Janssen, GeroldBirnstengel, PaulaMagel, InaHülsmann, Wulf2024-06-162024-06-162017Abschlussdhttps://doi.org/10.60810/openumwelt-7274https://openumwelt.de/handle/123456789/7148Trotz anfänglicher Bedenken gegenüber einer Raumordnung auf dem Meer wurden inzwischen in Deutschland die notwendigen rechtlichen Regelungen geschaffen und auf dieser Grundlage maritime Raumordnungspläne aufgestellt. Die Herausforderung für die Zukunft ist, die Nutzung des maritimen Raums weiter zu optimieren, um die vielfältigen wirtschaftlichen und soziale Belange mit dem Schutz der Meeresumwelt noch besser in Einklang zu bringen. Dies gilt insbesondere für den begrenzten Raum der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ). Geplant ist, die Raumordnungspläne des Bundes für die deutsche AWZ in der Nordsee und in der Ostsee auf der Grundlage zukünftiger Bedarfs- und Schutzanforderungen fortzuschreiben. Ziel des vorliegenden F+E-Vorhabens ist es, Entscheidungsträgern und Interessensvertretern aus dem Umweltbereich geeignete Informations- und Bewertungsgrundlagen sowie Lösungsansätze zur Verfügung zu stellen, damit die Belange des Umweltschutzes entsprechend ihrer Bedeutung bei der Fortschreibung der Raumordnungspläne in der AWZ mit zugehöriger Strategischer Umweltprüfung in wirksame raumplanerische Ziele und Grundsätze umgesetzt werden können. Dabei sind negative Auswirkungen der verschiedenen Meeresnutzungen auf die Schutzgüter der Meeresumwelt zu vermeiden oder zu reduzieren, geeignete Flächen in ausreichendem Maße für umweltrelevante Funktionen zu sichern und der Meeresraum insgesamt sparsam und effizient zu nutzen. Quelle: ForschungsberichtInitial reservations regarding spatial planning as applied to the seas have been overcome through the practical accomplishment of legal and administrative measures. Maritime spatial planning has meanwhile established itself as an important instrument for the sustainable management and development of Europe̷s maritime space, in particular the coastal areas and the Exclusive Economic Zones (EEZs) of individual nations. The German government intends for the spatial planning of the country̷s EEZ in the North and Baltic Seas to be regularly updated to reflect future needs and protection requirements. The aim of the current R&D project ̮Solutions to Incorporate Environmental Concerns as well as the Conservation Goals of the Marine Strategy Framework Directive and the Ecosystem-based Approach to the Spatial Planning of Germany̷s Exclusive Economic ZoneŁ is to provide an information base, evaluation methods and practical approaches to ensure that environmental concerns are given due consideration when revising maritime spatial plans (and when undertaking strategic environmental assessments) for the EEZ in order to create effective goals and principles of spatial planning. The aim is to avoid, reduce or balance likely negative repercussions of various forms of use on protected marine resources, to preserve large marine areas that offer environmentally valuable functions and, more generally, to ensure that our seas and oceans are utilized as efficiently and responsibly as possible. Quelle: ForschungsberichtDer Bund hat 2009 erstmals Raumordnungspläne für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) in der Nord- und in der Ostsee aufgestellt, also für das Gebiet seewärts der 12 Seemeilen-Grenze bis maximal 200 Seemeilen Entfernung zur Küste. Aufgrund verschiedener nationaler und internationaler Initiativen ergeben sich inzwischen neue oder erweiterte Anforderungen an die Meeresraumordnung. Ziel des Forschungsberichtes ist es, der Umweltseite des Bundes geeignete Informations- und Bewertungsgrundlagen sowie Lösungsvorschläge für die Mitwirkung bei einer Fortschreibung der Raumordnungspläne für die deutsche AWZ zur Verfügung zu stellen.Die Empfehlungen zeigen, wie Umweltbelange in Ziele und Grundsätze der Meeresraumordnung  umgesetzt werden können. Handlungsmaxime ist dabei, negative Auswirkungen der verschiedenen maritimen Nutzungen auf die Schutzgüter der Meeres zu vermeiden oder zu reduzieren, geeignete Meeresflächen für umweltrelevante Funktionen zu sichern und insgesamt den Meeresraum sparsam und effizient in Anspruch zu nehmen.1 Onlineressource (133 Seiten)online resourcegerhttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/Maritime RaumordnungEG-Meeresstrategie-RahmenrichtlinieÖkosystemarer AnsatzAusschließliche Wirtschaftszone (AWZ)UmweltbelangeMeeresstrategie-RahmenrichtlinieÖkosystemansatzMeeresraumplanungsrichtlinieUmweltbelange der Meeresraumordnung in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) unter Berücksichtigung des ÖkosystemansatzesUmweltbelange der Meeresraumordnung in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) unter Berücksichtigung des ÖkosystemansatzesForschungsberichtWasser