Birmili, WolframDaniels, AnjaEichler, Philipp2024-06-162024-06-162020https://doi.org/10.60810/openumwelt-319https://openumwelt.de/handle/123456789/4470Befinden sich im Innenraum keine Quellen für Stickstoffdioxid (NO2), stellt die Außenluft die Haupteintragsquelle für NO2 in den Innenraum dar. In verschiedenen umfangreichen Feldstudien wurde gezeigt, dass die NO2-Konzentration im Innenraum statistisch gesehen etwa halb so groß ist, wie in der Außenluft. Die Korrelation zwischen der Konzentration im Innenraum und in der Außenluft hängt von Faktoren wie dem Eintrag von außen, der Emission durch Quellen im Innenraum und dem Abklingverhalten von NO2 im Innenraum ab. Durch das Kochen und Backen mit Gasherden oder das Rauchen in der Wohnung können kurzzeitig hohe NO2-Belastungen entstehen, die in Abhängigkeit der Belüftung der Räume aber schnell wieder absinken. Im Gegensatz zur Außenluft können Bewohnerinnen und Bewohner selbst Einfluss auf die NO2-Konzentration im Innenraum nehmen, um die Belastungen mit NO2 so gering wie möglich zu halten. Bei der Beurteilung der Belastungssituation für die Gesundheit der Menschen ist es wichtig, zwischen Langzeit- und Kurzzeitexpositionen zu unterscheiden. Quelle: UMID : Umwelt und Mensch - Informationsdienst ; Umwelt & Gesundheit, Umweltmedizin, Verbraucherschutz / Boden- und Lufthygiene (Berlin) Institut für Wasser- (2020), Heft 1, Seite 49In the absence of specific indoor sources of nitrogen dioxide, ambient air is the main source of NO2 occurring indoors. Various field studies have shown that the indoor concentration of NO2 is approximately half of the corresponding outdoor air concentration. The correlation between the concentrations indoors and outdoors depends on factors such as the infiltration from outside emissions from indoor sources and the decay behavior of NO2 in the room. Cooking and baking with a gas stove or smoking in an apartment can cause high levels of NO2 for short time periods which, however, decrease quickly depending on the ventilation of the rooms. In contrast to the ambient air residents can influence their indoor NO2 concentrations themselves in order to keep NO2 pollution as low as possible. When assessing healthrelated exposure, it is important to distinguish between long-term and short-term exposure. Quelle: UMID : Umwelt und Mensch - Informationsdienst ; Umwelt & Gesundheit, Umweltmedizin, Verbraucherschutz / Boden- und Lufthygiene (Berlin) Institut für Wasser- (2020), Heft 1, Seite 49Im Titelbeitrag der Ausgabe 01/2020 der Zeitschrift UMID werden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (engl. Sustainable development goals, SDG) vorgestellt, die im Rahmen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Der Beitrag geht vor allem auf die gesundheitsbezogenen Indikatoren der SDGs ein und zeigt, wo Deutschland bei der Umsetzung steht. Außerdem werden die diversen Datenquellen, Berechnungs- und Bewertungsmethoden auf den unterschiedlichen politischen Ebenen erörtert. Weitere Themen in Ausgabe 01/2020 sind unter anderem Berichte von der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie zum Thema Ungleichheiten in der Bevölkerung im Themenfeld „Umwelt und Gesundheit“, die neue ⁠UBA⁠-App „Luftqualität“, die Novellierung des Infektionsschutzgesetzes und daraus resultierende Veränderungen und der aktuelle Kenntnisstand zu Stickstoffdioxid im Innenraum.Die Zeitschrift UMID: Umwelt und Mensch – Informationsdienst erscheint zweimal im Jahr und informiert über aktuelle Themen aus Umwelt & Gesundheit, Umweltmedizin und Verbraucherschutz. Die Onlineversion des UMID kann kostenfrei abonniert werden. 1 Onlineressource (Seiten 49-57)online resourcegerhttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/UMIDGlobale Ziele für nachhaltige EntwicklungSustainable Development GoalsSDGUmwelt und GesundheitLED-LampeKünstliches LichtE-ZigaretteKrebserkrankungStickstoffdioxid im Innenraum: Aktueller KenntnisstandIndoor nitrogen dioxide: Current state of knowledgeStickstoffdioxid im Innenraum: Aktueller KenntnisstandWissenschaftlicher ArtikelGesundheit