberbehörden auf den sicheren Umgang und zur Chemikaliensicherheit entlang des gesamten Materiallebenszyklus
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Keywords
Neuartige Materialien, Gesundheit, Arbeitsschutz, Umweltschutz, safe and sustainable by design
Funding Indicator (FKZ)
Research Indicator
Citation
Pohl, A., Heunisch, E., Tentschert, J., Bierkandt, F., Dumit, V., Vandrich, J., Fatemeh, Z., Pink, M., Riebling, C., Bresch, H., Rühle, B., Schulte, P., Hodoroaba, D., Elert, A. M., Bosse, H., Schwirn, K., & Völker, D. (2026). Strategische Forschungsagenda zu neuartigen Materialien. Umweltbundesamt. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8472
Abstract german
Die für die Sicherheit von Mensch und Umwelt sowie für die Messtechnik zuständigen deutschen Bundesbehörden – das Umweltbundesamt, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) – begleiten die rasante Innovation von neuartigen Materialien mit einer langfristigen Forschungsstrategie. Die vorgestellte Strategie zeigt die notwendige Sicherheitsforschung auf, die auf der einen Seite Regulierungsbehörden in die Lage versetzt, neuartige Materialien angemessen bewerten zu können, und auf der anderen Seite auch das „Safe and Sustainable by Design“ für Innovatoren unterstützt.
Translations
Strategic Research Agenda for Safe Advanced Materials
(German Environment Agency, 2026)
The German federal authorities responsible for human and environmental safety, and metrology – the German Environment Agency (UBA), the Federal Institute for Occupational Safety and Health (BAuA), the German Federal Institute for Risk Assessment (BfR), the Federal Institute for Materials Research and Testing (BAM), and the National Metrology Institute (Physikalisch-Technische Bundesanstalt, PTB) - are accompanying the rapid pace of innovation of advanced materials with a long term research strategy focusing on safety research needs from a regulatory perspective. The strategy builds on former joint research strategies on nanomaterials and advanced materials and highlights current research priorities to enable regulatory preparedness for material innovations and better connect safety research with innovation research.
Connected Publication
Advanced materials: Overview of the field and screening criteria for relevance assessment
(Umweltbundesamt, 2020)
Die in diesem Bericht beschriebenen Projekttätigkeiten umfassen eine Literaturrecherche, Experteninterviews, eine Online-Umfrage, die Entwicklung von Relevanzkriterien und die Organisation der ersten von drei thematischen Konferenzen im Rahmen des Projektes. Auf der Grundlage der gesammelten Informationen und Erfahrungen wurden Advanced Materials in verschiedene Klassen eingeteilt. Jede Klasse wurde in Form eines Factsheets charakterisiert. Auf der ersten Konferenz wurden Ansätze diskutiert Advanced Materials in solchen Klassen zusammenzufassen sowie die Notwendigkeit, Advanced Materials und Aspekte der Chemikaliensicherheit in das Materialdesign einzubeziehen. Es wurden einige Typen von Advanced Materials identifiziert, die im Hinblick auf die Chemikaliensicherheit von Bedeutung sein könnten. Dies könnte z. B. auf Indizien zu Gefahren und Risiken, die möglicherweise ein angemessenes Risikomanagement erfordern, eine unzureichende regulatorische Erfassung oder fehlende Methoden und Instrumente zur Risikobewertung zurückzuführen sein. Der Bericht fasst die Ergebnisse des ersten Arbeitspakets des Projekts zusammen. Er ist ein Diskussionsbeitrag zu den weiteren zwei thematischen Konferenzen des Projekts sowie zur weiteren Entwicklung von Ansätzen zur Einteilung von Advanced Materials in Gruppen und ihrer Beschreibung und Priorisierung in anderen Kontexten. Quelle: Forschungsbericht
Risikogovernance von neuartigen Materialien
(Umweltbundesamt, 2022)
Neuartige Materialien haben das Potenzial, technische Lösungen für drängende globale Herausforderungen zu bieten. Derzeit lässt sich aber nur schwer ableiten, welche neuartigen Materialien in Zukunft tatsächlich zum Einsatz kommen werden und inwieweit die bestehenden (rechtlichen) Rahmenbedingungen geeignet sind, ihre Sicherheit sowie andere Aspekte der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Dieses Dokument fasst die aktuelle Perspektive der Bundesoberbehörden UBA, BfR und BAuA zusammen, die darauf abzielt, eine gute Governance für neuartige Materialien zu etablieren, um ihre verantwortungsvolle Entwicklung, Verwendung und Lebensende unter Berücksichtigung der Sicherheit für Mensch und Umwelt sicherzustellen. Quelle: www.umweltbundesamt.de
Neuartige Materialien
(Umweltbundesamt, 2023)
Neuartige Materialen versprechen technische Lösungen zur Unterstützung der nachhaltigen Transformation. Sie spielen eine wichtige Rolle für eine Vielzahl der am ⥠UBA⥠bearbeiteten Umweltthemen wie beispielsweise die Energiewende, Kreislaufwirtschaft und Chemikaliensicherheit. Dabei können die verschiedenen Bereiche durch den Einsatz neuartiger Materialien profitieren, aber auch vor Herausforderungen gestellt werden. Das UBA-Positionspapier beschreibt das Spannungsfeld zwischen dem vielversprechenden Einsatz und möglichen Herausforderungen für den Umwelt- und Gesundheitsschutz und anderen Nachhaltigkeitsdimensionen, verdeutlicht dies an verschiedenen Beispielen und leitet Eckpunkte für ein sicheren und nachhaltigen Lebenszyklus von neuartigen Materialien ab. Quelle: www.umweltbundesamt.de
